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    Problematische Rückwärtsbewegung: Mainz 05 lässt die Hertha gewinnen

    Eine große Chance hatte der FSV Mainz 05 am Samstagmittag, um in der Bundesliga einen großen Schritt ins einigermaßen sichere Mittelfeld zu machen. Die haben die 05er vergeben. 1:3 (0:1) unterlagen sie zu Hause dem Vorletzten Hertha BSC, damit müssen die Mainzer sich weiter Sorgen machen.

    Es war ein merkwürdiges Spiel, das die 05er im Grunde locker hätten gewinnen können. 2:0 hätte es nach einer halben Stunde stehen können (2:1, wenn nicht nur Nico Müller und Ádám Szalai ihre Topchancen genutzt hätten, sondern auch die Hertha), auch nach dem 0:1 und dem 0:2, dem Maxim Choupo-Moting relativ schnell den Anschluss folgen ließ, gab es einige Gelegenheiten, wieder gut ins Spiel zurückzukommen. Pech im Abschluss, eine gnadenlose Chancenverwertung der Gäste und ein optimaler Spielverlauf für diese führten zur Niederlage.

    Gewohnter Überfallfußball
    Die 05er versuchten es wieder mit ihrem in Heimspielen gewohnten Überfallfußball. Müller hatte nach einem herrlichen Dribbling von Choupo-Moting die Grundlinie entlang die erste Chance, schoss aber unbedrängt links vorbei (3.). Eine Flanke von Elkin Soto nach Solo durch den Strafraum wurde zur Ecke abgefälscht, die die Berliner um ein Haar ins eigene Tor geköpft hätten (7.). Die Berliner standen zahlreich im eigenen Strafraum, machten die Räume eng, wollten kontern, was meist nicht besonders gut funktionierte, aber immerhin in der elften Minute auch die erste Hertha-Chance brachte.
    Christian Wetklo hielt gegen Adrian Ramos. Die allergrößte Möglichkeit der 05er vergab in der 25. Minute Szalai. Noch freier kann man wohl nicht zum Kopfball kommen; der Ball flog weit am linken Pfosten vorbei. Drei Minuten später wollten die 05er einen Elfmeter, aber Lewan Kobiaschwili hatte Radoslav Zabavník fair angegriffen.
    Die Probleme in der Rückwärtsbewegung wurden aber schon in dieser Phase bei den 05ern deutlich. Wetklo musste in der 31. Minute sehr weit aus seinem Tor kommen, um vor Ramos zu klären. Eine letzte Führungschance hatten die 05er noch. Christoph Janker stoppte Eugen Polanskis abgefälschten Freistoß auf der Torlinie, in der zweiten Angriffswelle vergab Müller (37.).
    Und mit einem eher merkwürdigen Tor gingen die Berliner vier Minuten vor der Halbzeit in Führung. Nikita Rukavytsya tauchte frei vor Wetklo auf, der hielt hervorragend, aber im Liegen konnte Rukavytsya den Ball noch einmal zwischen drei Verteidigern hindurch vors Tor stochern, wo Änis Ben-Hatira abstaubte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hinderten die Berliner mit vereinten Kräften schließlich Szalai gerade so am Abschluss. Thomas Tuchel sprach von einigen hochkarätigen Torchancen in der ersten Hälfte. "Die haben wir aber ausgelassen. Und mit den Balleroberungen sind wir schlampig umgegangen."
    Plötzlich wieder Leben im Spiel
    Die Berliner konnten es sich mit der Führung im Rücken leisten, den Strafraum noch fester zuzunageln und über die schnellen Flügelspieler zu kontern. In der 52. Minute kamen die 05er wieder nicht schnell genug zurück, blieben beim Konter über Rukavytsya und Raffael auch zu passiv, Ramos traf zum 0:2, das Choupo-Moting sechs Minuten später auf Pass von Mohamed Zidan mit dem 1:2 beantwortete. Und auf einmal war wieder Leben im Spiel und in der Mainzer Mannschaft.
    Binnen fünf Minuten hatten Szalai und Müller drei Ausgleichsmöglichkeiten. Aber wieder trafen die Berliner. Jan Kirchhoff wurde bei einem langen Befreiungsschlag von Ramos unter Druck gesetzt, bekam den Ball nicht unter Kontrolle, Ramos besorgte mit einem feinen Heber über Wetklo das 1:3. Aufgeben mochten die Mainzer nicht. Szalai, Choupo-Moting, Andreas Ivanschitz, wieder Choupo-Moting, Zoltán Stieber hatten ihre Abschlüsse in der Endphase. Aber obwohl der gute Schiedsrichter Peter Sippel das Zeitspiel der Berliner schnell erkannte und unterband, brachten diese das 3:1 über die Zeit.
    Christian Karns

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