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Montabaur

TuS Montabaur lässt Ball und Gegner laufen – Burgschwalbach ist beim 2:6 chancenlos

Nach dem 6:2 (4:1)- Erfolg für den TuS Montabaur über Aufsteiger TuS Burgschwalbach waren sich beide Trainer komplett einig. Nur die Sichtweise war verschieden. So hielt Burgschwalbachs Torsten Baier fest: „Wir waren waren in allen Belangen unterlegen und haben unserem Gastgeber das Toreschießen viel zu leicht gemacht. Der Montabaurer Qualität im Angriff hatten wir nichts entgegenzusetzen. Unsere Gastgeber waren einfach viel besser unterwegs. Für die geht es um den Titel, bei uns um den Klassenverbleib. Punkte dazu müssen und werden wir woanders sammeln.“

So also der bescheidene Blick von unten nach oben. Aber auch wenn der Blick der Seite des TuS Montabaur aus der Spitzengruppe nach unten geht, steht hier Trainer Sven Baldus bescheiden auf dem Rasen: „Ja, der Sieg war absolut verdient und geht auch in der Höhe in Ordnung. Obwohl wir noch einige gute Chancen einfach liegen gelassen haben, hat sich meine Mannschaft gegenüber der vorherigen Partie in Bad Ems gesteigert, als Einheit präsentiert und den Ball über 90 Minuten laufen lassen.“

Davon war in der Anfangsphase noch gar nichts zu sehen, denn bei einem Konter der Gäste sah die TuS-Abwehr ganz alt aus. Aber der Burgschwalbacher Jubel über die frühe Führung durch Julian Ohlemacher währte ganze 30 Sekunden. Dann tauchte Jung Hun Kim völlig frei vor Gästetorwart Luca Wischmann auf und ließ diesem keine Chance. Diesen Schock verdauten die Gäste aus dem Rhein-Lahn-Kreis nicht mehr und ließen frühzeitig die Köpfe hängen. Die Gastgeber setzten dagegen zum Sturmlauf an und gingen ohne nennenswerten Widerstand bis zum Pausenpfiff des umsichtigen Schiedsrichters Jens Bachmann aus Hilgert durch Mario Denker, Maximilian Acquah und erneut durch Jung Hun Kim mit 4:1 in Führung.

Die Überlegenheit der Gastgeber setzte sich auch nach der Pause fort. Montabaur schnürte die Gäste für 30 Minuten in deren Hälfte ein und ließ nicht einmal Konteransätze zu. Einziges Manko in dieser Phase war die Chancenverwertung. Zwei Tore durch Fabio Scumaci und Antonio Brugnano wurden es noch. Und dann wäre da noch das 5:2. Alles wartete auf den Pfiff des Schiedsrichters, doch der hatte richtigerweise kein Offensivfoul gesehen. Kiran Berger verkürzte auf 2:5 für die Gäste, worauf sofort Brugnanos Treffer zum 6:2-Endstand folgte.

Montabaur: Kloft – Tillmanns, Schwickert, Husaj, Sato – A. Baldus (60. Brugnano), Kim, Jost, Acquah (78. Takahashi) – Denker (57. Wetzlar), Scumaci.

Burgschwalbach: Wischmann – Haas, Kunz, Gotthard (46. Bremenkamp), Liguori – Ohlemacher (65. Bartels), Berger, Biebricher, Fuchs – Breuer (67. Anzalone), Heimann.

Schiedsrichter: Jens Bachmann (Hilgert) – Zuschauer: 90.

Tore: 0:1 Niklas Biebricher (7.), 1:1 Jung Hun Kim (8.), 2:1 Mario Denker (19.), 3:1 Maximilian Acquah (25.), 4:1 Jung Hun Kim (30.), 5:1 Fabio Scumaci (56.), 5:2 Kiran Berger (80.), 6:2 Antonio Brugnano (81.).

Von unserem Mitarbeiter Peter Armitter

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