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Koblenz

Cobra 11": Heute knallt's am Deutschen Eck und Pocher stirbt

Heute werden viele in und um Koblenz gespannt RTL einschalten: Der Sender strahlt den den in Teilen hier gedrehten Pilotfilm der neuen Staffel "Alarm für Cobra 11" aus. Neben einem sterbenden Olli Pocher gibt's Bilder von Explosionen am Eck und Stunts an der Seilbahn. Der Dreh am Eck macht aus den Ermittlern in Deutschlands erfolgreichstem TV-Export aber noch kein KO-bra 11.

Im April hatte der ein oder andere Koblenzer ein bisschen Angst ums Deutsche Eck: Da drehte das Team von "Alarm für Cobra 11" – und die Serie ist vor allem dafür bekannt, dass es knallt, die Fetzen fliegen und die Handlung nur als Bindeglied zwischen Actionszenen dient. "Ein fliegendes Auto versteht man auch in Korea", das sei Teil des Erfolgsgeheimnisses, hat gerade erst ein Produzent beim Branchentreff, dem Großen Fiction Summit, verraten. Die Serie hat inzwischen Derrick als erfolgreichste Serie abgelöst, wurde in mehr als 100 Länder verkauft.

Doch wer Koblenz nicht kennt, wird in dem Pilotfilm heute Abend ab 20.15 Uhr nichts davon erfahren, wo manche der Bilder entstanden sind. Dem Drehbuch folgend spielt sich die Handlung in einer Stadt in NRW ab ... – und die Koblenz-Bezüge fanden auch Zuschauer bei der Premiere im Autokino in Köln-Porz vor ein paar Tagen versteckt. "Heute haben wir sogar Dreherlaubnisse – das war nicht immer so", sagte dort Erdogan Atalay, bei "Cobra 11" als Semir Gerkan aktiv. Auch in Koblenz waren die Dreharbeiten abgestimmt, während der Dreharbeiten hatte die Produktionsfirma Action Concept direkt neben dem Busparkplatz am Peter-Altmeier-Ufer an der Mosel ihr Basislager bezogen, das während der Arbeiten stetig umringt war von Fans und Autogrammjägern. Auch auf dem Campingplatz in Lützel sowie auf der Mosel wurde gedreht – dort mit Hilfe der Koblenzer Feuerwehr. Immer mal wieder musste das Eck gesperrt werden.

Nicht alles war aber vorbereitet gewesen: So hatte Bayern-Fan Beck noch eine Sorge beschäftigt – die Champions League spielte: "Wo gibt’s hier eine Kneipe, die heute Abend das Spiel gegen Real überträgt?", fragte er da.

Oliver Pocher stirbt den Serientod – die Kommissare Ben (Tom Beck) und Semir (Erdogan Atalay) können nichts mehr für "Sturmi" tun. Eine Szene aus dem Pilotfilm, der in Teilen in Koblenz gedreht wurde. 
Oliver Pocher stirbt den Serientod – die Kommissare Ben (Tom Beck) und Semir (Erdogan Atalay) können nichts mehr für "Sturmi" tun. Eine Szene aus dem Pilotfilm, der in Teilen in Koblenz gedreht wurde.
Foto: RTL / Guido Enge

Die Darsteller und die Komparsen ("Nicht Boah schreien, wenn es knallt!") hatten für einige Szenen Ohrenstöpsel bekommen. "Das wird richtig laut", warnte der Regisseur. Und die Komparsen wunderten sich über den Aufwand. Wie bei der Serie üblich, wird direkt am großen Rad gedreht: In Koblenz gedreht wurde unter anderem ein Empfang für den Bundespräsidenten, bei dem es zu einer Explosion und einer Schießerei kommt.

Die Zuschauer werden aber heute auch Ralf Möller als Bösewicht und Oliver Pocher in seinem letzten Gastauftritt sehen: Der 34-Jährige, der den Hacker "Stummi" spielt, stirbt in der Episode „Engel des Todes“.

Ansonsten werden Autobahnpolizist Semir und sein alter Partner Ben zunächst getrennt sein: Ben kommt zunächst nur noch mit einer Quasselstrippe auf dem Beifahrersitz ins Schleudern, Semir ist jetzt im Innendienst. Dann dürfen sie aber doch wieder zusammenarbeiten.

(law)

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