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    EGC-Coach Jürgen Kohler: Die Oberliga wird kein Honigschlecken

    Er kam Mitte Oktober 2013 - und blieb länger, als es die Skeptiker erwartet hatten: Jürgen Kohler. Der Weltmeister von 1990, der unter anderem für Juventus Turin, Bayern München und Borussia Dortmund spielte, holte als Trainer mit der Spvgg EGC Wirges die Rheinlandmeisterschaft und feierte die Rückkehr in die Oberliga.

    Herr Kohler, herzlichen Glückwunsch zum Titel. Warum hat Ihre Mannschaft die Meisterschaft und den Aufstieg verdient?

    Die Mannschaft hat ein überragendes Jahr gespielt, dabei auch sehr schwierige Situationen wie Trainerwechsel gemeistert. Als ich die EGC übernommen habe, waren wir Vierter mit einigen Punkten Rückstand auf die Spitze. Die Mannschaft hat dann Großartiges geleistet und ist Spiel für Spiel über sich hinausgewachsen. Großes Kompliment an die Jungs, die den Titel verdient haben, und an den Präsidenten und den Vorstand, die viel für den Erfolg tun.

    Als Sie im Oktober 2013 das Traineramt in Wirges übernahmen, da dachten nicht wenige an einen PR-Gag, fragten sich, wie lange der Kohler wohl bleiben würde. Er blieb nicht nur bis zum Saisonende, sondern verlängerte seinen Vertrag auch vorzeitig für die kommende Saison. Warum?

    Zum einen macht mir die sehr junge Mannschaft unheimlich viel Spaß. Wir haben alleine fünf A-Jugendliche im Team, von denen fast immer vier im Einsatz waren. Eigentlich war auch gar nicht zu erwarten, dass wir eine so gute Runde in der Rheinlandliga spielen würden. Der Zusammenhalt ist sehr gut, und mir macht es unheimlich viel Spaß, mit dieser Truppe zu arbeiten. Zum anderen gilt mein Dank aber auch dem Trainerteam und den Menschen im Umfeld, die eine tolle Arbeit leisten und versuchen, hier ideale Bedingungen zu schaffen, was sicherlich nicht immer einfach ist.

    Sie waren als Spieler Weltmeister, Deutscher Meister, Italienischer Meister, Champions-League-Sieger. Wie ordnen Sie diesen Aufstieg als Trainer sportlich in Ihrer Vita ein?

    Man freut sich natürlich, das ist klar. Ich habe schon mehrere Aufstiege mit Jugendmannschaften gefeiert. In meinem Wohnort bin ich dreimal mit der A-Jugend des Grafschafter SV aufgestiegen, bis zwei Klassen unter die Junioren-Bundesliga. Jeder Aufstieg ist einfach schön, weil es ein Beweis dafür ist, dass die Jungs engagiert und mit Enthusiasmus bei der Sache sind. Deshalb gebührt bei einem Aufstieg immer der Mannschaft das größte Kompliment.

    Würde Jürgen Kohler bei einem Anruf aus der 2. Bundesliga oder der 3. Liga schwach werden?

    Zunächst einmal fühle ich mich hier sehr wohl. Ich mache mir keine Gedanken darüber, was kommen wird, sondern lasse alles auf mich zukommen. Ich bin ja selbst berufstätig und habe zwei eigene Firmen. Das alles zu koordinieren, ist nicht immer ganz einfach. Aber bisher ist uns das, glaube ich, ganz gut gelungen. Und wir hoffen natürlich, dass das auch so weitergeht.

    Blicken wir nach vorne: Muss sich diese Mannschaft personell verändern, um in der Oberliga bestehen zu können?

    Wir wissen, dass wir in der Oberliga wahrscheinlich mit der jüngsten Mannschaft aufschlagen werden. Das wird kein Honiglecken, aber dessen sind wir uns bewusst. Wenn wir mit einer so jungen Mannschaft am Ende den Abstieg vermeiden können, dann wäre das ein riesiger Erfolg. Personell kann es natürlich schon sein, dass der eine oder andere Spieler uns verlässt.

    Es kann auch sein, dass Spieler noch dazustoßen. Aber wir wollen und werden im Großen und Ganzen mit dem Kader, der uns jetzt auch in der Rheinlandliga zur Verfügung gestanden hat, weitermachen. Die Jungs genießen mein volles Vertrauen. Natürlich wird es in der Oberliga etwas anders zur Sache gehen, aber in unserer Rolle als Außenseiter fühlen wir uns ganz wohl.

    Das Gespräch führte Tom Neumann

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