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Fußball-Bezirksliga: Bernd will SGE-Coup in Simmertal vergolden

Die Niederlage der SGE Bad Kreuznach beim SV Medard war die Überraschung des Wochenendes. Das 2:5 stoppte den starken Lauf der SGE und katapultierte den SVM wieder ins Bezirksliga-Rampenlicht. Auf einen grandiosen dritten Platz in der Spielzeit 2011/2012 folgte eine durchwachsene Saison der Fußballer aus dem Sulzbachtal. Auch die aktuelle Runde begann schwach, der SV wirkte anfangs wie ein Absteiger. Nun haben sich Trainer Benedikt Bernd und seine Jungs mit zwei Siegen in Serie zurückgemeldet.

Ihren wahren Wert kann man aber erst am Sonntag abschätzen. "Wir müssen beim VfL Simmertal gewinnen", sagt Bernd und ergänzt: "Dann haben wir die Dinger praktisch vergoldet." Er kennt aber auch das andere Szenario: "Eine Niederlage, und Simmertal ist wieder weit weg." Auch der Anschluss an den rettenden zwölften Platz würde wieder in die Ferne rücken. "An eine Niederlage sollten wir aber nicht denken", fordert Bernd.

Seiner Mannschaft hat er das Selbstvertrauen aus der Gala gegen die SGE im Training deutlich angemerkt. In Medard schwebt niemand auf Wolke sieben, Bernd würde die Träumer aber auch sofort auf den feuchten Rasen zurückholen. Er warnt vor dem Gegner: "Simmertal hat einen sehr großen Platz. Wir müssen darauf achten, wieder direkt in die Zweikämpfe zu kommen. Schön wäre auch, noch einmal schnell zu treffen." In der Effizienz sieht er eine der größten VfL-Stärken. "Ich habe gehört, dass sie in dieser Saison fast alle Chancen nutzen", sagt Bernd. Bitterer Beigeschmack für ihn: "Bei uns ist es oft so, dass wir wenig zulassen. Die Tore fallen dann aber immer."

Für die SG Eintracht steht in der Woche nach der ärgerlichen Niederlage eine unangenehme Aufgabe an. Der VfL Rüdesheim gastiert im Moebus-Stadion. Die Rüdesheimer können kaum zufrieden sein. Platz elf und 19 Punkte aus 14 Spielen erinnern an die Graue-Maus-Zeit des VfL. Damit sollte eigentlich Schluss sein. Die Schwarz-Gelben strahlten auch häufig Glanz aus. Allerdings folgten auf große Siege (zum Beispiel im Verbandspokal) ernüchternde Kicks. Coach Alexander Jäger nimmt die Mannschaft in die Pflicht: "Es liegt jetzt mal an den Jungs. So geht es nicht weiter. Jeder muss sich zusammenreißen." Das Heimremis gegen die SG Disibodenberg war mehr als glücklich. Zwei Abseitstore der Gäste waren für Jägers Partner Björn Trinks reguläre Treffer.

Die SGD arbeitet nach dem Teilerfolg in Rüdesheim weiter am Projekt Klassenverbleib. Der TuS Roxheim kommt nach Duchroth. Ganz so stark wie zu Beginn scheint der Aufsteiger nicht mehr zu spielen. Die Chance für die Mannschaft von Günter Dilly. Konkurrent im Abstiegskampf ist der FC Hohl Idar-Oberstein. Der muss zu Karadeniz Bad Kreuznach. Dem Vizemeister fehlt nun auch noch Trainer Beytullah Kurtoglu (Innenbanddehnung). Die Verletzungsmisere nimmt kein Ende. In diesem Zusammenhang erinnerte Kurtoglu noch einmal an seine 90-Punkte-Aussage vor Saisonbeginn: "Ich hatte gesagt, wenn meine Mannschaft gesund bleibt, holen wir 90 Punkte. Leider blieb meine Mannschaft nicht gesund, und es ist realistisch nicht möglich, mit zwölf Mann das Tempo zu halten." Ärgerlich fand er auch Reaktionen aus der Liga: "Viele haben das als Kriegserklärung aufgefasst. Ich wollte nur meine Jungs fordern. Außerdem bleibe ich immer noch dabei. Schließlich haben wir mit voller Besetzung Baumholder an die Wand gespielt. Und die gewinnen jetzt alles. So viel zur Stärke der Liga."

Der Spitzenreiter muss übrigens am Flugplatz beim TSV Langenlonsheim/Laubenheim zum Spitzenspiel des Wochenendes antreten. Dem TSV ist zuzutrauen, mit einer guten Tagesform den Lauf des VfR (13 Siege aus 14 Partien) zu stoppen. Die Langenlonsheimer brauchen die Zähler aber auch für die eigene Bilanz. Im Falle einer Niederlage droht frühzeitig eine Saison im Niemandsland der Tabelle. Die SG Alsenztal empfängt den SV Winterbach, und der FSV Bretzenheim startet zur unangenehmen Auswärtsfahrt nach Brücken. Vom FC reisten schon viele vermeintliche Favoriten mit mieser Laune nach Hause... zca

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