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    Idar-ObersteinDie vielen Platzverweise ärgern den Bezirksliga-Chef

    Nur wenige Minuten lang machte sich Otfried Seefeldt, Staffelleiter der Fußball-Bezirksliga, auf der Vorrundenbesprechung der Spielklasse in Mittelbollenbach Luft. Das kurze Zeitfenster reichte ihm jedoch aus, um den Vereinsvertretern zu verdeutlichen, dass es aus seiner Sicht nicht wie bisher weitergehen kann. Viel zu viele Platzverweise habe es in der vergangenen Saison im Nahe-Oberhaus gegeben. Daran müsse sich dringend etwas ändern, lautete der Tenor.

    Auch im Anschluss an die traditionelle Tagung untermauert Seefeldt seine Position, die er mit statistischen Werten belegt. 30 Rote und 56 Gelb-Rote Karten in der Saison 2016/17 – eine derartig farbenfrohe Liga passt dem Funktionär überhaupt nicht in den Kram. „Die Anzahl an Gelb-Roten Karten hat sich im Vergleich zur Saison zuvor verdoppelt“, betont Seefeldt. Und auch die vielen Roten Karten könne man nicht einfach so abnicken, wenngleich dort kein signifikanter Anstieg zu erkennen sei.

    Über 1000 Gelbe Karten

    Diesen freilich gibt es bei den farblich belegten Verwarnungen. „Wir haben die 1000er-Marke überschritten“, sagt Seefeldt zu den Gelben Karten in der vergangenen Spielzeit. Damit seien etwa 200 Verwarnungen mehr ausgesprochen worden als noch in der Spielzeit zuvor. „Natürlich geht es in der Tabelle eng zu, die Mannschaften wollen oft entweder aufsteigen oder aber den Abstieg verhindern. Aber das ist doch alles etwas zu viel des Guten“, macht Seefeldt deutlich.

    Doch woran liegt es, dass sich die Fußball-Bezirksliga in der vergangenen Saison scheinbar von einer besonders hitzigen, emotionalen Seite gezeigt hat? Seefeldt nimmt in diesem Zusammenhang die Verantwortlichen an der Seitenlinie in die Pflicht. „Wenn es schon auf der Bank hitzig zugeht, überträgt sich das automatisch auch auf die Spieler auf dem Platz“, ist sich der Staffelleiter sicher. Nicht von ungefähr käme es, dass sich sieben Trainer in der vergangenen Saison Strafen eingehandelt hätten. „So etwas ist für eine Klasse wie die Fußball-Bezirksliga nicht angebracht“, mahnt Seefeldt an.

    Karadeniz als „Doppel-Meister“

    Seine Kritik richtet Seefeldt ausdrücklich an die komplette Liga und nicht nur an einzelne, besonders ruppige Mannschaften. „Auch im Tabellenmittelfeld stehen Teams mit mehreren Roten Karten“, stellt der Funktionär fest. Schlusslicht des Fair-Play-Klassements war in Karadeniz Bad Kreuznach übrigens ausgerechnet der mit 71 Punkten sportliche Meister der Spielklasse: Bei 64 Gelben, 4 Gelb-Roten und 6 Roten Karten machte dem künftigen Landesligisten auch in Sachen Feldverweise keine andere Mannschaft etwas vor.

    Und wie sehen es Vertreter der Vereine, die sich in Mittelbollenbach auch über die Rahmenbedingungen der kommenden Saison austauschten? Sie geben sich einsichtig. „Ich denke, dass sie verstanden haben, worum es geht“, betont Seefeldt. Gefreut hat sich der Staffelleiter darüber, dass ihm in Martin Schneider vom SC Idar-Oberstein, dessen Reserve in der Bezirksliga spielt, ein Vereinsfunktionär entschieden zur Seite gesprungen ist: „Er hat seine Kollegen darauf hingewiesen, dass jeder Einzelne auch an der Außenlinie dafür mitverantwortlich ist, ob sich eine Partie besonders hitzig entwickelt.“ Christoph Erbelding

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