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Bad Grund

Wissener SV verliert zweimal knapp – Tamara Zimmer zwingt Olympiasieger ins Stechen


René Weiss

Zum ersten Mal in dieser Saison beendete der Wissener SV in Bad Grund ein Wettkampfwochenende ohne Zählbares. Gegen die SB Freiheit und die SSG Kevelaer verlor der Vorjahresaufsteiger jeweils mit 2:3.

SB Freiheit – Wissener SV 3:2 (1957:1956 Ringe). Jolyn Beer – Sanja Vukasinovic 1:0 (393:393 Ringe; 10,2:9,9 im ersten Stechschuss); Alin George Moldoveanu – Tamara Zimmer 1:0 (395:395; 10,2:10,0 im vierten Stechschuss); Michaela Thöle – Nicole Juchem 1:0 (392:389); Martina Prekel – Kevin Zimmermann 0:1 (392:392; 9,3:10,2 im zweiten Stechschuss); Lukas Fischer – Thomas Brucherseifer 0:1 (385:387).

Das Stechen gegen die Gastgeber aus Osterode war am Samstagabend noch in vollem Gange, da machte Burkhard Müller seine Stimmung bereits offenkundig. Gut war sie, sehr gut sogar, es sprudelte nur so heraus aus dem Schießmeister des Wissener SV – und das, obwohl er noch nicht einmal wusste, wie sein Team abschneiden wird. „Was für eine tolle Mannschaft. Das macht mich unheimlich stolz“, gab er einen Einblick in sein Seelenleben. 1:1 stand es zu diesem Zeitpunkt, nachdem auf den zehn Schießständen jeweils 40 Schüsse abgegeben worden waren. Drei der fünf ausgeglichenen Duelle gingen in die Verlängerung, und erst als hier Sanja Vukasinovic mit ihrem 41. Schuss des Abends eine 9,6 erzielte, stand fest, dass die Siegstädter trotz einer bärenstarken Leistung gegen den Gastgeber aus dem Harz leer ausgehen sollten. Auch Tamara Zimmer verlor nach sensationeller Leistung erst im vierten Stechschuss gegen den rumänischen Olympiasieger von 2012, Alin George Moldoveanu, während Kevin Zimmermann gegen Manuela Prekel die besseren Nerven bewies. Zuvor war Erstliga-Debütant Thomas Brucherseifer (387:385 gegen Lukas Fischer) als Sieger hervorgegangen, Nicole Juchem (389:392 gegen Michaela Thöle) konnte diesmal nicht das abrufen, was sie in dieser Saison schon einige Male unter Beweis gestellt hatte. Auf Müllers Gemütslage hatte das Stechen keinen Einfluss. Der sprach, als das Ergebnis schließlich feststand, von „ganz, ganz großem Kino“ und meinte: „Irgendwie haben wir sogar gewonnen.“ Weil sich der WSV gegen ein Spitzenteam hervorragend verkaufte.

SSG Kevelaer – Wissener SV 3:2 (1967:1953 Ringe). Sergey Richter – Sanja Vukasinovic 1:0 (397:392 Ringe); Jana Erstfeld – Tamara Zimmer 1:0 (395:389); Alexander Thomas – Kevin Zimmermann 0:1 (395:395; 9,7:10,6 im dritten Stechschuss); Katharina Kösters – Sarah Roth 0:1 (391:391; 7,7:10,4 im zweiten Stechschuss); Katrin Leuschen – Florian Seelbach 1:0 (389:386).

Daran knüpfte das Wissener Quintett am Sonntag im Derby des Rheinischen Schützenbundes gegen die SSG Kevelaer an, zum vierten Saisonsieg reichte es aber trotzdem nicht. In den beiden Stechen holten Kevin Zimmermann und Sarah Roth gegen Alexander Thomas beziehungsweise Katharina Kösters zwei wichtige Einzelpunkte, aber die Niederlage war schon zuvor besiegelt. Florian Seelbach kam auf Position fünf bei seiner Saisonpremiere nicht an Katrin Leuschen heran (386:389), Tamara Zimmer und Sanja Vukasinovic mussten auf den vorderen Positionen die Überlegenheit von Jana Erstfeld und Sergey Richter erkennen. Zimmer geriet spätestens mit ihren 96 Ringen in der dritten Serie aussichtslos ins Hintertreffen, Vukasinovic fand zu Beginn nicht richtig in den Wettkampf, was gegen den israelischen Weltklasse-Schützen Richter nicht mehr zu kompensieren war.

„Die Mannschaft hat sich gegen zwei Top-Gegner wahnsinnig gut verkauft. Vor allem am Samstag war das gegen den Dritten der Vorsaison hervorragende Werbung für den Schießsport“, fasste Burkhard Müller zusammen.

Von unserem Mitarbeiter René Weiss
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