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    Koblenz

    Judo – ein wertvoller Sport für Kinder

    „Das war ein gelungenes Judo-Wochenende“, stellte Abteilungsleiter Dan Hilgert zufrieden fest. Die Judoka von Rot-Weiß Koblenz machten Werbung für ihren Sport, und das vor guter Kulisse: Mehr als 200 Teilnehmer traten beim internationalen 17. Theo-Hilgert-Gedächtnisturnier in der Pollenfeldhalle an, tags drauf waren es noch mal 113 Kinder bei der Plüschtierolympiade.

    Mit den Beinen in die Mangel genommen – nicht zimperlich ging's beim Theo-Hilgert-Gedächtnisturnier zu. Die Judo-Abteilung der Turn- und Sportfreunde Rot-Weiß Koblenz richtete die Veranstaltung zum 17. Mal aus. Foto: Wolfgang Heil
    Mit den Beinen in die Mangel genommen – nicht zimperlich ging's beim Theo-Hilgert-Gedächtnisturnier zu. Die Judo-Abteilung der Turn- und Sportfreunde Rot-Weiß Koblenz richtete die Veranstaltung zum 17. Mal aus.
    Foto: Wolfgang Heil

    Vier Turniersiege durch Arik Stumm (bis 34 Kilogramm) und Ben Keil (40 kg) in der Altersklasse U15, Jens Brückner (100 kg) bei den Männern und Cecillia Mues (über 75 kg) bei den Frauen sowie der zweite für Elias Hirt (U15/60 kg) und dritte Plätze für Arthur Galinger (U18/73 kg) und Dominik Albrecht (73 kg) bei den Männern rundeten den Auftritt der Rot-Weißen ab, die die Gelegenheit nutzten, in Koblenz auf ihre „positiv besetzte“ Sportart hinzuweisen – trotz Konkurrenz in Form der gleichzeitig stattfindenden Budo-Gala auf der Karthause.

    „Judo mit dem pädagogischen Gedanken des Siegens durch Nachgeben ist nach wie vor ein wertvoller Sport für Kinder“, lautete die „Kernbotschaft“ von Abteilungsleiter Hilgert, an dessen Vater, der 1986 als erster Koblenzer den 6. Dan erhielt, das Turnier erinnerte.

    Allerdings leidet die RWK-Judoabteilung, 1979 noch 345 Mitglieder stark, unter Nachwuchsproblemen wie so viele andere kleinere Sportarten. An der Plüschtierolympiade der Altersklassen U10 und U12 auf Bezirksebene nahmen fünf Kinder von Gastgeber Rot-Weiß Koblenz gegen erhebliche Konkurrenz – allein der JC Mendig stellte 33 Starter – mit Erfolg teil: Luca Wehler (U10) und Anna-Sophia Jung (U12) gewannen in ihren Klassen, für Ana Kralj (U10) sowie Dorothea Kralj und Ben Hoffmann (beide U12) gab es zweite Plätze. „Es hätten noch mehr unserer Kinder dabei sein können, es ist aber auch ein starker Bezirk“, sagte Dan Hilgert und verwies auf eine Schwierigkeit, die sich vielen Vereinen stellt. „Wir haben mit den Ganztagsschulen zu kämpfen“, so Hilgert, „die wenigsten Kinder wollen nach Schulschluss um 17 Uhr noch in den Verein.“

    Nachwuchsmangel führte indirekt auch zum Ende des Liga-Auftritts der RWK-Judoka, die 23 Jahre lang auf Bundesliga-Ebene kämpften. 2015 erfolgte der Ausstieg aus der Regionalliga, „weil viele unserer Kämpfer ins Judoteam Rheinland abgewandert sind“, erklärte Dan Hilgert.

    2007 zunächst für die Frauen vom Judoverband Rheinland ins Leben gerufen, wurde das „Konkurrenzteam“ (Hilgert) vier Jahre später auf die Männer ausgeweitet. „Damals waren die Regionalliga-Mannschaften aus dem Rheinland schon Auslaufmodelle“, erinnerte Verbandspräsident Carl Eschenauer, beim Gedächtnisturnier in der kleinen IGS-Sporthalle als Kampfrichter-Obmann tätig, an die aus Verbandssicht unumgängliche Gründung eines JVR-Teams („Von Anfang an für Frauen und Männer gedacht“) zur Bündelung aller Kräfte: „Schließlich fehlte es in allen Vereinen des Rheinlandes an Nachwuchs.“

    Für Dan Hilgert, als einer von vier Rot-Weißen im Verband als Referent beziehungsweise Ressortleiter tätig und mit „guten Kontakten“ zum JVR, ist das nicht nachvollziehbar: „Da gehen Vereins- und Verbandsinteressen auseinander.“

    Von unserem Mitarbeiter

    Thomas Wächtler

    Regionalsport extra (B)
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