Archivierter Artikel vom 16.08.2021, 13:05 Uhr
Waldbreitbach

St. Sebastianus Schützenbruderschaft hat trotz der Lockdowns vieles erreicht

Dass die trüben Zeiten der Lockdowns nicht unbedingt mit freudloser Tatenlosigkeit verbunden sein müssen, zeigt die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Waldbreitbach.

Allenthalben Grund zur Zufriedenheit (von links): der Vorstand der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Waldbreitbach, Ersten Brudermeister Thomas Over, Schützenkönigin Andrea Reiprich, PR-Vorstand Thomas Herschbach, Scheibenwart Wolfgang Täuber, Erster Kassierer Norbert Weber, Ehrenbrudermeister Justus Reiprich, Zweiter Brudermeister Markus Dötsch, Zweite Kassiererin Marita Babenhauserheide und Schriftführer und Chronist Klaus-Peter Klein.
Allenthalben Grund zur Zufriedenheit (von links): der Vorstand der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Waldbreitbach, Ersten Brudermeister Thomas Over, Schützenkönigin Andrea Reiprich, PR-Vorstand Thomas Herschbach, Scheibenwart Wolfgang Täuber, Erster Kassierer Norbert Weber, Ehrenbrudermeister Justus Reiprich, Zweiter Brudermeister Markus Dötsch, Zweite Kassiererin Marita Babenhauserheide und Schriftführer und Chronist Klaus-Peter Klein.
Foto: St. Sebastianus Schützenbruderschaft

Von der per Crowdfunding bewerkstelligten Renovierung des kompletten Daches über den Anstrich der Schützenhalle bis hin zum Smartphone gesteuerten „Dalli-Klick“ und dem Basteln von Weihnachtspräsenten reichte das Spektrum, mit dem der Vorstand immer wieder Lebenszeichen an seine Mitglieder gesendet hatte. Umso schöner, wenn dann wieder persönliche Treffen möglich werden. Zwar musste das Schützenfest samt Begleitschießen auch 2021 dem Stichwort „Corona“ Tribut zollen, doch zumindest die Generalversammlung konnte undigital nachgeholt werden. Diese hatte der Vorstand wiederum mit einem coronakonformen, gemeinsamen Abendessen verbunden, in dessen Rahmen auch eine Reihe von Ehrungen vorgenommen werden konnten:

In Vertretung des Ersten Brudermeisters Thomas Over war dem Zweiten Meister der Schützenbrüder, Marcus Doetsch, die Gratulation zum 60. Geburtstag von Monika Over vorbehalten. „Genullt“ hatten ebenfalls Hermann Peters und Josef Reuschenbach, bei denen der oberste Schütze wiederum höchstselbst den Chor der Gratulanten anführte. Gleiches galt für die Goldene Hochzeit, die Klara und Wolfgang Täuber 2021 feiern durften. Nicht selbstverständlich und deshalb ebenfalls bemerkenswert: Andrea Reiprich, Schützenkönigin des, bis dato, letzten Schützenfestes von 2019 hatte sich bereit erklärt, auch in die zweite Verlängerung ihrer Amtszeit zu gehen – Bühne frei für Runde 3 also und dies in der berechtigten Hoffnung auf ein Bezirksschützenfest 2022, bei dem für „die Queen“ dann auch alles im grünen Bereich ist.

Voll ins Schwarze getroffen hatte zuvor die St. Sebastianus Schützenbruderschaft bereits in ihren jeweiligen BiIanzen – allenthalben gab es erfolgreiche Ergebnisse zu vermelden. Ehrenbrudermeister Justus Reiprich blieb es vorbehalten, die Erfolgsstory seiner Schützen in das richtige Licht zu rücken, während der Erste Kassierer Norbert Weber feststellen konnte, dass sich die Finanzlage insgesamt trotz notwendiger Großmaßnahmen zufriedenstellend darbietet. Spätere Schützengenerationen dürften sich zudem darüber freuen, dass Chronist Klaus Peter Klein eine große Liebe zum Detail wie zum Großen und Ganzen besitzt. Den derzeitigen Mitgliedern war es schon in der Gegenwart vergönnt, das Buffet der dem Verein auch per Mitgliedschaft verbundenen Gastronomiefamilie Paganetti zu genießen. „Dass alle Berichte eine positive Lage widerspiegelten, passt zu dem harmonischen Gesamteindruck der ganzen Generalversammlung“, freute sich der Erste Brudermeister Thomas Over über eine gelungene Veranstaltung nach längerer Zwangsabstinenz. „Wir können stolz und zufrieden sein“, unterstrich Thomas Over. Fazit: An der Waldbreitbacher Katzenschleife lief einmal mehr alles rund an diesem lauen Samstagabend.