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Kirchberg

Schneider vor Derby gegen Rheinböllen: Meine Elf lässt nicht nach

Elf Punkte trennen den Tabellenvierten TuS Kirchberg und den Zwölften TuS Rheinböllen vor dem Derby in der Fußball-Bezirksliga Mitte am Sonntag um 14.45 Uhr auf dem Kirchberger Kunstrasen. Nach nur neun Spielen. Das war nicht unbedingt zu erwarten vor der Runde, denn viele trauten dem TuS mehr zu. Dass Kirchberg mit seinen 17 Zählern aber bereits acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Ahrweiler hat, hatte vorher auch niemand auf der Rechnung. Was aber in erster Linie an Ahrweiler liegt, der ABC schickt sich an, kommende Saison in der Rheinlandliga zu spielen.

Kirchbergs Kapitän Jonas Heimer holte zuletzt einen Punkt in Moselkern bei der SG Müden um Spielführer Benjamin Schnorpfeil. Am Sonntag sollen es im Derby gegen Rheinböllen drei sein.  Foto: Alfons Benz
Kirchbergs Kapitän Jonas Heimer holte zuletzt einen Punkt in Moselkern bei der SG Müden um Spielführer Benjamin Schnorpfeil. Am Sonntag sollen es im Derby gegen Rheinböllen drei sein.
Foto: Alfons Benz

So sieht es auch Kirchbergs Trainer Christian Schneider: „Wenn es so ist, dann ist es so. Dann können wir es nicht ändern, momentan spricht vieles dafür. Wir hatten aber schon mal acht Punkte Rückstand auf Ahrweiler, sie müssen auch noch nach Metternich und irgendwann noch zu uns. Meine Mannschaft lässt nicht nach und sagt nicht, es ist irgendwas gelaufen. Ich bin mit unserer Leistung absolut zufrieden, bis auf das 1:2 daheim gegen Gönnersdorf.“

Auch mit dem 2:2 zuletzt in Müden konnte er leben: „Es waren schwere Bedingungen in Moselkern. Wie wir es gemacht haben, war schon sehr gut.“ Einzig die Gegentore haben Schneider nicht gepasst. Ein unnötiger Elfmeter, ein Zuordnungsproblem bei einer Standardsituation – so entstanden die beiden Müdener Tore. Schneider: „Das war ärgerlich, wir waren beim zweiten Tor nicht aufmerksam genug, schon das Foul zum Elfer war ärgerlich. Vor allem, weil wir richtig am Drücker waren und selbst eher das 3:1 hätten machen können.“

Tore machen ist das Stichwort für den Gegner aus Rheinböllen, denn der macht nur wenige. Neun an der Zahl sind es erst, die reichten bislang nur zu Platz zwölf – bei einem Spiel weniger allerdings als die meisten Konkurrenten. Schneider gibt nicht viel auf die schwache Ausbeute: „Rheinböllen ist viel zu erfahren, viel zu lange dabei, sie können schon den Anspruch haben, mit dieser Mannschaft unter den ersten Fünf zu stehen. Sie sind stärker besetzt als letztes Jahr und man darf nicht vergessen, dass sie ein Spiel weniger haben und zum Beispiel schon gegen Spitzenteams wie Metternich, Urmitz und Ahrweiler auswärts gespielt haben.“

Unterschätzen ist also nicht, dennoch wollen die Kirchberger natürlich gewinnen, um da zu sein, wenn vorne gepatzt wird. Personell werden die Gastgeber mit dem gleichen Kader ins Spiel gehen wie in Moselkern. Letzteres wird auch Rheinböllen nach dem 1:1 zu Hause gegen Gönnersdorf, bei dem sich wieder mal das große Manko deutlich machte: Der TuS trifft das Tor nicht. Chancen werden zuhauf vergeben. „Wir spielen aktuell nicht schlecht, stehen hinten stabil, aber wir machen unsere Tore nicht. Wir haben die Chancen teilweise leider kläglich vergeben, das muss man so sagen“, weiß Rheinböllens Trainer Kevin Schneck, ergänzt aber: „Wenn mal der Knoten platzt vorne, traue ich uns auch zu, in Kirchberg was zu holen.“

Generell sieht Schneck aber erst nach diesem Spiel den Zeitpunkt gekommen, regelmäßig erfolgreich zu sein. „Wir haben dann die ersten Sechs alle weg, hatten Urmitz, Ahrweiler, Metternich und Anadolu auswärts, jetzt kommt Kirchberg dazu“, sieht Schneck die Lage im Klassement noch nicht dramatisch. Doch er weiß: Sollten in Kirchberg keine Punkte dazukommen, muss es danach auf dem Konto „rappeln“. Cosmos Koblenz, Mörschbach und Elztal im Nachholspiel lauten die kommenden drei Gegner.

Gegen die und auch in Kirchberg dürfte im Gegensatz zum 1:1 gegen Gönnersdorf wieder Marc Reifenschneider im Tor stehen, der zuletzt angeschlagen fehlte. Konkurrent Sebastian Butz trat unglücklich beim 0:1 über den Ball nach einem Rückpass von Dennis Flesch. „Bei Marc sieht es gut aus, er kann spielen“, sagt Schneck. Damit kann das Duell gegen seinen jüngeren Bruder Tim auf Kirchberger Seite steigen. Der hat auf dem Papier die besseren Karten, am Sonntag als Sieger vom Platz zu gehen.

Mirko Bernd

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