Archivierter Artikel vom 06.12.2021, 12:22 Uhr
Dierdorf

Johannes Hörter informierte sich im Evangelischen Krankenhaus

Der Bürgermeister-Kandidat der VG Dierdorf traf sich zum Austausch mit der Geschäftsführung des Evangelischen Krankenhauses Dierdorf/Selters (KHDS).

Das Foto zeigt (von links) Guido Wernert, KHDS-Geschäftsführer, Johannes Hörter und Jörg Geenen, stellvertretender KHDS-Geschäftsführer.
Das Foto zeigt (von links) Guido Wernert, KHDS-Geschäftsführer, Johannes Hörter und Jörg Geenen, stellvertretender KHDS-Geschäftsführer.
Foto: privat

In der Diskussion mit Guido Wernert und Jörg Geenen ging es dem Kommunalpolitiker, der sich um das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Dierdorf bewirbt, vor allem darum, einen tieferen Einblick in die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger in der Region gewinnen zu können. „Das Krankenhaus in Dierdorf hat für unsere Region eine ganz herausragende Bedeutung. Nicht nur als Notfallkrankenhaus für die A3, sondern auch für die überaus wichtige Versorgung und Ersthilfe in unserer Verbandsgemeinde. Man denke da nur an Schlaganfallpatienten, wo jede Minute entscheidend sein kann“, sagt Johannes Hörter. „Darüber hinaus ist die Ambulanz in Dierdorf etwas ganz Entscheidendes. Wer schon einmal in einer Großstadt in einer Notaufnahme war und vier bis fünf Stunden Wartezeit mitbringen musste, weiß die schnelle Versorgung bei uns zu schätzen“, so der Kandidat für das Amt des Verbandsbürgermeisters weiter. Letztlich sei das Krankenhaus mit der entscheidende Faktor, warum Dierdorf überhaupt Mittelzentrum ist und nicht zuletzt sei es einer der größten Arbeitgeber in unserer Verbandsgemeinde.

Zeitgemäße und vor allem zukunftsorientierte Patientenversorgung

Deutlich wurde durch die Erläuterungen der KHDS-Geschäftsführung, dass eine zeitgemäße und vor allem zukunftsorientierte Patientenversorgung nur durch das Zusammenwirken von ambulanter und stationärer Versorgung sicherzustellen ist. Auch hier hat das KHDS mit seinen angegliederten Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) Leuchtturmcharakter in Region. „Mit derzeit zehn Praxen an vier Standorten ist unser Haus ein fester Bestandteil in der ärztlichen Versorgung und trägt auch zur Sicherung der Haus- wie auch Fachartarztstruktur in der Region Selters, Dierdorf, Puderbach/Urbach, Ransbach-Baumbach sowie Hachenburg erfolgreich bei“, erläutert der KHDS-Geschäftsführer Guido Wernert. Nach den Erläuterungen ist Hörter sicher: „Wir müssen neue Konzepte für die medizinische Versorgung im ländlichen Raum finden – genauso wie es im Krankenhaus Dierdor/Selters praktiziert wird. Es wird heutzutage immer schwieriger im ländlichen Raum Nachfolger für Landarztpraxen zu finden. Insbesondere in Groß- und Kleinmaischeid können wir uns noch glücklich schätzen. Die Vernetzung des Krankenhauses Dierdorf/Selters mit den Fachärzten in den medizinischen Versorgungszentren in Dierdorf und Selters und den Praxen vor Ort als sektorenübergreifende medizinische Versorgung wird auch die Möglichkeiten der Versorgung insgesamt verbessern. Man denke da allein an die Vorhaltung von medizinischen Gerätschaften.“ Darüber hinaus werden medizinische Versorgungszentren auch den Standortfaktor der Einzelpraxen stärken. Mit diesem Weg könne man einerseits das Facharztangebot stärken, die Möglichkeit der Anwerbung von Ärzten und Personal verbessern und auch den Landarzt im Dorf langfristig stärken. „Ich bin mir sicher, dass auf diesem Wege neben dem Standort Dierdorf auch zum Beispiel die medizinische Versorgung in Groß- und Kleinmaischeid gestärkt werden kann und Investoren für die Erweiterung des ärztlichen Angebotes gefunden werden können“, resümiert Hörter. Die Verantwortlichen des KHDS boten dem Kommunalpolitiker selbstverständlich ihre Erfahrungen und ihre Expertise an, um die medizinische Versorgung für die Region zu sichern und auszubauen.