Kirchen

Videokonferenz mit dem Bürgermeister

Vorschulkinder der kommunalen Kindertagesstätte „St. Nikolaus“ in Kirchen interviewen Andreas Hundhausen im Rahmen einer Videokonferenz.

Foto: Kindertagesstätte St. Nikolaus, Kirchen

Zunächst war die Enttäuschung bei den 30 zukünftigen Schulkindern der Kindertagesstätte „St. Nikolaus“ groß, als es hieß, der diesjährige Ausflug ins Kirchener Rathaus müsse pandemiebedingt ausfallen. Bürgermeister Andreas Hundhausen erklärte sich jedoch sofort bereit, eine Ersatzveranstaltung in Form einer Videokonferenz durchzuführen. Schnell wurde die erste Enttäuschung von gespannter Vorfreude abgelöst. „Hast du schon gehört, wir können unseren Bürgermeister im Computer sehen, so als wenn der im Fernsehen wäre.“, solche und ähnliche Äußerungen hörte man in Gesprächen der Kita-Kinder.

Im Vorfeld hatten sich auch die diesjährigen Vorschulkinder Gedanken über das Aufgabenspektrum eines Bürgermeisters gemacht. So waren sie beispielsweise der Meinung, dass der Bürgermeister entscheidet, wie die Welt aussehen soll und dass man in der Kita nicht streiten darf. Jedes Kind durfte eine persönliche Frage formulieren, auf eine Karte „schreiben“ und mit zum Interview bringen. Aufgeregt warteten dann die selbsternannten „Vorschul-Raketen“ vor der großen Leinwand im Mehrzweckraum der Einrichtung auf den Auftritt des Bürgermeisters. Dieser wurde schließlich mit einem Rap und unter großem Applaus begrüßt.

Vorschulhase „Einstein“ moderierte den weiteren Verlauf der Konferenz und gab jedem Kind die Möglichkeit, Hundhausen die vorbereitete Frage zu stellen. Dieser erteilte Auskunft über seine Lieblingsfarbe, sein Auto, seinen Wohnort, seine sportlichen Aktivitäten, versicherte den Kindern ihre Einbeziehung in die Neugestaltung des Außengeländes und vieles mehr. Mit einem selbstgebastelten Adventskalender als Dankeschön verabschiedeten sich die Vorschulkinder von ihrem Stadtoberhaupt und hoffen, dass sie „ihren“ Herrn Hundhausen dann doch irgendwann noch mal persönlich begrüßen dürfen.