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Kreis Bad Kreuznach

Sponheimer Spektakel: Aus 0:4 wird 7:6-Sieg

Kreis Bad Kreuznach. Der Meister, die TuS Waldböckelheim, hat sich mit einem 11:0-Kantersieg gegen den FSV Bretzenheim aus der Fußball-A-Klasse Bad Kreuznach verabschiedet. In der nächsten Saison muss sich die TuS in der Bezirksliga neuen Herausforderungen stellen. Der TuS Monzingen hat wegen eines Trauerfalls auf die Austragung des Spiels bei der SG Guldenbachtal verzichtet. Höchst spektakulär ging es in Sponheim zu, dort gewann der VfL nach einem 0:4-Rückstand noch 7:6 gegen die SG Disibodenberg. Bereits am Freitag bezwang der SV Medard die SG Fürfeld/Neu-Bamberg mit 2:0 – wir berichteten.

Der VfL Sponheim um Cihat Yakut (rot-schwarzes Trikot, links) und Max Engelmann (Zweiter von rechts) und die SG Disibodenberg um ihren Trainer Jimmy Umbs (weißes T-Shirt, im Hintergrund) lieferten sich ein Hauen und Stechen, das mit einem 7:6 für die Sponheimer endete. Foto: Klaus Castor
Der VfL Sponheim um Cihat Yakut (rot-schwarzes Trikot, links) und Max Engelmann (Zweiter von rechts) und die SG Disibodenberg um ihren Trainer Jimmy Umbs (weißes T-Shirt, im Hintergrund) lieferten sich ein Hauen und Stechen, das mit einem 7:6 für die Sponheimer endete.
Foto: Klaus Castor

TuS Waldböckelheim – FSV Bretzenheim 11:0 (7:0). Die Waldböckelheimer verwöhnten ihre Fans noch einmal mit vielen Toren. Bereits nach einer Minute ging die TuS durch Mark Thomas in Führung. Patrick Poth (11.), Felix Dickes (17.), Karsten Schorr (18., 45.), Niklas Fischer (35.) und Christoph Andrae (43.) schraubten den Spielstand bis zur Pause auf 7:0 in die Höhe. Nach dem Seitenwechsel legte Dickes (54.) nach, ehe ab der 70. Minute der eingewechselte Gerrit Glas Fahrt aufnahm und gleich dreimal traf (70., 78., 79.).

FSV Rehborn – TSG Planig 4:0 (2:0). „Wir haben nach 20 Minuten das Heft in die Hand genommen und verdient gewonnen“, resümierte FSV-Trainer Bernd Dilfer. Die Treffer erzielten Christian Drumm (2), Marcel Schuster (per Foulelfmeter) und Niklas Münch. Dilfer freute sich: „Unser Ziel war es, einen besseren Platz als den 13. zu belegen. Das haben wir geschafft. Darauf sind wir sehr stolz.“ Der FSV hat die Saison auf dem elften Rang beendet.

SG Nordpfalz – VfL Rüdesheim 5:0 (3:0). „Das Ergebnis spricht Bände“, betonte SG-Abteilungsleiter Mario Jost, der anfügte: „Es war eine klare Angelegenheit und ein schöner Abschluss für uns.“ Für die SG netzten Julian Aff (10., 30.), Dennis Kerch (40., 70.) und Benjamin Christmann (75.). Jost fasste zusammen: „Nach den ersten beiden Treffern war das Spiel bereits entschieden. Man hat jedoch auch beiden Mannschaften angemerkt, dass es um nichts mehr ging.“

SG Braunweiler/Sommerloch – VfL Simmertal 2:3 (1:3). Der Favorit aus Simmertal hat sich erwartungsgemäß in Braunweiler durchgesetzt. „Wenn die Simmertaler ihre Chancen genutzt hätten, wäre das Ergebnis deutlicher ausgefallen“, erklärte SG-Kapitän Marcel Heeg. Im letzten Spiel unter Trainer Kay Warkus gingen die Gäste durch Samy Zaidan (18., 31.) mit 2:0 in Führung. David Lukas erzielte in der 37. Minute den Anschlusstreffer für die SG, doch nur vier Minuten später stellte Daniel Speh den Zwei-Tore-Vorsprung für die Gäste wieder her. In der zweiten Hälfte ließ es der VfL ruhiger angehen und verwaltete die Führung. Den Schlusspunkt der Partie setzte Marco Schmitt per Foulelfmeter (90.+1).

TuS Gutenberg – SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim II 4:3 (2:2). „Ein großes Lob an meine Mannschaft für diese tolle Saison. Es ist ein riesiger Erfolg, dass wir als bester Aufsteiger einen einstelligen Tabellenplatz erreicht haben“, beschrieb TuS-Trainer Marco Enkler euphorisch das große Ganze, um dann auf die Partie einzugehen: „Das Spiel war allerdings eher ein lauer Sommerkick mit wenig Tempo. Grundsätzlich ist der Sieg aber verdient.“ Die TuS-Tore schossen Carel Simo, Stephen Hartmeier, Niklas Mittwich und Andreas Schneider. Für die SGH-Zweite trafen Björn Mikolajewski und Alexander Thomas (2).

VfL Sponheim – SG Disibodenberg 7:6 (2:4). „Die Jungs haben mir einen tollen Abschied bereitet“, betonte VfL-Trainer Benjamin Rubröder, der sein Amt zur neuen Saison nicht weiter ausführen wird. Das Spiel begann jedoch gar nicht im Sinne von Rubröder, denn die SG legte los wie die Feuerwehr und führte früh mit 4:0. Der VfL wachte erst danach auf und erzielte bis zur Pause zwei Treffer. Rubröder: „Danach habe ich vor den Jungs meine letzte Halbzeitansprache gehalten, und die hatte es in sich. Ich wollte mich nicht mit einer heftigen Klatsche verabschieden. Nach Wiederanpfiff haben wir noch einmal alles in die Waagschale geworfen. Insgesamt ging das Spiel über die gesamten 90 Minuten hin und her. Eine Taktik gab es eigentlich bei beiden Teams nicht.“ Für die Hausherren, die aus einem 2:4 erst ein 6:4 machten und am Ende knapp mit einem Tor Vorsprung gewannen, trugen sich Max Engelmann (2), Ricardo Marques, Jason Ayikoe, Domenik Alsleben, Sebastian Wald und Julian Schauß in die Torschützenliste ein. Besonders sehenswert war der Treffer von Marques, der den Ball aus etwa 40 Metern in den Winkel donnerte. Die Tore der SG schossen Jonas Schumacher (3), Peter Wagner, Mirco Klohr und Timo Simon. Christian Tuschner

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