Archivierter Artikel vom 10.10.2019, 00:00 Uhr
Dierdorf/Maischeid

SPD Dierdorf und Maischeid reisten nach Freiburg

Kürzlich nahmen rund 60 Personen an der von den beiden SPD Ortsvereinen organisierten Fahrt nach Freiburg teil.

Bei der Anreise stoppte die Reisegesellschaft in Straßburg. Nach einer Stadtführung stand ein Besuch im Europaparlament an. Während einer beeindruckenden Führung konnten sich die Teilnehmer mit der Bedeutung des Parlaments für die Europäische Union und den Frieden in Europa vertraut machen.

Am Freitag wurden bei einem Stadtrundgang die Bächle und Gässle, die geschichtsträchtigen Bauten des vergangenen Jahrtausends, das Münster mit dem Münstermarkt und vor allem das Freiburger Lebensgefühl erkundet. Nachmittags führte die Fahrt in den Schwarzwald zum Titisee und zum Benediktinerkloster St. Peter.

Am Samstag ging es im eigenen Bus zum Kaiserstuhl. Nach einer entspannten Fahrt durch die einmalige Kulturlandschaft und dem Ausblick auf die Weinterrassen bestaunte die Gruppe in der katholischen Wehrkirche St. Michael in Niederrotweil ein Hauptwerk der deutschen Schnitzkunst, den Marienaltar des Meisters HL. Im Anschluss fuhr die Gruppe nach Breisach am Rhein. Leider war aufgrund des Wetters die Aussicht vom Münsterberg auf Kaiserstuhl, Schwarzwald und Vogesen nur eingeschränkt zu genießen. Dafür konnten die Sehenswürdigkeiten wie das Stephansmünster und der Radbrunnenturm intensiver in Augenschein genommen werden.

Schweren Herzens musste sonntags viel zu früh die Heimreise angetreten werden. Einig waren sich alle Mitfahrer darin, dass die Stadt Freiburg ein historisches Schmuckstück mitten im Schwarzwald ist und ein besonderes Flair vermittelt. Auf dem Heimweg wurde bei einem Stopp die Nibelungenstadt Worms erkundet. Die „Stadt der Religionen“ bot den Besuchern mit Themen wie jüdische Geschichte, Reformation und dem Dom, Glanzpunkte der europäischen Kulturgeschichte zwischen Mittelalter und Neuzeit. Die Reiseteilnehmer stimmten überein, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Ausflug durchgeführt werden soll. Das Ziel wird bei einem Nachtreffen im Winter 2019/2020 festgelegt.