Archivierter Artikel vom 16.03.2018, 15:30 Uhr
Neuwied

Neue Abwassermeister erhalten ihre Meisterbriefe

Während einer kleinen Feierstunde bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) im Kurfürstlichen Palais in Trier überreichte ADD-Präsident Thomas Linnertz den Absolventen, unter ihnen Fabian Hüttner aus Neuwied, ihre Meisterbriefe.

Die neuen Abwassermeister mit ADD-Präsident Thomas Linnertz (vorne 2. von rechts).
Die neuen Abwassermeister mit ADD-Präsident Thomas Linnertz (vorne 2. von rechts).
Foto: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier

„Eine Meisterausbildung ist genauso wertvoll wie ein akademisches Studium. Ich freue mich daher, dass bei der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens die Abschlüsse Bachelor und Meister gleichwertig eingestuft wurden. Dies ist ein starkes Signal, dass anspruchsvolle Bildungswege nicht nur über die Hochschule, sondern auch über die berufliche Bildung möglich sind“, so Linnertz.

Die ADD ist zuständige Stelle für Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst und der Hauswirtschaft. Abwassermeister steuern die Arbeitsprozesse bei der Abwasserentsorgung und leiten Abwasserbehandlungsanlagen. Sie organisieren den Betriebsablauf für die ordnungsgemäße Abwasserreinigung und sorgen auch dafür, dass schädliche Stoffe nicht in die Umwelt gelangen. Zudem führen sie Mitarbeiter ein und bilden Auszubildende aus.

Den Beruf des Abwassermeisters erlangt man über eine berufliche Weiterbildung. Zur Meisterprüfung gehören vielfältige Ausbildungsinhalte in wirtschaftlicher, organisatorischer, personalplanerischer und rechtlicher Hinsicht. Eine berufliche Beschäftigung finden Abwassermeister in den Bereichen der Abwasserwirtschaft wie beispielsweise kommunalen oder industriellen Kläranlagen.

Den Meisterbrief erhielten:

Alexander Bogosch aus Haßloch, Thomas Bruchwalski aus Büttelborn, Manuel Damberger aus Ober-Flörsheim, Andreas Grommes aus Bitburg-Matzen, Sven Hahn aus Hadamar, Marco Hartmann aus Lambrecht, Dave Herrmann aus Bad Rappenau, Fabian Hüttner aus Neuwied, Joel Jung aus Emmelshausen, Jan Keppler aus Ürzig, Tobias Mack aus Rödersheim-Gronau, Florian Menges aus Zweibrücken, Florian Omiecina aus Nussloch, Jonas Stosiek aus Reichelsheim und Erik Sturz aus Graben-Neudorf.