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Langen

Baskets siegen nach Verlängerung

Ein Wechselbad der Gefühle haben die Conlog Baskets Koblenz und ihre Anhänger im Auswärtsspiel beim TV Langen durchlebt. Mit enormem Kraftaufwand stemmten sich die Rhein-Moselstädter gegen eine drohende Niederlage. Am Ende entschieden nur Nuancen die spannende Partie der Basketball-Regionalliga Südwest. Nach Verlängerung setzte sich die Mannschaft von Trainer Josip Bosnjak 81:75 (71:71; 31:35) bei den Hessen durch. Der Meisterschaftstraum der Koblenzer lebt somit weiter.

Erleichterung nach dem Sieg: Baskets-Akteur Drago Brcina. Foto: Heil
Erleichterung nach dem Sieg: Baskets-Akteur Drago Brcina.
Foto: Heil

„Wir waren am Ende die etwas glücklichere Mannschaft. Unsere Defensive hat in der Verlängerung den Ausschlag gegeben“, sagte Bosnjak. Nach langer Zeit in Rückstand konnten die Baskets zu Beginn des Schlussviertels wieder ausgleichen und läuteten so eine Endphase ein, die es in sich hatte. Nachdem Kapitän Yassin Mahfouz 78 Sekunden vor der Schlusssirene zum 67:67 getroffen hatte, stand die Partie auf Messers Schneide. US-Import Marlin Mason, bis dahin nach frühen Foulproblemen deutlich gehemmt, übernahm Verantwortung und brachte sein Team mit noch 19 Sekunden auf der Uhr mit 70:67 in Front, doch Langen hatte noch Pfeile im Köcher. Ex-Bundesligaakteur Ruben Spoden und Tyrone Mclaughlin erzielten zwei schnelle Körbe, dazwischen traf Joe Hart nur einen seiner zwei Freiwürfe. Es blieben vier Sekunden nach dem 71:71 durch Mclaughlin. Erneut ging es für die Koblenzer über Mason, doch der Flügelspieler scheiterte gleich mit zwei Versuchen – Verlängerung.

Der TVL legte gut los mit einem Dreier durch Spoden, doch dies sollte der einzige Langener Feldkorb in den fünf Extra-Minuten bleiben. Mason, der überragende Aufbauspieler Paulius Semaska und Hart zeigten sich danach nervenstark und brachten die Baskets wieder in Front. Der gute Ex-Koblenzer Maxim Schneider erzielte per Freiwurf den einzigen weiteren Langener Punkt zum zwischenzeitlichen 75:75.

In der Schlussminute waren es dann wieder Mason und Semaska sowie Mahfouz, die von der Freiwurflinie den Sieg sicherstellten. „Als es darauf ankam, waren wir da. Paulius hat seine hervorragende Mentalität unter Beweis gestellt, Marlin viel Verantwortung übernommen, die Mannschaft insgesamt einfach stark verteidigt“, lobte Bosnjak.

Dies war gerade in der Anfangsphase der Partie noch nicht so gewesen. Langen startete mit einem 15:4-Lauf ins Spiel und führte danach konstant mit einer Ausnahme. Mit dem letzten Wurf des ersten Viertels holte Semaska die 20:19-Führung der Baskets. Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes holten sich die Gastgeber die Führung sofort zurück und behaupteten diese bis zur Halbzeit und auch im dritten Viertel. Der höchste Koblenzer Rückstand betrug zwischenzeitlich elf Punkte beim 37:48 (27.), ehe die Aufholjagd startete.

Ein gewichtiger Anteil des Sieges geht auf das Konto von Aufbauspieler Semaska, der über die komplette Distanz auf dem Feld stand, auch da Ersatz Steffen Haufs mit Rückenproblemen ausfiel. Der Litauer punktete immer dann, wenn es die Baskets benötigten, und kam am Ende auf 31 Zähler sowie fünf Assists und drei Ballgewinne. Emilio Banic überzeugte mit guter Reboundarbeit, und Mason erzielte alle seine 13 Punkte in den letzten zehn Minuten. Hart erzielte vier Dreier, der Rest des Teams nur einen weiteren. Aus der Distanz leisteten sich die Koblenzer 23 Fehlwürfe, insgesamt war die Fehlwurfquote zu hoch. „Und doch haben wir gewonnen, das sagt ja auch einiges. Die nächsten zwei Wochen werden jetzt ganz wichtig. Wir freuen uns auf das erste Heimspiel seit zwei Monaten in der nächsten Woche und wollen danach sehen, was gegen Tabellenführer Speyer möglich ist“, sagte Bosnjak. Lutz Klattenberg

Koblenz: Adenekan (2), Anzulovic, Banic (9), T. Bosnjak, Brcina (2), Ensch, Hart (15), Mahfouz (7), Mason (13), Novak, Schaake (2), Semaska (31).

Basketball (ABCKFHR)
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