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Kempenich

Rallye mit Rutschpartien: Duo vom AC Mayen siegt bei 40. Auflage in Kempenich auf nasser Strecke

Als Erste von der Startrampe und als Erste über die Ziellinie: Frank Färber aus Neuwied, mit sieben Gesamtsiegen der bisher erfolgreichste Fahrer bei der Rallye Kempenich, hat bei der 40. Auflage dieser Traditionsveranstaltung seinen achten Triumph gefeiert. Mit Beifahrer Peter Schaaf (Mayen) dominierte er das Feld der 88 Teilnehmer, musste nur einmal auf den acht Wertungsprüfungen den Zweitplatzierten Michael Bieg/Heinz-Gerd Dörpinghaus Platz eins überlassen.

Einen tollen fünften Platz in der Gesamtwertung erreichten Christian König und Nils Kühle vom MSC Kempenich in ihrem Citroen C 2 R 2 Max. Foto: Hans-Josef Schneider
Einen tollen fünften Platz in der Gesamtwertung erreichten Christian König und Nils Kühle vom MSC Kempenich in ihrem Citroen C 2 R 2 Max.
Foto: Hans-Josef Schneider

Am Ende betrug der Vorsprung des Duos vom AC Mayen 41 Sekunden auf das Team, das in einem Mitsubishi Lancer Evo 9 für die Renngemeinschaft Oberberg unterwegs war. Dritter wurden Karlheinz und Edwin Braun vom MSC Ramberg. Die vier Erstplatzierten kamen damit in der gleichen Reihenfolge ins Ziel, wie sie auf die 122 Kilometer lange Gesamtstrecke gegangen waren.

Licht und Schatten gab es beim ausrichtenden MSC Kempenich: drei Ausfälle, ein 57. Platz, aber auch zwei Klassensiege. Christian König und Nils Kühle in ihrem Citroen C 2 R 2 Max gewannen die Klasse R 2 und wurden in der Gesamtwertung Fünfter. Kevin Müller, mit Marcel Jansen in der Klasse 17 unterwegs, konnte sich im Gesamtklassement kontinuierlich vom 23. Rang nach der WP 1 auf den elften Platz vorarbeiten.

Der Lokalmatador musste sich seinen Klassensieg aber hart erkämpfen: Nach der WP 7 lag er nur vier Sekunden vor seinem Verfolger, dem er in der Schlussrunde noch über 30 Sekunden abnahm. Nach den harten Schlägen in den zurückliegenden Jahren fuhr Müller diesmal fehlerlos, beklagte sich nur über fehlende Leistung. Der stärkere Motor hatte vor 14 Tagen seinen Dienst quittiert, sodass er mit rund 30 PS weniger auskommen musste.

Zu den 31 Teams, die nicht in die Wertung kamen, gehören auch drei Duos vom MSC Kempenich. Walter Kühle/Stefanie Weber sowie Frank Dünker/Sven Höfler erwischte es bereits in der zweiten Wertungsprüfung in Hausten, Uwe Kriegeskotte/Peter Kroll) hielten bis zur WP 6 durch.

Von allen Widrigkeiten verschont verblieb Patrick Buhr (Volkesfeld) mit seinem Beifahrer Lars Becker (Boos). Sie fuhren hinter dem Feld her und kamen mit rund 19 Minuten Rückstand als Letzte ins Ziel. Besser machten es Marc Roitzheim (Grafschaft)/Dennis Maur (Mayschoß), die in der Endabrechnung auf Rang 29 kamen, und Walter Schneider (Herschbroich)/ Christian Stratmann (Adenau), die Platz 49 belegten.

Vor zwei Jahren wurde im Schnee gefahren, 2017 wurde viel Staub aufgewirbelt, diesmal präsentierte sich die Strecke im nassen und damit recht rutschigen Zustand. Darunter litt besonders das Team, das in der WP Kempenich so heftig abflog, dass die Beifahrerin ärztlich versorgt werden musste. Immer öfter sitzen inzwischen junge Frauen am Steuer. Diesmal gab Janine Arnold aus Schmelz (Saarland) ihr Debüt und erreichte gleich Platz 6 in ihrer Klasse. Für MSC-Sportler reichte es nicht zum Sprung aufs Podest, dafür verdienten sich die Helfer des Clubs den Platz auf dem höchsten Treppchen. Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte klappte vorzüglich. Hans-Josef Schneider

Motorsport (ABCK)
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