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Oberwinter

TuS Oberwinter besiegt Mendig/Bell

Dem TuS Oberwinter ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Klassenverbleib in der Fußball-Rheinlandliga gelungen. Nach einer mageren, teilweise unterkühlten ersten Halbzeit wachte das Team von Trainer Tomas Lopez gegen den Rivalen SG Eintracht Mendig/Bell gerade noch rechtzeitig auf und gewann mit 2:1 (0:1).

Hinein ins Vergnügen: Sebastian Sonntag (rechts) erzielt mit diesem Schuss das 1:1 für den TuS Oberwinter und leitet damit im Heimspiel gegen die SG Mendig/Bell die Wende ein. Foto: Vollrath
Hinein ins Vergnügen: Sebastian Sonntag (rechts) erzielt mit diesem Schuss das 1:1 für den TuS Oberwinter und leitet damit im Heimspiel gegen die SG Mendig/Bell die Wende ein.
Foto: Vollrath

Die Tore für Oberwinter erzielten Michael Sonntag (54.) und Thomas Enke (85.). Mustafa Madanoglu hatte Mendig/Bell bereits vor der Pause in Führung geschossen (36.). „Wir waren in der ersten Halbzeit viel zu lethargisch. Da konnten wir froh sein, dass wir nicht schon frühzeitig aussichtslos zurücklagen. Zuerst waren wir überhaupt nicht im Spiel und haben alles über uns ergehen lassen“, meinte TuS-Trainer Tomas Lopez.

Dann aber lobte er die Moral seiner Mannschaft: „Mit Anpfiff des zweiten Durchgangs haben wir eine tolle Reaktion gezeigt, wir haben uns aggressiv und druckvoll wieder in die Partie zurückgekämpft. Von daher ist unser Sieg verdient“, freute er sich über den neunten Saisonerfolg. Ein besonderes Lob hatte der TuS-Trainer für seinen Schlussmann Benjamin Kauert parat: „Er hat uns mit seinen tollen Paraden in der Schlussphase im Spiel gehalten.“

Mendigs Trainer Cornel Hirt kritisierte derweil den Auftritt seiner Eintracht: „Wir hatten Riesenchancen, die Partie zu gewinnen. Wir haben die Freiräume nicht genutzt. Unser großes Manko war die Chancenverwertung. Alles in allem eine vermeidbare Niederlage, die wir hier kassiert haben.“

Rund 200 Zuschauer sahen von Beginn an eine unterkühlte Partie, in der die Defensivabteilungen das Geschehen zunächst im Griff hatten. Zumal beide Mannschaften vergeblich versuchten, spielerisch in die Begegnung zu finden. Nach der müden Anfangsphase war die Mannschaft von der Mendiger Brauerstraße jedenfalls bemüht, mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Chancen blieben aber zunächst hüben wie drüben Mangelware. Lediglich Einzelaktionen sorgten sporadisch für Gefahr. Die Mendiger bekamen nach der nervösen Anfangsphase mehr und mehr Zugriff aufs Spiel: Und so fand ein schönes Zuspiel von Sebastian Mintgen einen dankbaren Abnehmer: Madanoglu nahm an der Strafraumgrenze Maß und hämmerte den Ball mit viel Effet zum 1:0 in die Maschen (36.).

Außer harmlosen Verlegenheitsschüssen aus der Distanz hatte Oberwinter in den ersten 45 Minuten nicht viel zu bieten. Lauffreudig und aggressiv in den Zweikämpfen, übernahm Oberwinter aber nach der Pause gleich die Initiative und fand auch die Freiräume in der Defensive der Gäste.

Paul Gemein vergab mit einer Direktabnahme aus kurzer Distanz die erste echte Chance für Oberwinter (48.) Über eine stabile Defensive und ein dickes Plus in den Zweikämpfen fanden die Gastgeber dann auch immer besser in die Partie und hatten im Minutentakt durch Deniz Öztürk (49.) und Sonntag (50.) beste Einschussgelegenheiten. Wenn es etwas zu bemängeln gab am neuen Spiel des TuS, dann war’s die Chancenverwertung. Eine gute Möglichkeit ließ auch Gemein aus, der frei vor Schlussmann Nett auftauchte, aber leer ausging (51.).

Auf der Gegenseite schaffte es Mendig in der Phase kaum mehr, für Entlastung zu sorgen. „Wir verlieren zehn Minuten nach der Pause die Übersicht und kassieren prompt das Gegentor“, haderte Hirt mit Blick auf das 1:1, als Mittelfeldregisseur Sonntag aus dem Strafraumgewühl heraus das Ziel ins Visier nahm und stramm und humorlos den schon überfälligen Ausgleich erzielte (54.).

Oberwinter hielt den Druck gekonnt hoch. In aussichtsreicher Position scheiterte Yannick Schweigert nur um Zentimeter (64.). Die Partie nahm nun richtig Fahrt auf. Auch Mendig entwickelte wieder Torgefahr, als Mintgen bei einem Konter vor Schlussmann Kauert eigensinnig den Abschluss vorzog (84.). „Besser wär’s gewesen, er hätte hier einen seiner freien Mitspieler bedient – die hätten sicher zur Vorentscheidung für uns getroffen“, ärgerte sich Hirt. So kam der TuS noch zu einem zweiten Treffer: Thomas Enke nutzte eine weite Hereingabe aus zentraler Position zum 2:1-Endstand (85.).

Von unserem Mitarbeiter Horst Bach

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Gemein (87. Groß), Öztürk (90. Kalin), Münch, Schweigert, Irmgartz, Merken, Enke, Nuhn, Sonntag.

SG Mendig/Bell: Nett, Wirths, Stalph (80. Wedemeyer), Jenke (75. Oster), Mintgen, Madanoglu (63. Akwapay), Geisen, Bohm, Mrkalj, Schlich, Rawert.

Schiedsrichter: Mario Schmidt (Gerolstein).

Zuschauer: 200.

Tore: 0:1 Madanoglu (36.), 1:1 Sonntag (54.), 2:1 Enke (85.).

TuS Oberwinter - SG Mendig/Bell 2:1 (0:1)

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Gemein (87. Groß), Öztürk (90. Kalin), Münch, Schweigert, Irmgartz, Merken, Enke, Nuhn, Sonntag.

SG Mendig/Bell: Nett, Wirths, Stalph (80. Wedemeyer), Jenke (75. Oster), Mintgen, Madanoglu (63. Akwapay), Geisen, Bohm, Mrkalj, Schlich, Rawert.

Schiedsrichter: Mario Schmidt (Gerolstein).

Zuschauer: 200.

Tore: 0:1 Madanoglu (36.), 1:1 Sonntag (54.), 2:1 Enke (85.).

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