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    05-Fans diskutieren über die Zukunft von Stefan Bell

    Anhänger des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 diskutieren über die Zukunft von Stefan Bell. Der Innenverteidiger gehörte zu jener 05-Nachwuchsgeneration, die unter Thomas Tuchel im Jahr 2009 die Deutsche Meisterschaft bei den A-Junioren gewann.

    Innenverteidiger Stefan Bell (hier links im Trikot des TSV 1860 München im Zweikampf mit dem Paderborner Edmond Kapllani) weiß derzeit nicht, wie es sportlich weiter geht.
    Innenverteidiger Stefan Bell (hier links im Trikot des TSV 1860 München im Zweikampf mit dem Paderborner Edmond Kapllani) weiß derzeit nicht, wie es sportlich weiter geht.
    Foto: dpa

    In der vergangenen Saison lehnte der 19-Jährige ein Angebot von Inter Mailand ab. Danach wurde das Talent ausgeliehen an den Zweitligisten TSV 1860 München. Dort entwickelte sich Bell sofort zum Stammspieler im Abwehrzentrum, insgesamt zu einem Leistungsträger. In der Rückrunde fiel der Stopper dann allerdings wegen einer Entzündung im Mittelfuß für drei Monate aus. Die finanziell angeschlagenen Münchner „Löwen“ sind aktuell nicht in der Lage, den kampfstarken Innenverteidiger zu kaufen.

    Als fünfter Inneverteidiger kaum Perspektive

    Am Bruchweg hat Stefan Bell, der hier vertraglich noch gebunden ist bis 2013, aber auch keine tolle Perspektive. Mit Nikolce Noveski (32), Bo Svensson (31), Niko Bungert (24) und Jan Kirchhoff (20), Bells einstiger Nebenmann bei den A-Junioren, sind die 05er in der Innenverteidigung überdurchschnittlich gut besetzt. Als fünfter Innenverteidiger in Mainz hätte Bell nahezu keine Aussicht auf Bundesligaeinsätze.

    Nun könnte man sagen: Noveski ist 32 Jahre alt, Svensson wird im August 32, da besteht in absehbarer Zeit Nachrückerbedarf. Doch das greift zu kurz. Denn Noveski und Svensson können noch zwei bis drei Jahre spielen, und das ist als Wartezeit für ein Talent zu lange – in der Entwicklung ist Wettkampfpraxis der wichtigste Parameter.

    Chefcoach Tuchel legt Wert auf technische Spieleröffnung

    Dazu kommt, dass Bell eher der aggressive Zweikämpfer ist, weniger der technisch begabte Spieleröffner. Auf letzteres legt 05-Chefcoach Thomas Tuchel aber gesteigerten Wert: Ein Innenverteidiger muss den präzisen Flachpass ins Mittelfeld beherrschen. Nicht zuletzt wegen dieser Qualität bevorzugt Tuchel auch Svensson gegenüber dem aggressiveren Zweikämpfer Niko Bungert. Und wegen seiner spielerischen Möglichkeiten rangierte auch von Anfang an das Talent Jan Kirchhoff vor Stefan Bell.

    Laut 05-Manager Christian Heidel liegen beim Klub für Stefan Bell konkrete Anfragen aus Italien vor. Der Spieler fühlt sich in diesem Alter aber noch nicht reif für das Ausland. Sollte der U21-Nationalspieler noch umdenken bis zum Ende der Transferperiode (31. August), dann wären die 05er bereit, den Spieler zu verkaufen. Aus der Ersten Bundesliga gab es bislang lediglich lose Anfragen. Ein mittelmäßiger Zweitligist ist für Bell nicht interessant. Nicht ausgeschlossen, dass der 19-Jährige beim Trainingsauftakt des 05-Kaders wieder in Mainz auf der Matte steht.

    Von unserem Redakteur Reinhard Rehberg

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