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Cochem

Geisen vertraut seiner Elf und denkt nicht ans Aufhören

Die beiden Fußball-Bezirksligisten aus dem Kreis Cochem-Zell müssen am zehnten Spieltag auswärts ran. Beide Partien sind wichtig, so richtig wichtig und auch richtungsweisend dürfte aber der Auftritt der SG Vordereifel in Gönnersdorf sein.

SG Gönnersdorf – SG Vordereifel (Sa., 17.15 Uhr). Es läuft nicht bei Vordereifel, dafür reicht zum einen ein Blick auf die Tabelle, die die SG auf dem drittletzten Platz führt. 6 von möglichen 27 Punkte hat das Team von Trainer Peter Geisen geholt, dabei zumindest 15 Mal ins gegnerische Tor getroffen, was ein Durchschnittswert ist. Kein Durchschnittswert sind dagegen die 32 Gegentore, nur Mengerschied und Cosmos Koblenz haben eine schlechtere Bilanz in dieser Sparte – beide stehen noch hinter Vordereifel. Natürlich schlägt das deftige 0:9 zuletzt gegen den Tabellenführer Ahrweiler ins Kontor, laut Geisen aber nicht aufs Gemüt – zumindest nicht zusätzlich. „Es krankt an vielen Ecken bei uns, dann wirst du eben zerlegt von so einer Mannschaft. Dieses Spiel hatte ich mit der Mannschaft in zehn Minuten abgehakt“, sagt der SGV-Trainer, der aber nichts beschönigen will: „Vier, fünf Gegentore, die wir bekommen haben, hätten wir früher anders verteidigt.“ Viel mehr als die Lehrstunde gegen das wohl beste Team der Liga nervt ihn die Gesamtsituation: „Im Vorstand ist das Vertrauen in uns alle da, auch ich vertraue der Mannschaft. Ich hoffe und weiß, dass wir da irgendwie herauskommen. Mit dem Vertrauen muss aber anders umgegangen werden. Die Bereitschaft und der Aufwand muss erhöht werden. Es muss jetzt was kommen von jedem Einzelnen, ansonsten muss es Konsequenzen geben.“ Dass Geisen selbst das Handtuch wirft, wenn keine Reaktion kommt, schließt er aus: „Ich habe nicht die Absicht, hinzuschmeißen. Ich stehe hinter der Sache hier.“ Er will sich jetzt anschauen, welcher seiner Spieler das auch tut: „Es ist nicht so, dass einer auf den Platz geht und sagt: Heute habe ich kein Bock. Aber jetzt muss die Mannschaft ihre alte Tugenden zeigen, die sie mal stark gemacht hat.“ Vor dem Spiel in Gönnersdorf (Tabellesechster mit zwölf Punkten) sagt er: „Ich behaupte trotzdem, dass wir, wenn wir gut ins Spiel finden, jeden außer vielleicht Ahrweiler schlagen können.“ Fehlen werden ihm bei diesem Unterfangen die Stürmer Patrick Stein und Nico Anheier, ansonsten sind alle Mann an Bord.

Cosmos Koblenz – SG Müden/ Treis-Karden/Moselkern (So., 14.30 Uhr, Hartplatz Goldgrube). Für Müden steht die Reise zum Schlusslicht an, das am Wochenende beim 3:3 in Mörschbach erstmals punktete. Auch Müden holte einen Punkt gegen ein Hunsrück-Team – und zwar beim 2:2 zu Hause gegen den Vierten Kirchberg. Spielertrainer Andreas Oberreiter war mit der Partie recht zufrieden, nun gilt es nachzulegen, um vom zehnten Platz mit zehn Punkten wegzukommen. Auf den Hartplatz in der Koblenzer Goldgrube hat sich die SG in Müden vorbereitet, zudem finden die beiden nächsten Heimspiele der Moselaner sowieso auf Asche in Müden statt. Dennoch sagt Oberreiter: „Es wird schwer für uns. Wir müssen da arbeiten, kämpfen, laufen und alles für die drei Punkte geben. Vor allen Dingen laufen und kämpfen.“ Diese Aussagen verdeutlichen: Oberreiter will schnell in höhere Gefilde, ein Nachholspiel gegen Elztal hat die SG ja noch in petto. Gegen Cosmos darf Arlind Schmidt nach seiner Sperre wieder mitwirken. Damit ist Müden komplett – und bereit für drei Punkte. Mirko Bernd

Stelters Amt als Trainer in Mörschbach "eingefroren"

Vor dem Derby in der Fußball-Bezirksliga Mitte zwischen der SG Mörschbach und Aufsteiger SV Oberwesel am Sonntag steht eine Personalie im Mittelpunkt: Trainer Markus Stelter wird die Mörschbacher nicht betreuen, er hat sein Amt niedergelegt. Vorerst. Diese Entscheidung ist allerdings keine endgültige, Stelters Tätigkeit wird zunächst praktisch nur „eingefroren“, wie SG-Vorsitzender Christian Sixel sagt.

Zumindest im wichtigen Heimspiel und Derby gegen die Gäste vom Rhein um den Ex-Mörschbach-Coach Peter Ritter wird Jan Wächter die Mannschaft coachen. Stelters Entscheidung, vorerst auszusetzen, hatte zwar auch mit der sportlichen Situation zu tun, in erster Linie waren es aber persönliche und private Gründe. mb

Fußball-Bezirksliga Mitte
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