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Kreis Bad Kreuznach

Medarder erwarten Wundertüte: SV ist vor Nachholspiel aller Sorgen ledig

Kreis Bad Kreuznach. Ursprünglich hatten die Fußballer des SV Medard gehofft, vielleicht noch einmal in den Aufstiegskampf der A-Klasse Bad Kreuznach eingreifen zu können. Doch nach vier Niederlagen zum Jahresauftakt rückte für den SVM plötzlich die Abstiegszone immer näher.

Spitzenreiter TuS Waldböckelheim (weiße Trikots, gegen den FSV Rehborn) empfängt heute den VfL Rüdesheim. Foto: Klaus Castor
Spitzenreiter TuS Waldböckelheim (weiße Trikots, gegen den FSV Rehborn) empfängt heute den VfL Rüdesheim.
Foto: Klaus Castor

Entsprechend befreiend wirkte sich der 2:0-Auswärtserfolg bei der SG Braunweiler/Sommerloch auf das Gemüt der Sulzbachtal-Kicker aus. „Da sind schon einige Steine gepurzelt“, gibt Dominik Lenz, einer der Medarder Trainer, zu. Der Tabellenachte hat nun neun Punkte Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsrang, dürfte sich nun seiner größten Sorgen entledigt haben. „Wir waren uns der Gefahr bewusst. Es war wichtig, dass wir diesen Erfolg gefeiert haben. Dadurch konnten wir frisches Selbstvertrauen tanken“, erklärt Lenz.

Wie viele andere Teams hat der SVM nur einen kleinen Kader zur Verfügung, verletzungsbedingte Ausfälle machen sich sofort bemerkbar. „Wir waren diesen Winter schon extrem gebeutelt. Das habe ich noch nie erlebt. Positiv ist, dass aufgrund des Sieges in Sommerloch der größte Druck erst einmal raus ist“, sagt der Coach, der diese Spielzeit aber noch lange nicht zu den Akten gelegt hat: „Wir haben die Kehrtwende geschafft. Nun wollen wir die Saison so gut wie möglich beenden.“

Am heutigen Mittwoch genießen die Medarder um 19.30 Uhr in einem Nachholspiel Heimrecht gegen die TSG Planig, die nach vier Siegen in Folge den Sprung ins gesicherte Mittelfeld geschafft hat. Zwei Zähler trennen den SVM vom Rangsiebten aus Planig. „Die TSG ist für mich eine Wundertüte. Wir müssen dem Gegner mit Kampf und Leidenschaft entgegentreten. Das ist allein unserer Situation geschuldet. Es sind wieder einige neue Verletzte hinzugekommen. Aber ich vertraue den Jungs, die wir zur Verfügung haben“, betont der Medarder Übungsleiter.

Vier weitere Partien sind für heute Abend angesetzt. Die SG Nordpfalz ging zuletzt fünfmal leer aus und hat das Ziel, ihre Niederlagenserie schleunigst zu beenden. Die Kombinierten stehen nur noch einen Punkt vor den Abstiegsrängen. Das Nordpfalz-Team hat eine schwierige Heimaufgabe zu bewältigen und trifft um 19 Uhr auf den TuS Monzingen. Der TuS ist Zweiter und will seine Position mit einem Auswärtsdreier weiter halten. Gleichzeitig werden die Monzinger auf einen Ausrutscher von Primus TuS Waldböckelheim hoffen. Die TuS zeigt derzeit jedoch keine Schwächen. Auch im Heimspiel um 19.30 Uhr gegen den VfL Rüdesheim (11.) ist der Tabellenführer favorisiert.

Nach ihrer 0:2-Niederlage bei der SG Disibodenberg ist die SG Guldenbachtal auf eine Reaktion aus, um den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen zu wahren. Die SG (5.) muss um 19 Uhr beim Viertletzten, dem FSV Rehborn, bestehen. In der unteren Hälfte kommt es zeitgleich zu einem interessanten Duell zwischen dem TuS Gutenberg (9.) und der SG Fürfeld/Neu-Bamberg (10.). Der Sieger kann einen Schritt in Richtung Mittelfeld machen, der unterlegenen Mannschaft droht ein Abrutschen in den Tabellenkeller. le

Kontrastprogramm für den SV Oberhausen

Mit seinem starken 1:0 beim Spitzenreiter SV Nohen hat der SV Oberhausen in der Fußball-A-Klasse Birkenfeld zuletzt ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

Im Nachholspiel heute Abend bei der SG Niederhambach/Schwollen um 19.30 Uhr wartet auf den Tabellenneunten ein Kontrastprogramm, denn die SG steht auf dem letzten Platz. Vorletzter ist der FC Hennweiler, der einen überraschenden Sieg wie jenen des SVO gut gebrauchen könnte, wenn er heute beim Tabellenvierten SG Rötsweiler antritt. Angepfiffen wird die Begegnung in Mackenrodt um 19 Uhr. ce

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