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    Spitzenreiter erwischt Bad Ems eiskalt

    Als die Blaskapelle beim Feuerwehrfest, nur einen Steinwurf vom Stadion Silberau entfernt, gerade "Wonderful World" anstimmte, da scheiterte Johann Imgrund auf dem grünen Rasen zum wiederholten Male an Carsten Wolf. Der Keeper der SG Westerburg/Gemünden machte an diesem Tag selbst die besten Chancen des VfL Bad Ems zunichte. Die logische Konsequenz: Sechster Sieg im sechsten Sieg für den Spitzenreiter der Bezirksliga Ost, diesmal mit 3:0 (3:0). Die Musikauswahl am anderen Lahnufer klang für den VfL wie ein Soundtrack zum falschen Film.

    David Gläser, der in dieser Szene vor dem erfolgreichen Abschluss den Bad Emser Schlussmann Alexander Werner umkurvt, ist einer der Erfolgsgaranten bei Bezirksliga-Tabellenführer SG Westerburg/Gemünden. Ebenso wie Müschenbachs Jan Nauroth hat Gläser bereits sieben Tore erzielt.  Foto: Tom Neumann
    David Gläser, der in dieser Szene vor dem erfolgreichen Abschluss den Bad Emser Schlussmann Alexander Werner umkurvt, ist einer der Erfolgsgaranten bei Bezirksliga-Tabellenführer SG Westerburg/Gemünden. Ebenso wie Müschenbachs Jan Nauroth hat Gläser bereits sieben Tore erzielt.
    Foto: Tom Neumann

    Dabei hatte der Aufsteiger durchaus einen guten Start erwischt. Bereits nach vier Minuten kam Imgrund frei vor dem gegnerischen Kasten zum Schuss. Wolf konnte zwar nur nach vorne abwehren, aber Elia Brustolon stand bei seinem Abstauber im Abseits. "Egal Jungs, das ist unser Spiel", ließ VfL-Trainer Kay Ludwig seine Mannen wissen.

    Doch schon nach elf Minuten wurden die Gastgeber eiskalt erwischt: David Gläser umkurvte nach einer Kopfballvorlage von Mario Wasna VfL-Keeper Alexander Werner und schob aus halblinker Position ein. Zwar rutschte Innenverteidiger Kay Tups mit dem Leder über die Linie, der Ball wäre aber auch so ins Tor gegangen. Bei zwei weiteren Chancen von Westerburg parierte zunächst Werner gegen Viktor Bichert (19.), wenig später schob Tim Niedermowe das Leder zwar freistehend am Bad Emser Keeper, aber auch am Tor vorbei (22.).

    Vergebene Torchancen sollten beim Spitzenreiter jedoch in Hälfte eins eher die Ausnahme bleiben. Nach 32 Minuten traf Matthias Wengenroth unbedrängt per Kopf nach starker Hereingabe von Wasna zum 2:0. Und auch dem dritten Treffer der SG ging ein starkes Dribbling von Wasna voraus, der dann - in Schussposition - den Blick für den freien Mann hatte und David Gläser dessen zweiten Treffer auflegte (45.). Auf der Gegenseite ging das persönliche Duell zwischen Johann Imgrund und Carsten Wolf weiter: Imgrund zog aus 20 Metern ab, Wolf fischte das Leder aus dem Winkel (34.).

    "Wir waren natürlich gnadenlos effektiv", sagte Westerburgs Trainer Oliver Meuer. "Wir wussten, dass das kein leichtes Spiel wird. Bad Ems spielt sehr kompakt. Wir haben in Hälfte zwei versäumt, das 4:0 zu machen, haben aber auch nicht mehr viel zugelassen." Das, was man zuließ, war jedoch zumeist brandgefährlich.

    Und immer, wenn der VfL sich dem Tornetz näherte, war Wolf zur Stelle. So auch bei einem Freistoß von Etienne Kecskemeti, dessen Ball den direkten Weg in Richtung Torwinkel nahm - bis aus dem Nichts die Faust von Wolf geflogen kam (55.). "Er hat heute viele gute Paraden gezeigt, aber dafür machen wir auch Torwarttraining", sagte Meuer trocken, dessen Team in der Szene jedoch auch Glück hatte. Der Freistoß hätte ein Elfmeter sein müssen, doch der Unparteiische verlegte das Vergehen aber knapp außerhalb des Strafraums.

    "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben ein super Spiel gezeigt", sagte VfL-Trainer Kay Ludwig. "Wir müssen am Anfang in Führung gehen, wussten, dass wir die wenigen Chancen nutzen müssen. Das ist uns nicht gelungen. Und nach einem 0:2 oder 0:3 ist es natürlich schwer gegen den Spitzenreiter."

    Von unserem Mitarbeiter Tom Neumann

    Bad Ems: Werner - Acar, Bär, Tups, Kecskemeti - Stoffels (69. Thisse-Gemmer) - Richter, Imgrund (73. Knoll), Paucken, Laurentiu - Brustolon.

    Westerburg/Gemünden: Wolf - Johanns, Jung (26. N. Heinen), Hartmann, Schmidt - Bichert (63. Heene), Meuer, Wengenroth, Niedermowe (77. Knabe) - Gläser, Wasna.

    Schiedsrichter: Torsten Moog (Oberwesel).

    Zuschauer: 90.

    Tore: 0:1 David Gläser (11.), 0:2 Matthias Wengenroth (32.), 0:3 David Gläser (45.).

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