Sankt Katharinen

Schüler der Grundschule Sankt Georg nahmen am Wasserprojekt teil

Kürzlich besuchte Herr Decker von der Deutschen Umwelt-Aktion die Grundschule Sankt Georg in Sankt Katharinen. Er kam nicht mit leeren Händen, denn er hatte alles für ein Mini-Projekt zum Thema „Unser Trinkwasser“ dabei.

Lesezeit: 1 Minuten
Foto: Grundschule Sankt Georg Sankt Katharinen

36 große Augen erwarteten ihn pünktlich um 8 Uhr in der dritten Klasse. Passend zum Sachunterricht konnten die Kinder das gelernte Wissen direkt praxisnah anwenden und auf beeindruckende Weise in zwei Schulstunden herausfinden, wie Wasser zu Trinkwasser wird. Besonders eindrucksvoll waren die verschiedenen Reinigungsprozesse von Schmutzwasser in der Natur. Die Kinder selbst wurden zu kleinen Forschern und bauten unter der Anleitung von Herrn Decker eine mitgebrachte PET-Flasche zu einem Filter für Schmutzwasser um. Somit begriffen die Kinder schnell, wie die Natur arbeitet und konnten genau beobachten, wie das Schmutzwasser durch unsere verschiedenen Erdschichten gereinigt wird. Zum Staunen brachte Herr Decker die Drittklässler, als er erzählte, dass die Natur dafür jedoch bis zu 100 Jahre braucht. Wer hätte das gedacht? Trinkwasser ist also enorm kostbar. Das haben alle Kinder sofort verstanden.

Am Ende des Mini-Projekts wurden die Kinder mit dem „Forscher-Diplom“ ausgestattet und somit zu echten Umwelt-Detektiven ernannt. „Von nun an stehen alle Eltern und Mitschüler unter genauster Beobachtung unserer Detektive, die Wasserverschwender sofort mit Tipps zum Wassersparen zur Seite stehen. Ein tolles Projekt, welches den Umweltschutz und den sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen kindgerecht aufbereitet und den Kleinen unserer Gesellschaft nahe bringt.“

Die Grundschule Sankt Georg bedankt sich sowohl bei Herrn Decker für diesen interessanten Tag als auch bei der Sparkasse Neuwied, die dieses Projekt schon seit Jahren finanziert. Frau Schmidt von der Sparkasse in Vettelschoß brachte die „Forscher-Diplome“ und ein kleines Überraschungsgeschenk für jedes Kind sogar persönlich vorbei. „Vielen herzlichen Dank.“