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    Fußball-Landesliga: Kilp hat das bittere 1:6 noch im Hinterkopf

    Die Erinnerung an die Vorsaison ist noch frisch. In Desloch kassierten die Landesliga-Fußballer des FCV Merxheim damals eine bittere 1:6-Niederlage gegen die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach. "Ich brauche vor der Neuauflage gar nicht viel sagen, sie Jungs nicht groß motivieren", erklärt FCV-Spielertrainer Sebastian Kilp. Am Sonntag um 15 Uhr treffen beide Teams wieder aufeinander. Diesmal allerdings in Meisenheim.

    Kompakt zu stehen, fordert der Meisenheimer Trainer Bernd Dilfer von seinen Jungs. Auf unserem Foto attackieren gleich drei SG-Spieler (weiße Trikots) den Hüffelsheimer Johannes Balzer. Das Derby gewann die SG mit 6:3, nun geht es gegen den FCV Merxheim. Foto: Klaus Castor
    Kompakt zu stehen, fordert der Meisenheimer Trainer Bernd Dilfer von seinen Jungs. Auf unserem Foto attackieren gleich drei SG-Spieler (weiße Trikots) den Hüffelsheimer Johannes Balzer. Das Derby gewann die SG mit 6:3, nun geht es gegen den FCV Merxheim.
    Foto: Klaus Castor

    "Wir wollen zeigen, dass wir nicht nur in Desloch unter Flutlicht tolle Spiele machen können, sondern auch in Meisenheim", hat sich SGM-Trainer Bernd Dilfer zum Ziel gesetzt. Er spielt damit nicht nur auf das Vorjahres-Duell an. Auch die 6:3-Gala vor zwei Wochen gegen die SG Hüffelsheim/ Niederhausen verzückte die eigenen Fans. Vor dem nächsten Derby freuen sich beide Trainer über den lokalen Charakter der Partie. "Normalerweise müssen wir weit fahren. Diesmal sind wir schnell beim Spiel. Das ist natürlich etwas Feines", sagt Kilp. Auch Dilfer sieht der Lokalpartie positiv entgegen. Das Vorjahresduell hat keine Relevanz mehr für ihn. "Ob 6:1 oder 1:0 ist egal. Wichtig ist, dass wir die drei Punkte in Meisenheim behalten", sagt Dilfer.

    Der SGM-Coach kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Felix Dickes (Rippenprellung) und Oliver Benz (Kniebeschwerden) sind leicht angeschlagen, wollen aber auflaufen. Dilfers Gegenüber Kilp macht sich Gedanken über seine Offensive. Tobias Demand versuchte es am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen den SV Steinwenden. "Aber er läuft nicht rund, hat am Dienstag auch nicht trainiert. Er ist ganz klar die erste Option in der Spitze, ich weiß aber nicht, ob ich ihm mit einem Einsatz einen Gefallen tue", nennt Kilp seine Überlegungen. Zumal er Alternativen hat. Christian Mitchell kann aus dem Mittelfeld nach vorne rutschen. Justin Stein, der nach Demands Auswechslung in der Spitze wirbelte, ist ebenfalls weiter vorne denkbar. Und Berk Demirci trainierte sehr vielversprechend. "Die beiden wären eine falsche Neun, eigentlich ist mir aber ein Spieler wie Tobi, der den Strafraum sucht und braucht, lieber", sagt Kilp.

    Angesichts der Offensivmöglichkeiten der Merxheimer verwundert es nicht, wenn Meisenheims Coach Dilfer sein Team daran erinnert, "dass es zunächst einmal darum geht, kompakt zu stehen". Zuletzt stellte der Trainer zu viel Ungeduld bei den Bemühungen seines Teams fest. "Ein Spiel dauert 90 Minuten, darüber haben wir gesprochen, das ist abgehakt. Den jungen Spielern muss klar sein, dass man auch ein gutes Spiel machen kann, wenn man nicht am Ball war, sondern wenn man gut verschiebt und gut im Defensivverhalten agiert." Eine wichtige Rolle spielt dabei die Erfahrung. "Meine Jungs werden mit jedem Spiel älter", sagt Dilfer und schmunzelt dabei. Er warnt aber vor den Gästen: "Für mich haben die Merxheimer eine sehr gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Man darf auch nicht vergessen, dass sie erst einmal verloren haben." Auch Kilp kennt die Vorzüge des Kontrahenten, nennt als Beispiel das aggressive Pressing, mit dem die Merxheimer beim letzten Duell nicht zurechtkamen. Die Offensive der Meisenheimer hat es ihm ebenfalls angetan: "Die SG hat viel Qualität, wir dürfen sie nicht zur Entfaltung kommen lassen, müssen geordnet stehen." Gelingt das, sollte die Partie nicht erneut 1:6 enden. olp

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