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    Kailua-Kona/AlcudiaDrei Eisenmänner der Region bewältigen Ausdauer-Dreikampf

    Drei Triathleten der Region bestätigten in den vergangenen Tagen ihren Ruf, echte "Eisenmänner" zu sein und absolvierten Ironman-Wettkämpfe.

    Ihm war das sonstige Lächeln vergangen: Alexander Linn aus Meddersheim hatte auf Mallorca mit Magenproblemen zu kämpfen.
    Ihm war das sonstige Lächeln vergangen: Alexander Linn aus Meddersheim hatte auf Mallorca mit Magenproblemen zu kämpfen.
    Foto: privat

    Feiern die Zielankunft beim WM-Triathlon auf Hawaii mit dem Surfergruß: Manfred Kraft (links) und Markus Schmelzeisen.
    Feiern die Zielankunft beim WM-Triathlon auf Hawaii mit dem Surfergruß: Manfred Kraft (links) und Markus Schmelzeisen.
    Foto: privat

    Die beiden Binger Manfred Kraft und Markus Schmelzeisen vom Triathlon-Team Rhein-Nahe erfüllten sich einen Traum und beteiligten sich an der "Mutter aller Ironmans", an der Weltmeisterschaft auf Hawaii. Bei dem härtesten Ausdauer-Dreikampf der Welt müssen die Teilnehmer 3,8 Kilometer bei schwerem Wellengang im Pazifik schwimmen, anschließend 180 Radkilometer auf einem Highway in der Lavawüste bewältigen und dann noch in glühender Hitze einen Marathon über 42,195 Kilometer laufen. Die beiden Binger hatten sich im Juli bei der Europameisterschaft in Frankfurt für das Highlight in Kailua-Kona qualifiziert und erwischten nun die schwersten Bedingungen seit Jahren. Der Wind wehte so heftig, dass leichte Athleten zum Teil samt Rad in die Lavafelder gedrückt wurden. Das Duo vom Rhein-Nahe-Eck konnte seine Rennen aber unfallfrei beenden.

    Schmelzeisen, der auch im Langenlonsheimer Freibad trainiert, erreichte nach 10:40,12 Stunden als 765. des Gesamtfeldes das Ziel. Seine Einzelzeiten: 1:06,45 Stunden Schwimmen, 5:39,22 Stunden Radfahren und 3:43,43 Stunden Laufen. Nach seiner Premiere auf Hawaii erklärte Schmelzeisen: "Das war ein extrem harter Tag, und ich bin sehr froh, ihn gut zu Ende gebracht zu haben." In der M45-49 belegte er den 92. Platz. Kraft überquerte nach 11:49,55 Stunden überglücklich die Ziellinie und wurde auf Position 1266 notiert. Insgesamt wagten 2187 Triathleten die WM-Strapazen. Krafts Zeiten: 1:21,29 - 6:08,22 - 4:10,21. Er landete in der M50-54 auf dem 101. Rang.

    Auf Hawaii war auch schon Alexander Linn am Start. In diesem Herbst galt das Augenmerk des Meddersheimers, der ebenfalls für TTRN startet, aber dem erstmals ausgetragenen Ironman auf Mallorca. Für seine schwächste Disziplin, das Schwimmen, benötigte er 1:04,56 Stunden. Als 699. Mann kletterte er aus dem Wasser. Auf der anspruchsvollen Radstrecke hielt sich Linn etwas zurück, um Kraft für den abschließenden Marathonlauf zu sparen. Trotzdem fuhr er mit 5:01,29 Stunden auf den 126. Platz vor. Die Top 30 waren nun das Ziel des Meddersheimers. Doch es kam anders. "Die Beine waren gut, aber mein Magen hatte etwas dagegen. Er hat mich beim Marathon auf einen Schnitt von 4:40 Minuten pro Kilometer gebremst. Mehr ging einfach nicht", berichtete Linn. Nach 3:17,49 Stunden erreichte er das Ziel in Alcudia. Unter den 2554 gestarteten Athleten bedeutete das den 80. Platz. In der M30 kam er auf Platz 13. "Irgendwann musste so ein Einbruch auch mir mal passieren, nachdem es zuvor drei Jahre lang von Wettkampf zu Wettkampf bergauf gegangen war. Ich werde das Rennen nun genau analysieren und sehen, was ich lernen kann. Dann werde ich nächstes Jahr auch wieder einen deutlichen Schritt nach vorne machen", erklärte der enttäuschte Linn. olp

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