Archivierter Artikel vom 04.04.2019, 08:37 Uhr
Neuwied

Infoveranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Zum umfangreichen Portfolio der DAA gehören neben den vielfältigen Angeboten aus dem Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung auch die Angebote für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund.

Tauschten sich fachlich aus – Dozentin der DAA Sabine Kleinmann, städtische Integrationsbeauftragte Dila Jacka, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte Andrea Oosterdyk und Bildungsmanagerin Laura Schaaf.
Tauschten sich fachlich aus – Dozentin der DAA Sabine Kleinmann, städtische Integrationsbeauftragte Dila Jacka, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte Andrea Oosterdyk und Bildungsmanagerin Laura Schaaf.
Foto: DAA Neuwied

Seit Jahren bietet die Deutschen Angestellten Akademie (DAA) in Neuwied berufsbezogene Sprachkurse (ESF), Deutsch-B2-Kurse und die Bildungsmaßnahme „Perspektive für Flüchtlinge“ (PerF) an. „Vor diesem Hintergrund gehört die interkulturelle Kommunikation für uns zum gelebten Berufsalltag“, konstatiert Sabine Kleinmann, Dozentin bei DAA Neuwied. Insofern war für sie genauso wie für die Kundencenterleitung Daniela Margenfeld fast selbstverständlich, dem Aufruf der städtischen Integrationsbeauftragten zu folgen und sich aktiv an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen, berichtete sie gleich zu Beginn der Veranstaltung.

Zu dieser Infoveranstaltung mit dem Vortrag „Bildungsarbeit mit Geflüchteten und Migranten – ein interkulturelles Miteinander“ mit anschließender Diskussion und internationalem Büffet hat die DAA in ihre Räumlichkeiten in der Engerser Straße eingeladen. In ihrem Vortrag erläuterte Sabine Kleinmann ausführlich verschiedene Bildungsangebote für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund, beschrieb die Lerntypen und ging auf die Herausforderungen und Lernerfolge ein. Ein sehr wichtiger Faktor für den Lernerfolg stellt der respektvolle Umgang miteinander dar, ebenso die Vermittlung der Lerninhalte durch Empathie und Humor. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit bei den Teilnehmenden geweckt, zudem fördert eine entspannte Atmosphäre den Erfolg beim Lernen.

Bei ihren Ausführungen griff sie auch auf ihre beruflichen Erfahrungen zurück und bemerkte mit Freude, dass der interkulturelle Austausch nicht immer mit der Beendigung des Kurses abbricht. Denn viele ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen immer wieder zu Besuch und berichten gerne über ihre Fortschritte oder Weiterentwicklungen ihrer Lebenssituation.

An der gut besuchten Veranstaltung nahm neben der städtischen Integrationsbeauftragten Dilorom Jacka und der Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte Andrea Oosterdyk auch die seit kurzem eingestellte Bildungsmanagerin Laura Silvia Schaaf teil. In Anschluss an den Vortrag von Sabine Kleinmann fand ein fachlicher Austausch rund um den Themenkomplex „Integration und Bildung“ statt. Das vielfältige internationale Büffet, das von den Teilnehmer der Bildungsmaßnahmen liebevoll zubereitet und präsentiert wurde, rundete diese gelungene Veranstaltung ab.