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Vom SV Darmstadt 98 an die Nahe: Starkes Talent möchte sich beim VfR Kirn in Form bringen

Nein, wie auf dem Basar geht es derzeit nicht zu bei den Fußball-Landesligisten des Kreises. Die Transfer-Aktivitäten in der sogenannten Wechselperiode 2 halten sich (bisher) in Grenzen.

Dieter Müller hadert in dieser Szene, darf sich allerdings freuen: Er wird beim VfR Kirn in den kommenden Monaten einen ehemaligen Jugendfußballer des 1. FC Kaiserslautern trainieren.
Dieter Müller hadert in dieser Szene, darf sich allerdings freuen: Er wird beim VfR Kirn in den kommenden Monaten einen ehemaligen Jugendfußballer des 1. FC Kaiserslautern trainieren.
Foto: Klaus Castor

Beim VfR Kirn hat sich am meisten getan. Jochen Schäfer verlässt die Kirner nach 18 Monaten wieder und kehrt zu seinem Heimatverein SV Winterbach (Bezirksliga) zurück. „Er war zuletzt bereits nicht mehr so häufig bei uns im Training, auch weil bei ihm wichtige Prüfungen anstehen. Das wurde ihm alles ein wenig zu viel“, berichtete VfR-Trainer Dieter Müller. Schäfer wusste mit seinem Tempo und seiner Schussstärke zu gefallen, ließ aber Konstanz vermissen. Nach einem guten Spiel tauchte er durchaus auch mal wieder für einige Wochen ab. Seine beste Partie machte er vor gut einem Jahr beim wichtigen 4:3-Auswärtssieg bei der SG Alsenztal, als er dreimal traf.

Seinen Platz im Kader nimmt Denis Papazois ein. Ausgebildet wurde der Grieche beim FC Bavaria Ebernburg, bei Hassia Bingen, bei der JSG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach und beim 1. FC Kaiserslautern. Zuletzt spielte er für die A-Junioren des SV Darmstadt 98. Nach einer längeren Verletzung möchte sich Papazois ein halbes Jahr lang in Form bringen und schließt sich deshalb den Kirnern an. Er dürfte noch bei den A-Junioren spielen, ist aber fest im Landesliga-Kader eingeplant. „Ich kenne Denis schon lange und gut. So ist der Kontakt entstanden“, sagte Müller. Der scheidende VfR-Trainer hat sich übrigens noch nicht entschieden, was er in der kommenden Saison machen wird. Müller hatte bekanntlich die Zusammenarbeit mit den Kirnern nach fünf Jahren zum Saisonende aufgekündigt.

Bei den anderen Landesligisten laufen die Gespräche zwischen Vereinsführung und Trainern derzeit. „Der Verein hat signalisiert, dass er verlängern möchte. Wir werden uns nun in Ruhe zusammensetzten“, sagte Andy Baumgartner, Coach der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach. Abgemeldet zum Jahresende haben sich Burak Ersoy (zur SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth) und Szymon Dyminczuk (Ziel unbekannt). Beide gehörten aber schon seit Monaten nicht mehr dem Kader an. „Wir haben mit zwei Spielern gesprochen, aber ich hätte das nicht für gut befunden. Wir haben schließlich 22 Mann im Kader“, erklärte Baumgartner. Die beiden Gesprächspartner könnten aber im Sommer wieder Optionen sein.

Ähnlich stellt sich die Situation bei der SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim dar: Abmeldungen gab es keine, das Gespräch mit einem interessierten Spieler wurde nicht finalisiert. „Der Austausch mit unseren aktuellen Trainern Andreas Strunk und Jörg Schniering läuft aktuell“, erläuterte Lars Winter, der Sportliche Leiter der Hüffelsheimer.

Karadeniz Bad Kreuznach hatte für die Winterpause Verstärkungen angekündigt. Spruchreif ist bisher aber noch nichts. „Wir arbeiten fleißig an Lösungen, aber es wäre zu früh, da schon etwas zu vermelden. Wir möchten uns da auch eher bedeckt halten“, erklärte Karadeniz-Trainer Yasin Senel. Immerhin: Aus der ersten Mannschaft hat sich kein Spieler in der Winterpause zusätzlich abgemeldet. Die Brüder Arlind und Patriot Mulaj hatten den Verein ja schon im August verlassen. „Die zwei, drei Abmeldungen, die es nun in der Winterpause gab, betreffen die zweite Mannschaft“, berichtete Senel.

Von unserem Redakteur Olaf Paare

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