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    KaiserslauternRegatta in Kaiserslautern: Boot kentert, 32-Jähriger stirbt

    Nach einem Unfall bei einem Bootsrennen stirbt ein 32-Jähriger in Kaiserslautern. Noch unklar sind die näheren Umstände seines Todes. Die Polizei sagt, der Mann habe keine Schwimmweste getragen.

    Bei einer Regatta wie dieser kommt es am Sonntag zu einem Unfall. Ein 32-Jähriger stirbt. 
    Bei einer Regatta wie dieser kommt es am Sonntag zu einem Unfall. Ein 32-Jähriger stirbt. 
    Foto: Marco Rosbach

    Bei einer Regatta in Kaiserslautern ist ein 32 Jahre alter Mann tödlich verunglückt. Nach Angaben der Polizei kenterte ein mit sieben Menschen besetztes Boot auf einem Stausee während des gemeinsamen „GroßkanadierCups“ der Technischen Universität Kaiserslautern und der Paddlergilde der Stadt.

    Die Besatzungsmitglieder seien dabei am Samstagnachmittag ins Wasser gestürzt. Während Rettungskräfte sechs Leute aus dem Boot relativ schnell gerettet hatten, wurde der 32 Jahre alte Mann erst später mithilfe einer sogenannten Taucherkette aus dem Wasser geholt. Nach ersten Wiederbelebungsversuchen wurde er in eine Klinik gebracht, wo er wenig später starb. Nach Angaben der Veranstalter hatte sich der Mann erst schwimmend vom Boot entfernt und sei dann untergegangen.

    Die genaue Unfallursache war am Sonntag zunächst unklar. Ein Sprecher der Polizei sagte, der Mann habe keine Schwimmweste während des Bootrennens getragen. Insgesamt habe lediglich ein Crewmitglied eine Rettungsweste getragen, die restlichen Mitstreiter hätten darauf verzichtet und dies per Unterschrift vor dem Rennen zu Protokoll gegeben, hieß es von der Polizei. Ob der tote Mann Schwimmer oder Nichtschwimmer war, werde aktuell noch ermittelt, sagte der Sprecher.

    Veranstalter und Teilnehmer zeigten sich schockiert von dem Fall, die Regatta wurde abgebrochen, teilte die Universität in einer Erklärung mit. Demnach mussten die Teammitglieder des Opfers psychologisch und medizinisch betreut werden. „Wir sind tief erschüttert über diesen tragischen Unfall“, teilte Stefan Lorenz, Kanzler der TU Kaiserslautern, mit. Die Gedanken seien bei den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen.Laurent Fleygnac, Erster Vorsitzender der Paddlergilde in Kaiserslautern, wird in der Erklärung ebenfalls zitiert: „Wir sind fassungslos, wie so etwas trotz der umfassenden Sicherheitsmaßnahmen geschehen konnte. Unsere erfahrenen Mitglieder, die die Veranstaltung in den Booten und an Land begleitet hatten, stehen unter Schock.“ Leider habe die schlechte Sicht die Bergung erschwert. dpa/riu

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