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    TuS Mayen lässt Mendig im Derby keine Chance

    Sinnbildlicher hätte es nicht sein können. Während sich Mayens Trainer Thomas Reuter nach dem überzeugenden 4:0-Sieg gegen den Lokalrivalen SG Eintracht Mendig/Bell auf den gemeinsamen Besuch des Lukasmarkts freuen durfte, stand sein Gegenüber verlassen im Regen. Minutenlang harrte SG-Coach Florian Stein auf dem Kunstrasenplatz im Nettetal aus, während seine Spieler schon lange unter der Dusche waren. "Heute waren wir einfach chancenlos, die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung", sagte der sichtlich enttäuschte Stein.

    Nicht zu halten ist der Mayener Christopher Hallfell vom Mendiger Kevin Kostrewa (schwarzes Trikot), der im Zweikampf zu Boden geht. Die personell geschwächte SG Eintracht hatte beim 0:4 im Derby gegen einen starken TuS nicht genug entgegenzusetzen. Foto: Andreas Walz
    Nicht zu halten ist der Mayener Christopher Hallfell vom Mendiger Kevin Kostrewa (schwarzes Trikot), der im Zweikampf zu Boden geht. Die personell geschwächte SG Eintracht hatte beim 0:4 im Derby gegen einen starken TuS nicht genug entgegenzusetzen.
    Foto: Andreas Walz

    Tatsächlich hatten die Gäste im Derby beim Tabellenzweiten der Fußball-Rheinlandliga nicht den Hauch einer Chance. Vor 402 Zuschauern stellte TuS-Angreifer Pascal Steinmetz nach einer feinen Vorlage seines Sturmkollegen Matthias Tutas aus kürzester Distanz früh die Weichen auf Sieg (3.). SG-Verteidiger Pascal Gimnig vertändelte zuvor leichtfertig das Leder im Zweikampf mit Tutas, Mendigs Keeper Jan Heinemann war machtlos.

    "Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr", fasste TuS-Coach Reuter die schwungvolle Anfangsphase passend zusammen. Wenige Sekunden vor dieser Aktion hatten die Gäste Glück, nicht schon früher in Rückstand zu geraten: Nach einem Ball in die Spitze kam Heinemann gegen Steinmetz einen Schritt zu spät, Schiedsrichter Markus Wozlawek hatte bereits auf den Elfmeterpunkt gezeigt und Heinemann mit der Gelben Karte verwarnt, aber Assistentin Anne Noll hatte beim Zuspiel auf Steinmetz eine Abseitsstellung erkannt und angezeigt.

    "Wir waren von Anfang an hellwach, hätten allerdings schon zur Halbzeit deutlich höher führen müssen", sagte TuS-Kapitän Eike Mund. Stimmt. Die selbstbewussten Mayener ließen Ball und Gegner laufen, Mendig stand trotz des 0:1-Rückstands sehr tief und agierte ängstlich. Tutas vergab in der 28. Minute frei stehend den zweiten Treffer, besser machte es sieben Minuten später der bärenstarke Christopher Hallfell, als er einen Dropkick von der Strafraumgrenze in die Maschen knallte.

    Auch in den zweiten 45 Minuten dominierten die Hausherren die Begegnung, der Tabellendrittletzte aus Mendig hatte nichts entgegenzusetzen. Überhaupt kam die SG in der gesamten Spielzeit nur zu einer echten Torchance, als Niklas Heinemann aus rund acht Metern über das Ziel köpfte (15.).

    In den Schlussminuten schalteten die Gastgeber dann noch einmal einen Gang nach oben. Erst verzog der agile Steinmetz aus 17 Metern nur knapp (80.), zwei Minuten später erhielt Steinmetz bezeichnenderweise Schützenhilfe von Mendigs Mark Spohler, der seine scharfe Hereingabe im eigenen Tor unterbrachte. Für den 4:0-Endstand sorgte schließlich Niklas Weis per Abstauber, nachdem Steinmetz mit seinem wuchtigen Kopfball noch an der Latte gescheitert war (90.).

    "Diese drei Punkte mussten wir einfach mitnehmen. Es war eine klare Angelegenheit. Wir wollten in der Tabelle oben dranbleiben, jetzt dürfen wir uns alle auf das Pokalhighlight gegen Eintracht Trier am Mittwoch freuen", so Reuter. Am Samstagabend belohnte sich im Übrigen die komplette TuS-Mannschaft für den souveränen Derbysieg mit einem Besuch des 611. Lukasmarkts.

    Am Dienstag- und Mittwochabend wird man allerdings keinen TuS-Spieler in der Innenstadt sehen. Reuter: "Dann steht zunächst das Abschlusstraining und dann das Pokalspiel gegen Trier an. Darauf freuen wir uns alle." Die Partie des Achtelfinales im Wettbewerb um den Rheinlandpokal gegen den Regionalligisten aus Trier wird am Mittwoch um 19 Uhr im Nettetalstadion angepfiffen.

    Und wie geht es in Mendig weiter? Mangels personeller Alternativen glauben selbst die Verantwortlichen nicht an einen Aufschwung in den nächsten Wochen. Zu groß ist der Aderlass im SG-Kader, mit Felix Doeppner und Philipp Geisen standen am Freitagabend zwei Spieler der zweiten Mannschaft in der Startelf. "Aktuell sind wir nicht in der Lage, mit Teams wie dem TuS Mayen mitzuhalten. Wir müssen bis zur Winterpause durchhalten, irgendwie punkten und nicht aufgeben", fordert Coach Stein. Motivation zieht er aus den Sprechchören der Mayener Fans, die die Eintracht bereits nach zwölf Spieltagen in der Bezirksliga sehen. Stein: "Das spornt uns an. Noch sind wir nicht in der Bezirksliga angekommen. Bis zum letzten Spieltag werden wir uns gegen einen Abstieg wehren."

    TuS Mayen: Michel, Schneider, Daub, Mund, Bokumabi, Unterbörsch (83. Schmitt), Steinmetz, Tutas, Weis, Mey (77. Jenke), Hallfell (67. Uhrmacher).

    SG Eintracht Mendig/Bell: J. Heinemann, Kostrewa, Sauerborn, Khallouk, Gimnig, Schumacher (46. Court), Spohler, N. Heinemann, Doeppner, Rawert, Geisen.

    Schiedsrichter: Markus Wozlawek (Bad Breisig).

    Zuschauer: 402.

    Tore: 1:0 Steinmetz (3.), 2:0 Hallfell (35.), 3:0 Spohler (82., Eigentor), 4:0 Weis (90.).

    Von unserem Mitarbeiter Julian Turek

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