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Limburg

Christian Noll hängt in Limburg alle ab

Das Westerwälder Radsport-Team Kern-Haus hat zum Saisonende noch mal richtig aufgedreht. Maßgeblich beteiligt war einmal mehr Christian Noll (Wölferlingen/RSC Betzdorf).

Während die im Kampf um den Tagessieg geschlagene Konkurrenz noch um die besten Platzierungen sprintet, jubelt Christian Noll schon. Dem Wölferlinger in Diensten von Team Kern-Haus war der Erfolg beim Limburger City-Kriterium frühzeitig sicher.  Foto: Team Kern-Haus/Holger's Radsport-Fotos
Während die im Kampf um den Tagessieg geschlagene Konkurrenz noch um die besten Platzierungen sprintet, jubelt Christian Noll schon. Dem Wölferlinger in Diensten von Team Kern-Haus war der Erfolg beim Limburger City-Kriterium frühzeitig sicher.
Foto: Team Kern-Haus/Holger's Radsport-Fotos

Bei einem Kriterium über 80 Kilometer in der Limburger City haben Christian Noll und Alexander Weifenbach direkt zu Beginn eine gute Übersicht bewiesen und in den ersten Wertungen viele Punkte ersprinten können. Danach löste sich eine fünfköpfige Spitzengruppe, in der auch Noll vertreten war. In den Sprintwertungen konnte er weitere Punkte sammeln, bevor er schließlich mit der Spitze das Feld überrundete. Vor den letzten Wertungen hatte Noll bereits elf Punkte Vorsprung vor dem nächsten Verfolger, sodass der Sieg zu dem Zeitpunkt fast schon in trockenen Tüchern war.

Weifenbach achtete vorne im Feld nur noch darauf, dass sich niemand mehr absetzte, wodurch Noll den Sieg nach Hause fahren konnte. Zweiter wurde Florian Obersteiner vom Herrmann Radteam vor Markus Regenbogen vom BSV Adler Berlin. Nolls Teamkollege Weifenbach wurde in der Endabrechnung noch Neunter.

„Ich hatte mir für das Rennen viel vorgenommen, da es direkt vor der Haustür lag, damit auch ein gefühltes Heimrennen für mich war und viele Verwandte und Freunde an die Strecke gekommen waren“, bilanzierte Christian Noll nach dem Sieg in der Domstadt. Das Rennen sei stark besetzt und von Anfang an sehr schnell gewesen, meinte der Wölferlinger. Auf dem anspruchsvollen Kurs kamen die besten Fahrer am Ende auf einen Schnitt von über 44 km/h – und sorgten damit für das schnellste Rennen, das es bis dato in Limburg gegeben hat. „In den Sprints wurde ich von meinem Teamkollegen toll unterstützt, sodass ich dort schon gut punkten konnte“, verteilte Christian Noll Lob an seinen Mitstreiter aus dem eigenen Rennstall. Außerdem habe er auch die richtige Gruppe erwischt, die am Ende das Feld überrundet hat. „Damit hatte ich den Sieg schon vor der letzten Wertung sicher“, freute sich der Wölferlinger, für den zum Abschluss der harten Saison noch ein Rennen in Münster auf dem Programm stand.

„Dort ist das Team im Sprint für Dominik Ivo gefahren, aber leider war die Beschilderung der letzten Kilometer etwas irreführend, sodass unser Mann für den Sprint zu früh im Wind war“, berichtete Noll. „Am Ende konnten wir dann durch Timm Rüger ,nur' den siebten Platz sichern. Ich war als letzte Anfahrer für Dominik eingeteilt und bin dann am Ende nur noch ausgerollt“, so Noll, der in den kommenden drei Wochen die Beine hochlegen will. „Anschließend geht es dann schon wieder in den Aufbau für die Saison 2018.“ ros/red

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