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    Alsdorf/Herdorf

    Das Pokalgefühl ins Derby transportieren

    Unter wessen sportlicher Regie die Fußballer der SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach in die Saison 2017/18 gehen, steht bereits seit einem Monat fest. Enis Caglayan hat sich mit den Kombinierten schon frühzeitig geeinigt, die Zusammenarbeit über den Sommer hinaus fortzuführen. Er habe Spaß daran, mit der Mannschaft zusammenzuarbeiten, außerdem befindet sich eine Reihe blutjunger Talente vor dem Sprung aus dem Jugend- in den Seniorenbereich, die Caglayan mit offenen Armen empfängt. Vor dem weiterhin selbst torgefährlichen Offensivmann liegt ein Jubiläum. Die Runde 2017/18 wäre Caglayans zehnte in Serie auf höchster Kreisebene. Dass die SG fünf Spieltage vor dem Saisonende in A-Klasse noch einmal strampeln muss, um ihrem Trainer dieses Jubiläum zu ermöglichen, hätten vor wenigen Wochen wohl nur die Wenigsten gedacht. Alsdorf kassierte drei Niederlagen in Folge und rutschte bis auf Rang neun ab. „Jetzt ist es höchste Zeit, noch einmal Punkte einzufahren. Wir haben die Tabellensituation voll im Blick, sind uns der Situation durchaus bewusst und wollen es nicht so weit kommen lassen, dass wir noch einmal richtig zittern müssen“, sagt der Trainer vor dem Heimspiel am Sonntagnachmittag gegen die SG Herdorf, die als Zwölfter nur noch drei Zähler hinter dem Vorjahresdritten liegt. Eine Lücke, die nach dem 22. Spieltag aufgebraucht sein kann. „Trotzdem ist uns nicht angst und bange. Wir haben es noch in der eigenen Hand, den Abrutsch zu verhindern“, beschreibt Caglayan seine Gefühle, wenn er aufs Klassement schaut.

    Fabian Erner (grünes Trikot) und die SG Herdorf haben am Sonntag die Möglichkeit, nach Punkten mit der SG Alsdorf gleichzuziehen. „Wir hätten in der Hinrunde nicht für möglich gehalten, dass wir in dieser Saison diese Chance noch einmal bekommen“, sagt Trainer Ramazan Murcak.  Foto: Regina Brühl
    Fabian Erner (grünes Trikot) und die SG Herdorf haben am Sonntag die Möglichkeit, nach Punkten mit der SG Alsdorf gleichzuziehen. „Wir hätten in der Hinrunde nicht für möglich gehalten, dass wir in dieser Saison diese Chance noch einmal bekommen“, sagt Trainer Ramazan Murcak.
    Foto: Regina Brühl

    Während die Liga zuletzt keine Erfolgserlebnisse bereithielt, lief es am Ostermontag im Kreispokal wesentlich besser. Nach Verlängerung schlug Alsdorf die SG Steineroth/Dauersberg/Molzhain und zog ins Finale ein, in dem die Rheinlandliga-Reserve der SG Altenkirchen/Neitersen wartet. „Dieses positive Gefühl möchten wir in den Ligabetrieb transportieren“, macht Caglayan deutlich, auf welchen Trumpf er gegen Herdorf setzt. Der ehemalige Oberliga-Torjäger rechnet nicht nur wegen des Derbycharakters mit einem heißen Tanz auf dem Kirchener Hartplatz: „Das Spiel ist alles andere als angenehm. Die Herdorfer wissen ebenfalls um die Wichtigkeit der Partie gegen uns und werden ganz sicher alles dafür geben, die Gefahrenzone mit einem Sieg verlassen zu können und punktemäßig mit uns gleichzuziehen. Wir freuen uns auf dieses Spiel, weil wir nun endlich noch einmal in der Liga gewinnen möchten. Gleichzeitig können wir uns eine gute Ausgangslage für die nächsten Spiele verschaffen.“

    Dass die Gäste in dieser Saison noch einmal die Möglichkeit haben, Alsdorf einzuholen, schien noch im Herbst sehr unwahrscheinlich. Nachdem die Mannschaft in den 14 ersten Begegnungen nur neun Zähler geholt hatte, fing sie sich. „Trotzdem ist die Luft dünner als dünn für uns. Wir müssen in den verbleibenden Spielen eigentlich jede Woche punkten, um sicher drinzubleiben“, sagt Trainer Ramazan Murcak. „Aber dürfen auch nicht vergessen, von wo wir uns herangekämpft haben. Die Situation war in der Hinrunde als Vorletzter fast schon aussichtslos.“ Das ist inzwischen längst nicht mehr der Fall, weil Herdorf zum Beispiel auch seit der Winterpause in fünf Partien eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen, einer Niederlage und einer Niederlage vorzuweisen hat. „Der Auftakterfolg gegen Meudt war für uns sensationell, allerdings folgten dann mit den Niederlagen gegen Herschbach und Stockum-Püschen zwei Dämpfer, die die Mannschaft aber gut weggesteckt hat. Das Remis gegen Alpenrod war ein Schritt in die richtige Richtung und der Erfolg über Weyerbusch mit einer guten, kämpferisch starken Leistung verbunden“, lässt Murcak die Punktspiele des Jahres 2017 Revue passieren. Und jetzt rechnet er sich auch im Auswärtsspiel bei der SG Alsdorf rechnet er sich etwas aus. Weil die sich zuletzt in der Liga eben nicht in der Spur befand und obwohl sie im Kreispokal-Halbfinale das abhandengekommene Siegesgefühl nach längerer Zeit wieder auskosten durfte.

    SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau - SC Berod-Wahlrod (Sonntag, 15 Uhr). „Im Hinspiel haben wir gar nicht gut ausgesehen. Der SC Berod-Wahlrod ist sehr willensstark und wird dementsprechend auch bei uns auftreten. Dennoch ist es unser Ziel, den Abstand nach unten zu vergrößern“, zollt SG-Trainer Marco Schnell dem Gegner hohen Respekt. Dessen Trainer Marco Köster erwartet eine Partie „auf Augenhöhe“ und fügt zum Vergleich auf dem Rasenplatz in Alpenrod an: „Wir würden gut daran tun, auch dort zu punkten.“

    SV Stockum-Püschen - SV Niederfischbach (Sonntag, 15 Uhr). Ziemlich sang- und klanglos musste sich der SV Stockum-Püschen mit 0:4 dem SC Berod-Wahlrod geschlagen geben, aber dieses Resultat zieht Niederfischbachs Trainer Marco John nicht als Maßstab zurate: „Stockum ist eine der heimstärksten Mannschaften der Liga. Ich erwarte daher ein schwieriges Spiel, in dem wir etwas Zählbares mitnehmen möchten.“ Mehr vorgenommen hatten sich die Adler für den Vergleich mit der SG Herschbach/Girkenroth/Salz vor einer Woche, der ohne Sieger endete (2:2). „2017 ist ein schwieriges Jahr für uns. Das hat die unterschiedlichsten Gründe. Wir nehmen das jedoch so an und nutzen diese Erkenntnisse und Eindrücke für unsere Entwicklung“, bleibt John gelassen. Nico Tzimas, Trainer des gastgebenden Tabellensechsten, bringt es bei sieben Punkten Vorsprung auf den zwölften Rang auf den Punkt und sagt zur Partie gegen den Tabellennachbarn: „Wenn wir Niederfischbach zu Hause schlagen, dann sind wir so gut wie sicher durch.“

    SG Herschbach/Girkenroth/Salz - Spvgg Lautzert-Oberdreis (Sonntag, 15 Uhr). Die Partien gegen die anderen Spitzenteams aus Wallmenroth (1:1) und Meudt (3:1) haben die Lautzerter ohne Niederlage absolviert. Jetzt wird sich zeigen, ob die von Frank Wohlert trainierte Überraschungsmannschaft der Saison auch gegen auf dem Papier schwächere Gegner die Sinne zusammenhält und die notwendige Konzentration auf den Platz bringt. Der Tabellenzweite weiß, dass eine Niederlage auf der Zielgeraden der Saison ziemlich sicher dazu führen wird, den Meisterschaftsgewinn Wallmenroths nicht mehr verhindern zu können. Gegner Herschbach steht genauso unter Zugzwang. Mit einem Rückstand von zwei Zählern auf den Relegationsplatz hat der Aufsteiger, der zuletzt Niederfischbach einen Punkt abnahm, nichts zu verschenken.

    VfB Niederdreisbach - SG Daaden/Biersdorf (Sonntag, 15 Uhr). Seitdem die SG Daaden/Biersdorf ins Oberhaus des Westerwald/Sieg-Kreises aufgestiegen ist, hat der VfB noch keines der Derbys für sich entschieden. Knüpfen die Niederdreisbacher am Sonntag an die Leistungen an, die sie seit geraumer Zeit abrufen, haben sie gute Chancen, diese Serie zu beenden. Kurios: Die 0:3-Hinspielniederlage ließ die Elf von Christian Hensel auf den Relegationsplatz abrutschen – ein aus ihrer Sicht unschönes Erlebnis, das bei den Grün-Weißen offenbar neue Kräfte freigesetzt hat. Seitdem ging es für sie nämlich beinahe ungebremst bergauf – bis auf den derzeit vierten Rang. „Wir sind heiß und freuen uns auf das Derby. Am Sonntag wollen wir auch das Hinspiel vergessen machen“, beschreibt Hensel die Gemütslage in der Mannschaft. Ein Punkt würde den Gastgebern schon ausreichen, um bereits vier Spiele vor Saisonende das Ergebnis der vergangen vier Jahre unter Dach und Fach zu bringen. Die zurückliegenden Daadener Partien sind von knappen Ergebnissen geprägt. Mit 2:1 bezwangen die Kombinierten den SV Stockum-Püschen, gegen die SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau sprang ein Zähler heraus (2:2) und dem SSV Weyerbusch musste man sich zuletzt mit 1:2 geschlagen geben.

    SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn - SG Wallmenroth/Scheuerfeld (Sonntag, 15.30 Uhr). Durch die Niederlage gegen Lautzert-Oberdreis hat sich Meudt endgültig aus dem Kampf um Platz eins verabschiedet. Das bedeutet allerdings noch lange nicht, dass der Tabellendritte dem Rangersten das Leben einfach machen wird. „Uns erwartet eine Mannschaft mit viel Qualität. Vor allem offensiv ist Meudt stark besetzt. Aber auch dieser Hürde werden wir uns stellen. Ab jetzt zählen nur Ergebnisse“, hofft Wallmenroths Trainer Stefan Häßler eine Woche nach dem souveränen und verdienten Sieg gegen Niederdreisbach auf einen weiteren Schritt in Richtung in Bezirksliga-Aufsteiger. Eine Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Blerim Jashari, ansonsten sind alle Akteure der Gäste bereit für das Spitzenspiel. Meudts Trainer Stefan Waßmann hat die Saison noch nicht abgehakt und sagt zur Partie: „Zum einen wollen wir den dritten Rang halten, und zum anderen wollen wir die erste Mannschaft sein, die die SG Wallmenroth bezwingt.“

    Siegen-Wittgenstein

    Sportfreunde Siegen II - SG Mudersbach/Brachbach (Sonntag, 17 Uhr). So schnell kann es gehen: In den ersten sieben Rückrundenpartien sammelte die SG lediglich vier Punkte, die beiden Partien am Osterwochenende brachten auf einen Schlag derer sechs, sodass die Stark-Elf guter Dinge auf die nächsten Aufgaben vorausschauen kann. Das Auswärtsspiel auf dem Kunstrasenplatz am Leimbachstadion wird für die Kombinierten zum Härtetest. Siegens Reserve ist die beste Rückrundenmannschaft der Liga. rwe/hf

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