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Mörsbach

Löhr und Meyer gewinnen Mörsbachs Sprint-Triathlon

Thomas Oesterreich

Beim nunmehr 34. Sprinttriathlon der SG Mörsbach stand die aus Atzelgift stammende Caprice Löhr das zwölfte Mal auf dem Siegertreppchen, Peter Meyer aus Daaden gewann zum sechsten Mal bei den Männern.

Auf dem steilen Anstieg zum „Steinigen Hahn“ und zur Wechselzone an der Grillhütte Mörsbach/Burbach, von links: Patrick Löhr (TVE Netphen), Siegfried Mundo (SV Dickendorf), Caprice Löhr (TVE Netphen) und Markus Groß (SV Hellas Siegburg). Caprice Löhr machte das Dutzend an Gesamtsiegen voll. Foto: Thomas Oesterreich
Auf dem steilen Anstieg zum „Steinigen Hahn“ und zur Wechselzone an der Grillhütte Mörsbach/Burbach, von links: Patrick Löhr (TVE Netphen), Siegfried Mundo (SV Dickendorf), Caprice Löhr (TVE Netphen) und Markus Groß (SV Hellas Siegburg). Caprice Löhr machte das Dutzend an Gesamtsiegen voll.
Foto: Thomas Oesterreich

Bei angenehmen Sommertemperaturen meldeten sich etwa 300 Teilnehmer beim Kulttriathlon Mörsbachmän. Im Freibad zu Dickendorf ging es am Samstag für die Jugendlichen ab 10 Uhr ins warme Wasser. Hier legten sie, wie auch die Erwachsenen, 240 Meter zurück. Nach sieben Kilometern Rad und einem Sechskilometerlauf fanden sich die Jüngeren wieder auf dem „Steinigen Hahn“ ein.

Peter Meyer aus Daaden auf den letzten Metern vor seinem sechsten Mörsbach-Erfolg.  Foto: Thomas Oesterreich
Peter Meyer aus Daaden auf den letzten Metern vor seinem sechsten Mörsbach-Erfolg.
Foto: Thomas Oesterreich

Leonie Reichel von den Streuler Trikids der RSG Montabaur gewann bei den Schülern A und sagte: „Ich bin das erste Mal hier. Die Radstrecke ging viel bergauf und wieder runter. Der Lauf durch die Felder war toll.“ In der Klasse der Jugend B siegte die 13-Jährige Nelly Althofen und beschrieb ihren Erfolg: „Ich war die beiden letzten Jahre auch hier. Heute war es am besten, weil ich gut trainiert habe.“

Jan und Anna Seidl reisten aus Bonn an. Das Geschwisterpärchen startete im Hauptfeld und hatte von Freunden von der Kultveranstaltung im Westerwald erfahren. „Die Seidls sind nicht so die geborenen Schwimmer“, meinte die 22-jährige Anna, die Platz zwei in ihrer Altersklasse belegte. Sie lobte die Laufstrecke, da ihr „die Berge liegen“. Ihr Bruder ergänzte: „Ich komme vom Radsport, und man überholt hier mehr als anderswo.“ Seidl belegte hinter Peter Meyer Platz zwei bei den Männern.

Die Frauenwertung hatte im Vorjahr Franziska Espeter für sich entschieden. Sie kam somit zur Titelverteidigung aus Bad Laasphe angereist. Im Ziel angekommen, berichtete die Studentin der Fitnessökonomie: „Ich bin als Letzte ins Wasser, musste unterwegs einen Reifen wechseln und bin mit 1:16:54 Stunden fast drei Minuten schneller als im letzten Jahr gewesen.“ Sie lobte die vielen Helfer, die Streckenführung und beschrieb die Seriengewinnerin Caprice Löhr später mit: „Die ist Wahnsinn“. Die Hachenburger Ärztin war mit Ehemann und Kind zu „ihrem Triathlon“ angereist. Ihr Sohn feierte seinen einjährigen Geburtstag, und Papa Patrick überholte seine Frau auf der Laufstrecke. Die mittlerweile zwölfmalige „Mörsbachwoman“ unterbot die Zeit von Franziska Espeter um etwa drei Minuten und beschrieb ihren Erfolg: „Ich habe noch nie so warmes Wasser in Dickendorf erlebt. Auf der Radstrecke war es windig, beim Laufen bekam ich zum Schluss Seitenstechen und musste Patrick davonziehen lassen. Die Kreuzungen waren wieder perfekt abgesperrt, und im nächsten Jahr werden die Karten neu gemischt“, sprach sie mit schelmischem Blick zu ihrem Mann, der das Geburtstagskind in den Bollerwagen setzte.

„Das war meine erste Veranstaltung in diesem Jahr. Auf dem Rad war ich langsamer als sonst und bin auf der Laufstrecke mal hingefallen. Ich bin aber zufrieden, es war wie immer eine tolle Veranstaltung“, lobte ein gezeichneter Peter Meyer, nachdem er in Mörsbach gerade zum sechsten Mal gewonnen hatte.

Erwin Neumann stand wie die Jahre zuvor im Zielbereich und moderierte gekonnt die Veranstaltung. Mit zwei Trägern Bier begrüßte er eine Gruppe im Zielbereich, die sich „Neun von elf“ nannten. Die neun Stuttgarter arbeiten allesamt in der berühmten Sportwagenschmiede und besuchen den Mörsbachmän seit Jahren. „Die vierte Disziplin ist die Hachenburger Kirmes“, scherzte die Gruppe und lobte die tolle Organisation und das Catering.

Von unserem Mitarbeiter Thomas Oesterreich

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