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Alzey

Probetraining beim FK Pirmasens, Verbleib bei RWO Alzey: Hackenheimer Hahn spart sich den nächsten Schritt auf

Christoph Erbelding

2017: Bezirksliga. 2018: Verbandsliga. Und 2019? Oberliga? Das würde sich ganz gut lesen. Und daraus kann für den Hackenheimer Fußballer Christian Hahn ja auch durchaus noch etwas werden. Dafür allerdings muss der junge Mann, der sich vor der Saison RWO Alzey in der Fußball-Verbandsliga angeschlossen hat, mit den Volkerstädtern den Durchmarsch finalisieren.

Bleibt den Alzeyern treu: Der 20-jährige Hackenheimer Christian Hahn geht auch in der kommenden Saison für RWO auf Torejagd. Foto: Klaus Castor
Bleibt den Alzeyern treu: Der 20-jährige Hackenheimer Christian Hahn geht auch in der kommenden Saison für RWO auf Torejagd.
Foto: Klaus Castor

Die Alzeyer, vergangene Saison noch Landesligist, sehen sich noch im Rennen um den zweiten Platz, spekulieren also weiterhin auf den Aufstieg in die fünfthöchste Liga. Auch Hahn, der im vergangenen Jahr noch in der Bezirksliga aktiv war, übt sich nicht in Zurückhaltung. Der Offensivspieler verdeutlicht: „Ich strebe immer nach dem Höchsten. Wenn Hassia Bingen etwas zulässt, wollen wir da sein.“

Es sah kurz danach aus, als könnte Hahn den Kampf um den Aufstieg in den letzten Saisonwochen mit der Gewissheit angehen, unabhängig vom Werdegang der Alzeyer eine Perspektive in der Oberliga zu haben – mindestens. Der FK Pirmasens hat den 20-Jährigen in einem Probetraining getestet. Als Tabellenzweiter in der Oberliga haben die Pirmasenser noch den Aufstieg in die Regionalliga im Blick. Es hatte sich bis in die Schuhstadt herumgesprochen, dass da in Alzey ein Spieler binnen einer Saison den Sprung von der Bezirks- in die Verbandsliga souverän gemeistert hat. „Ich habe einmal in Pirmasens mittrainiert, konnte mir das mal anschauen“, sagt Hahn. Zu einem Wechsel wird es allerdings nicht kommen.

Hahn hat mittlerweile RWO für die kommende Saison zugesagt. Auch, weil er einen dieser Alzey-spezifischen Verträge unterschrieben hat, mit denen es RWO gelingt, Spieler langfristig an den Verein zu binden. Siehe Vllaznim Dautaj, der gleich für vier Jahre am Wartberg unterschrieben hatte. Und der Toptorjäger ist nur eines unter vielen Beispielen. Ein auf dieser Ebene des Amateurfußballs irgendwie einzigartiges Modell scheint das zu sein. Gleichwohl: Hahn bereut es nicht, noch für ein Jahr an die Alzeyer gebunden zu sein. Im Gegenteil, er sieht sich in seiner Entwicklung noch lange nicht am Ziel.

Nach aktuellem Stand würde er ein weiteres Jahr in der Verbandsliga auflaufen. Die Alzeyer haben den Tabellenzweiten Hassia Bingen zwar im Blick und noch drei Nachholspiele in der Hinterhand. Sie müssten diese allerdings allesamt gewinnen, um die Hessenhaus-Kicker tatsächlich zu überholen. Würden die Alzeyer Verbandsligist bleiben, könnte Hahn noch eine Saison reifen und sich den nächsten Schritt aufsparen. „Ich will auf jeden Fall testen, wie weit es für mich nach oben gehen kann in meiner Laufbahn“, sagt der Alzeyer Torschütze zum 3:1-Siegtreffer beim Derby gegen den SV Alemannia Waldalgesheim am vergangenen Freitag. Die Oberliga soll es demnach auf jeden Fall irgendwann sein für den Mann, der in dieser Saison neunmal getroffen hat.

Zurück blickt Hahn seltener. Eigentlich nur noch, wenn er beim TuS Hackenheim vorbeischaut und die Entwicklung seines Ex-Teams verfolgt. Der Bezirksligist hat ein halbes Jahr lang um den Aufstieg mitgespielt, nun aber mit den ersten beiden Plätzen voraussichtlich nichts mehr zu tun. „Vom Potenzial her glaube ich schon, dass der TuS Hackenheim mal in die Landesliga gehen könnte“, sagt Hahn, dessen Bruder Philipp noch für den TuS spielt und mit 20 Treffern den zweiten Platz in der Bezirksliga-Torjägerliste belegt. „Die Bezirksliga ist aber eine schwierige Liga, sie ist ausgeglichen, es muss alles passen, wenn man sich oben halten will“, erläutert Christian Hahn, ehe er ergänzt: „Für mich war sie gut, um reinzukommen in den Aktivenfußball.“ Seinen Fähigkeiten wurde sie auf Dauer aber nicht gerecht. Da ist er in der Verbandsliga schon besser aufgehoben. Und irgendwann vielleicht auch in der Oberliga.

Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

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