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    Nentershausen

    Moritz Hannappel bringt Eisbachtal auf Kurs – Dreierpack bei 5:1 gegen Badem

    Die für jeden Gegner unheimliche Serie der Sportfreunde Eisbachtal in der Rheinlandliga hält an. Durch den deutlichen 5:1 (2:0)-Sieg gegen die SG Badem/Kyllburg/Gindorf blieb die Elf von Trainer Marco Reifenscheidt auch im zehnten Spiel ungeschlagen. Ungeachtet des Klimawandels gehen die Eisbären weiter ihrer Lieblingsbeschäftigung nach – der Jagd auf Tore und Punkte. Auf dünnem Eis hingegen bewegen sich die Fußballer der SG Badem, die nach einem starken Aderlass erneut vor einer schwierigen Saison stehen.

    Beim Schuss von Moritz Hannappel konnte Badems Torwart Simon Eppers noch nach vorne abklatschen, gegen den folgenden Kopfball zum 2:0 des an diesem Tag dreifach erfolgreichen Eisbachtalers war er dann aber machtlos. Links beobachtet Tobias Schuth die Szene, rechts die Gästespieler Norman Schneider und Stefan Epper.
    Beim Schuss von Moritz Hannappel konnte Badems Torwart Simon Eppers noch nach vorne abklatschen, gegen den folgenden Kopfball zum 2:0 des an diesem Tag dreifach erfolgreichen Eisbachtalers war er dann aber machtlos. Links beobachtet Tobias Schuth die Szene, rechts die Gästespieler Norman Schneider und Stefan Epper.
    Foto: Michelle Saal

    Eisbachtal: Erbse – Omotezako, Bulut, Kleinmann, Ju. Hannappel (63. Dietz) – Olbrich (36. Schuth), Ernet – Kögler – M. Hannappel (70. Lima), Stahlhofen, Heibel.
    Badem/Kyllburg/Gindorf: Eppers – Becker, Epper, Stoffel, Berns – Espinosa, Schneider (67. Hüweler), Schwandt – Berscheid (73. Machon), Nierobis (82. Rees) – Robertz.
    Schiedsrichter: Alexander Mroß (Wolken).
    Zuschauer: 150.
    Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Moritz Hannappel (20., 45.+2., 46.), 4:0 Robin Stahlhofen (80.), 4:1 Jonas Rees (88.), 5:1 Robin Stahlhofen (90.).

    So war auch beim Gastspiel der Eifeler in Nentershausen erst einmal Verteidigung angesagt. Der Spitzenreiter marschierte wie erwartet und entzog sich mit wenigen Ballkontakten geschickt den Zweikämpfen. Die Gäste aus dem Bitburger Land zogen sich komplett zurück, waren mit zwei breiten Blöcken gut gestaffelt und versperrten den Einheimischen den Zugang in die gefährliche Zone.

    Auch das ständige Einschalten beider Außenverteidiger in die Offensive brachte bei den Sportfreunden außer einigen Eckbällen zunächst nichts ein. Nach Marvin Heibels Vorarbeit ließ Moritz Hannappel den Knoten zum 1:0 dann endlich platzen (20.). Fast wäre den Eifelanern der Ausgleich geglückt: Eisbären-Keeper Daniel Erbse musste beim Herauslaufen gegen den durchgebrochenen Daniel Robertz Kopf und Kragen riskieren (26.).

    Beim Tabellenführer reißt indes das Verletzungspech nicht ab, so signalisierte Max Olbrich früh einen nötigen Wechsel (30.). „Hoffentlich ist es nichts Schlimmes“, sorgte sich sein Trainer nach den jüngsten Ausfällen von Florian Kröner und Lukas Reitz um einen seiner „Eckpfeiler“.

    Weitere Großchancen ließ die flexibel verteidigende Bademer Defensive bis zur Nachspielzeit der ersten Halbzeit nicht mehr zu. Dann war Moritz Hannappel zur Stelle und brachte die Überlegenheit seines Teams mit der Doppelführung zum Ausdruck.

    Als die Gäste den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachten, war die Partie unmittelbar nach Wiederbeginn nach Hannappels drittem Treffer praktisch gelaufen. Der Außenseiter wagte sich fortan weiter nach vorne, während sich bei den Sportfreunden die laufintensive erste Halbzeit bemerkbar machte. Es fehlte nun in Teilen die Präsenz in den Zweikämpfen und in der Rückwärtsbewegung die Ordnung. „Wir haben einen Gang zurückgeschaltet“, sah Trainer Reifenscheidt die Situation gelassen.

    Für die Kombinierten schoss Kapitän Mike Schwandt knapp über den Kasten des wenig geprüften SFE-Torwarts Daniel Erbse (62.). Durch die gelockerte Defensive des Schlusslichts entstanden aber Räume für die Hausherren, welche Robin Stahlhofen per Einzelleistung (80.) und einem Kopfballtor nach Heibels Maßflanke (90.) zu nutzen verstand. Zwischenzeitlich gelang Badems Joker Jonas Rees sechs Minuten nach seiner Einwechslung der Ehrentreffer (88.).

    „Gegen die stärkste Mannschaft der Klasse war es natürlich schwer. Aber wir haben Moral gezeigt“, stimmte Gästecoach Thomas Schon der gute Willen seiner Elf positiv. „Es war gegen eine vielbeinige Mannschaft schwierig. Wir haben den Abspielpunkt verpasst. Das können wir besser“, hakte Marco Reifenscheidt den Pflichtsieg im Dauerregen kurzerhand ab.

    Von unserem Mitarbeiter Rolf Schulze

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