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Kreis Bad Kreuznach

Lob und Krtik von Staub: Spielleiter der A-Klasse Bad Kreuznach sieht Runde mit Licht und Schatten

Kreis Bad Kreuznach. Nicht nur sportlich gesehen, sondern auch unter organisatorischen Gesichtspunkten stellt die Planung und Durchführung einer Fußball-Saison eine große Herausforderung dar. Als Spielleiter der A-Klasse Bad Kreuznach kamen auf Wolfgang Staub dabei zahlreiche Aufgaben zu, die es zu bewältigen galt.

Wolfgang Staub.
Wolfgang Staub.
Foto: Tina Paare

Vor dem letzten Spieltag zieht der Wallhäuser mit Blick auf den Saisonverlauf einerseits ein positives Fazit: „Die Zusammenarbeit lief gut. Ich komme ja auch aus der Sparte der Vereinsvertreter und denke, dass ich von den Verantwortlichen angenommen werde. Durch die vielen Nachholspiele war es schon stressig, aber wir sind stolz, dass wir das alles geschafft haben. Die Tabelle ist begradigt, und die Entscheidungen sind auch schon gefallen.“ Andererseits sind dem Klassenleiter aber Dinge aufgefallen, die es zu verbessern gilt. „In der Saison gab es viele Spielabsagen. Natürlich kamen auch blöde Umstände hinzu. Aber Vereinen, die in der A-Klasse spielen, darf das eigentlich nicht passieren“, erklärt Staub, dem ebenfalls missfiel, dass er viele Strafen aus unterschiedlichen Gründen aussprechen musste: „Wir hatten unheimlich viele Urteile aufgrund von Spielerpässen, die nicht in Ordnung waren, wenn beispielsweise ein Foto gefehlt hat. Hinzu kamen Vergehen aufgrund verbaler Entgleisungen in den Spielen, sei es von Aktiven oder Zuschauern. Ich kann da nur an alle appellieren, sich etwas im Zaum zu halten. Natürlich gehören Emotionen dazu, aber die Wortwahl, die manchmal getroffen wird, gehört meiner Meinung nach nicht zum Fußball. Das werde ich auch immer hart bestrafen.“

Im Gegensatz zur Vorsaison musste Staub immerhin keine Abmeldung einer Mannschaft verarbeiten. Mit dem abgeschlagenen Schlusslicht FSV Bretzenheim hatte es durchaus einen Wackelkandidaten gegeben, der die Spielzeit trotz klarer sportlicher Unterlegenheit aber über die Bühne bringt, sofern er auch noch zur letzten Partie antritt. „Ich rechne es den Bretzenheimern hoch an, dass das geklappt hat“, betont Staub.

TuS Waldböckelheim – FSV Bretzenheim (Hinspiel: 8:0). „Der Weg der Waldböckelheimer, auf Eigengewächse zu setzen, trägt Früchte. Ich glaube, dass sie auch verdientermaßen Meister geworden sind“, resümiert Wolfgang Staub, der zum Saisonabschluss auf einen 3:0-Heimsieg des Spitzenreiters gegen den Tabellenletzten tippt.

SG Guldenbachtal – TuS Monzingen (3:3). Für die SG ist es noch nicht das letzte Saisonspiel. In der Aufstiegsrunde spielen die Kombinierten gegen den Zweiten der A-Klasse Birkenfeld um einen Platz in der Bezirksliga. „Die neue Spielgemeinschaft hat sich bewährt. Da ist etwas im Aufwind. Ich traue der SG zu, dass sie den Aufstieg schafft“, sagt Staub und setzt auf ein 2:0 der Guldenbachtaler.

FSV Rehborn – TSG Planig (0:9). Dank einer starken Rückrunde sicherte sich der FSV den Klassenverbleib. Der Aufsteiger aus Planig musste sich nie so wirklich Abstiegssorgen machen und schaffte es, sich in seinem ersten Jahr im Kreisoberhaus zu etablieren. (So tippt Wolfgang Staub: 1:1)

SV Medard – SG Fürfeld/Neu-Bamberg (0:2). Bereits heute Abend wollen die Medarder in ihrem letzten Spiel als eigenständiges Team einen Erfolg einfahren. Kommende Saison geht der SVM mit dem SV Lauterecken eine Spielgemeinschaft ein und wird dann als SG Veldenztal auf Torejagd gehen. Die Fürfelder haben eine Saison voller Verletzungssorgen hinter sich und werden froh sein, wenn die Spielzeit beendet ist. (2:1)

SG Nordpfalz – VfL Rüdesheim (4:0). Die SG präsentierte sich nach Startschwierigkeiten recht stabil und machte schnell den Nichtabstieg perfekt. Ähnlich ging es den Rüdesheimern, die vor allem in den vergangenen Wochen immer besser in Fahrt kamen und jüngst fünf Siege in Folge verbuchen konnten. (1:2)

SG Braunweiler/Sommerloch – VfL Simmertal (3:3). Nach dem Rücktritt des Trainerduos Alan Zimmermann/Claudio Rodrigues in der Hinserie hat die SG eine komplizierte Saison hinter sich. Dadurch, dass es höchstens zwei Absteiger gibt, steht aber fest, dass die Kombinierten auch in Zukunft der A-Klasse angehören werden. Der VfL überzeugte mit attraktivem Offensivfußball, erzielte stolze 94 Treffer, verpasste aber durch fehlende Konstanz den ganz großen Wurf. (1:3)

TuS Gutenberg – SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim II (0:4). Die SGH steht als Vorletzter fest und bleibt nur in der Liga, wenn die SG Guldenbachtal den Aufstieg in die Bezirksliga schafft. Der TuS hatte immer wieder mit heftigen Personalsorgen zu kämpfen, besitzt aber nun sogar die Chance, die Runde auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen. (2:0)

VfL Sponheim – SG Disibodenberg (1:2). Beide Teams durften sich lange Hoffnungen auf den Aufstieg machen, verpassten es aber, den Kontakt zu den ersten beiden Plätzen bis zum Schluss zu halten. Der VfL möchte einen Sieg holen, um am Ende auf dem dritten Platz zu landen. (2:2) le

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