Archivierter Artikel vom 06.05.2019, 16:40 Uhr
Dierdorf

Politiker informierten sich im Evangelischen Krankenhaus Dierdorf

Ein Krankenhaus mit Zukunftsperspektive. So präsentierte sich das Evangelische Krankenhaus in Dierdorf dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag.

Trafen sich im Evangelischen Krankenhaus Dierdorf, dem Krankenhaus mit Zukunftsperspektive: Gesundheits-Beauftragter Dennis Schneider, Ärztlicher Direktor Dr. Reinhold Ostwald, Verwaltungsleiterin Anett Sandkuhl, MAV-Vorsitzende Astrid Krämer, Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, Landrat Achim Hallerbach und Krankenhaus-Geschäftsführer Guido Wernert.
Trafen sich im Evangelischen Krankenhaus Dierdorf, dem Krankenhaus mit Zukunftsperspektive: Gesundheits-Beauftragter Dennis Schneider, Ärztlicher Direktor Dr. Reinhold Ostwald, Verwaltungsleiterin Anett Sandkuhl, MAV-Vorsitzende Astrid Krämer, Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, Landrat Achim Hallerbach und Krankenhaus-Geschäftsführer Guido Wernert.
Foto: Reinhard Vanderfuhr

Dazu zählte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, Landrat Achim Hallerbach und dem Beauftragten für Gesundheit, Medizin und Pflege des CDU-Kreisverbandes Neuwied, cand. med. Dennis Schneider.

Im Verlauf einer ausgedehnten Besichtigung der Krankenhaus-Betriebsstätte in Dierdorf führten Geschäftsführer Guido Wernert, Ärztlicher Direktor Dr. Reinhold Ostwald, Verwaltungsleiterin Anett Sandkuhl und MAV-Vorsitzende Astrid Krämer die Politiker durch wichtige Bereiche des Hauses und zeigten damit, dass das Evangelische Krankenhaus Dierdorf für die Zukunft bestens gewappnet ist.

So entsteht derzeit eine hochmoderne Computertomographie-Einheit direkt neben dem Operationssaal und der Krankenwagenzufahrt, um zukünftig medizinische Notfälle in Minutenschnelle adäquat diagnostizieren und therapieren zu können. Diese strukturellen Gegebenheiten gelten als wichtige Voraussetzung für die Zertifizierung als Notfallzentrum, der die Klinik gerecht werden möchte. Weiterhin stellt das Krankenhaus den „Prototypen“ der medizinischen Versorgung auf dem Land dar. Durch ein direkt angebundenes Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) gelingt ein glatter Übergang zwischen stationärer Versorgung und ambulanter Behandlung von Patienten aus der Umgebung. Durch diese Maßnahme werden Notfallambulanzen und deren Mitarbeiter entlastet, da das MVZ die „Basisversorgung“ übernimmt. Dieser Umstand befähigt wiederum die Notfallambulanzen zur optimalen Handlungsfähigkeit im Ernstfall und bietet jedem Patienten mit seinem individuellen Problem die richtige Anlaufstelle. „Das ist die Zukunft unserer Krankenhauslandschaft“, betonte Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel. Weiterhin sollen sich MVZ’s zu fachärztlichen Kompetenzzentren entwickeln und Patienten auf dem Land so den Zugang zu einer gebündelten fachärztlichen Betreuung ermöglichen.

Im Anschluss an die Führung durchs Krankenhaus bekundete Landrat Achim Hallerbach den Beitritt des Landkreises Neuwied zum Verein „Gesundheitsregion Köln/Bonn“. Dies sei die Grundlage für ein Leuchtturmprojekt, das den Bürgern im Landkreis eine bestmögliche medizinische Versorgung bieten soll. Durch ein engeres Netzwerk der Akteure im Gesundheitswesen in der Region und über die Kreisgrenzen hinaus, sollen die Wege im Behandlungsverlauf der Patienten kürzer und schneller werden. Natürlich sollen dazu auch die Bereiche E-Health und Telemedizin beitragen. „Das Thema Digitalisierung ist aus dem Gesundheitswesen nicht mehr weg zu denken und es wird in Zukunft zum selbstverständlichen Werkzeug für Ärzte und Pflegende werden“, äußerten die Politiker unter Zustimmung. Abschließend herrschte Einigkeit darüber, dass aufgrund des Ärztemangels und durch den rasanten medizinischen Fortschritt in der Gesundheitsversorgung nichts so bleiben wird wie es war. „Wir müssen die positiven Aspekte sehen und von ihnen lernen. Nur so werden wir auch in Zukunft ein leistungsfähiges Gesundheitssystem haben, auf das wir uns verlassen und stolz sein können“, bekräftigten Erwin Rüddel und Dennis Schneider.