40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Regionalsport extra
  • » Boppard/Simmern
  • » Der "Battle of the Hunsrück" lockt 16 Nationen an
  • Aus unserem Archiv
    Simmern

    Der "Battle of the Hunsrück" lockt 16 Nationen an

    Babylonisches Sprachengewirr in den Sporthallen in Simmern bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der WKU (World Kickboxing and Karate Union): 16 verschiedene Nationen waren zur 30. Auflage des „Battle of the Hunsrück“ in der Kreishauptstadt eingetroffen. Von Afghanistan, über Mexiko bis zur USA hatten die internationalen Teams das Turnier in Simmern zur Qualifikation für die WM im Kampfsport genutzt. Man musste schon vielsprachig sein, um mit Gesprächspartnern zu kommunizieren. Die Weltsprache Englisch half da nur bedingt.

    Abhilfe schaffte Organisator und Shodan-Gym-Chef Harald Neusser, der zweisprachig Interviews führte und simultan übersetzte. Ihm zur Seite stand auch der Schweizer Claudio Ulrich, der mit dem Topstar des Tages, Don Wilson, das Englische in Schweizerdeutsch übersetzte. Der elffache Karateweltmeister, „The Dragon“ genannt, war sehr gesprächsbereit nach seinem Showkampf gegen Ferdinand „Super“ Mack, der nach 5x2 Minuten unentschieden endete. Hauptberuflich ist Wilson Schauspieler mit inzwischen 35 Kinofilmen.

    Medial ebenfalls nicht unbekannt war der Kampfrichter des Hauptkampfs am späten Abend zwischen Wilson und Mack. Ramin Abtin ist als Trainer in der Sat1-Serie „The Biggest Looser“ im TV zu sehen. „Die Herausforderung zwischen Kampfsport und Biggest Looser ist immer gleich. Sport ist immer Arbeit“, sagte der ehemalige Kickboxweltmeister Abtin.

    Bei dieser Megaveranstaltung mit 1486 Starts sollten auch einheimische Sportler nicht zu kurz kommen. „Heute habe ich zwei erste Plätze geschafft. Deshalb möchte ich auch zur Weltmeisterschaft fahren“, sagte Shodan-Kämpferin Gina Celine Kelch. Azubi Rudolf Germann, der eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann beim Shodan Gym absolviert, und auch Trainer ist, sagte: „Bei den Erwachsenen können wir aus Simmern immer aufs Treppchen kommen. Bei der Jugend ist die Ausbildung mehr auf die Breite ausgelegt.“

    Kein Sport ohne Schiedsrichter. Gerade im Kampfsport sind schnelle Entscheidungen gefragt. „Man muss das üben. Hilfreich ist, wenn man den Sport selbst betreibt“, erklärt Kampfrichter Olaf Bertling aus Schweinfurt, dessen Sohn übrigens den Fußballsport vorzieht.

    Lange Diskussionen der Referees brauchte es auch, bevor der Finalkampf von Lokalmatador Robin Braun entschieden wurde. Kurz vor dem Ende des Kampfes und in Führung liegend leistete sich Braun eine Undiszipliniertheit, die ihm den Titel kostete. „Das war von mir Mist, aber die Kampfrichter hätten auch lockerer entscheiden können“, meinte ein gefrusteter Robin Braun. Was oft vergessen wird, sind die Rettungssanitäter am Rand solcher Veranstaltungen. „Das ist nicht wie ein Wandertag, hier ist mehr los“, sagte Sanitäter Christoph Wieß. Das Schlusswort gehörte der Präsidentin des irischen Kampfsportverbandes. „Unsere Anwesenheit hier im Hunsrück ist dem Flughafen Hahn zu verdanken. So kommen wir günstig und schnell in eure Region“, sagte Patricia Dalton.

    Von unserem Mitarbeiter Robert Mattern

    j5 bon sport_k

    Der „Battle of the Hunsrück“ hat zum 30. Mal die Sporthallen in Simmern aus allen Nähten platzen lassen: Einen der begehrten großen Pokal nahm der Kastellauner Simon Zwenger (rechts auf dem Foto rechts unten) mit nach Hause, der Shodan-Gym-Kämpfer gewann in der Kategorie Leichtkontakt -85 Kilo. Der Höhepunkt des Tages war aber das Legenden-Duell (Foto links unten) zwischen Ferdinand „Super“ Mack (links) und Don „The Dragon“ Wilson, das am späten Abend vor prall gefüllter Halle unentschieden endete.

    Fotos: B&P Schmitt
    Regionalsport extra (J)
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach