Archivierter Artikel vom 18.06.2019, 15:29 Uhr
Neuwied

Sicherer Hafen Neuwied traf sich mit Michael Mang

Kürzlich hat Bürgermeister Michael Mang das Bündnis Sicherer Hafen Neuwied zu sich eingeladen um gemeinsam über die Forderungen zu sprechen.

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Das Bündnis hatte zuvor mit verschiedenen Aktionen und einem Offenen Brief die Stadt Neuwied dazu aufgefordert ein sogenannter „Sicherer Hafen“ für Menschen zu werden, die auf der Flucht über das Mittelmeer von zivilen Rettungsorganisationen gerettet wurden. Länder wie Italien und Malta blockieren derzeit sehr stark die Rettung von Menschen, was viele Todesopfer zufolge hat. Bundesweit haben sich schon 60 Städte dem Bündnis Seebrücke angeschlossen und erklärt Sichere Häfen zu sein, darunter auch Mainz und Trier. Ein Beschluss im Koblenzer Stadtrat steht an.

Die Bereitschaft Menschen, über das Kontingent hinaus, aufzunehmen und das Bundesinnenministerium aufzufordern die entsprechenden Weichen zu stellen muss rein formell der Kreis und nicht die Stadt erklären, doch ein Bekenntnis zur Solidarität, oder eine Patenschaft für ein ziviles Seenotrettungsschiff, das kann auch die Stadt beschließen, bestätigte auch Michael Mang. Man war sich einig, dass gegen die humanitäre Katastrophe etwas getan werden muss und Michael Mang sicherte der Gruppe Unterstützung zu.

„Wir sind froh, dass Herr Mang uns persönlich eingeladen hat und die Kommunikation nicht, wie zuvor angedacht rein schriftlich erfolgt, so konnten wir einige Missverständnisse direkt aus dem Weg räumen“ so Katharina F., ein Mitglied der Gruppe, „Wir freuen uns über die Unterstützung und die zukünftige Zusammenarbeit, damit das Thema so viele Menschen wie möglich erreichen kann“.

In der nächsten Zeit sind noch einige Aktionen und Events geplant: Geschäfte und Gastronomien können sich solidarisieren, indem sie Ladenposter bei sich aufhängen, ein Vortragsabend und ein Konzert sind auch geplant.

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