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Lahim Krasniqi schießt die Hackenheimer an die Spitze

Kreis Bad Kreuznach. Nun hat es auch den SV Winterbach erwischt. Nach drei deutlichen Siegen an den ersten drei Spieltagen verlor der Bezirksliga-Absteiger bei der SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth mit 1:3 und muss den Spitzenplatz in der Fußball-A-Klasse Bad Kreuznach somit räumen. Der TuS Hackenheim und die SG Fürfeld/Neu-Bamberg zogen vorbei und belegen punktgleich die ersten beiden Plätze. Das Torverhältnis spricht für die Hackenheimer, die in Ippesheim mit 1:0 gewannen. Mit dem gleichen Resultat behielten die Fürfelder bei der SG Spabrücken/Hergenfeld/ Schöneberg die Oberhand. Weiterhin ganz unten zu finden ist der SV Feilbingert, dem beim 1:2 gegen den SV Medard aber immerhin das erste Tor in dieser Saison glückte. Für die A-Klassen-Vereine war es der Startschuss zu einer englischen Woche, schon am Mittwoch geht es weiter.

Auch ein kräftiger Regenschauer und der Einsatz des Bavaren Aleksandar Kuzmanovski (Mitte) konnten die Guldentaler beim 4:0-Sieg nicht aufhalten. Für Aufsteiger Ebernburg war es die erste Saisonniederlage. Foto: Klaus Castor
Auch ein kräftiger Regenschauer und der Einsatz des Bavaren Aleksandar Kuzmanovski (Mitte) konnten die Guldentaler beim 4:0-Sieg nicht aufhalten. Für Aufsteiger Ebernburg war es die erste Saisonniederlage.
Foto: Klaus Castor

SG Hüffelsheim/Niederhausen II – VfL Simmertal 0:4 (0:2). Ein Doppelpack von Samy Zaidan (25., 45.) leitete den Sieg der Simmertaler ein. Nach dem Seitenwechsel blieb die Wende für die Gastgeber aus. "Wir haben zu keiner Phase der Partie zu unserer Leistung gefunden. Deswegen geht der Sieg für die Simmertaler absolut in Ordnung", erkannte SGH-Trainer Achim Reimann fair an. Die weiteren Tore erzielten Tim Hein (56.) und Patrick Lanz (84.).

SG Spabrücken/Hergenfeld/ Schöneberg – SG Fürfeld/Neu-Bamberg 0:1 (0:0). Als sich die Zuschauer schon auf ein torloses Remis eingestellt hatten, schlug Artur Preis doch noch zu und markierte in der 82. Minute den goldenen Treffer aus Fürfelder Sicht. Der Spabrücker Abteilungsleiter Rolf Tullius war bedient: "Eigentlich hatten wir nach dem Seitenwechsel die besseren Chancen gehabt. Außerdem stand der Torschütze im Abseits." Tullius bemängelte zudem die Roten Karten, die der Spabrücker Daniel Müller und der Fürfelder Marc Krehling nach einer Rangelei im ersten Durchgang gesehen hatten: "Normalerweise war das eine Situation, nach der sich beide Spieler die Hand geben. Und dann wäre die Sache abgehakt gewesen. So fehlen sie ihren Teams in der nächsten Woche gesperrt."

SV Feilbingert – SV Medard 1:2 (0:0). In einer defensiv geprägten Partie profitierten die Medarder von Abwehrfehlern der Feilbingerter und erzielten durch Patrick Schunck (50.) und Artur Marger (65.) die entscheidenden Treffer. "Es wurde viel über die Außenbahnen gespielt, aber effektiv war das alles nicht", erläuterte Feilbingerts Spielertrainer Julian Dörschug, dessen Team durch Marc Ledderhos (75.) zumindest noch einmal herankam. Doch zu mehr reichte es nicht, auch nicht in Überzahl, nachdem Ronny Nelkner für ein rüdes Foul ein Dörschug Rot gesehen hatte (80.). "Er ist mir ganz schön auf den Knöchel gestiegen. Mal abwarten, ob ich länger pausieren muss", sagte Dörschug.

SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth – SV Winterbach 3:1 (1:1). Benedikt Bernd (5.) sorgte früh für Jubelszenen bei den Gästen, doch die Schmittweilerer ließen sich davon nicht beeindrucken. "Die Winterbacher hatten die bessere Spielanlage, doch wir haben kämpferisch, aber hier und da auch spielerisch dagegengehalten", betonte Udo Marx, der Abteilungsleiter der Gastgeber. Nach René Spechts Ausgleich (18.) passierte lange Zeit nichts mehr. Die Gäste trafen im zweiten Durchgang Pfosten und Latte, doch die entscheidenden Stiche setzte das Heimteam durch die Treffer von Dennis Helbig (83.) und Christopher Geib (89.). Marx: "Der Sieg ist verdient, weil wir die Tore geschossen haben. Das ist Winterbach nicht gelungen." SV-Akteur Johannes Lenhart sah in der 84. Minute Gelb-Rot.

TuS Gutenberg – TuS Waldböckelheim 1:2 (1:1). "Die Waldböckelheimer waren effektiver. Deswegen haben sie gewonnen", lautete der Kommentar im Gutenberger Sportheim. Torjäger Simon Schmidt schoss den ersten Treffer für die Gäste (20.), Pascal Glas legte nach dem Seitenwechsel nach (53.). Dazwischen hatte Adam Uciechowski mit einem verwandelten Elfmeter ausgeglichen (31.).

FC Bavaria Ebernburg – SG Guldental 0:4 (0:2). Die Guldentaler bezahlten den Sieg teuer, schließlich musste Matthias Wandel, dem das 3:0 gelungen war (66.), mit einer schweren Knieverletzung ausgewechselt werden. Die Partie war deshalb länger unterbrochen. Auch die Ebernburger hatten während der 90 Minuten einige Blessuren zu beklagen und mussten die Partie mit zehn Akteuren zu Ende bringen. Lars Flommersfeld hatte mit drei Treffern (9., 38., 82.) den größten Anteil am Sieg der Gäste. "Bei Guldental laufen einige Spieler auf, die schon in der Landesliga am Ball waren. So weit sind wir noch nicht. Da müssen wir uns strecken", erklärte Bavaren-Vorsitzender Oliver Bender.

SV Türkgücü Ippesheim – TuS Hackenheim 0:1 (0:0). "Beide Teams hatten während der 90 Minuten vielleicht eine wirklich gute Chance", bekannte Türkgücü-Akteur Burak Ersoy. Das reichte den Hackenheimern, um den Erfolg einzutüten. Lahim Krasniqi vollendete in der 60. Minute. Ersoy: "Wir hätten in der Schlussminute noch einen Elfmeter bekommen müssen. Ansonsten hatte die Partie kaum Höhepunkte."

SG Braunweiler/Sommerloch – FSV Rehborn 4:2 (2:1). "Ein intensives, aber faires Spiel und ein verdienter Sieg für uns", hatte SG-Keeper Christopher Gruber von seinem Platz zwischen den Pfosten aus gesehen. Für die Braunweilerer Tore sorgten Markus Freudenberger, der doppelt knipste, sowie Dirk Frömel und Marius Haßlinger. Die Rehborner hatten zweimal ausgeglichen. Der FSV-Torschütze war Fabian Müller mit einem Doppelpack. Christoph Erbelding

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