Archivierter Artikel vom 19.11.2018, 09:32 Uhr
Alsdorf

Vergnüglicher Seniorennachmittag

Am Freitagnachmittag konnte Ortsbürgermeister Rudolf Staudt im Haus Hellertal rund 100 Senioren zur jährlichen Zusammenkunft begrüßen.

Als älteste Teilnehmer erhielten Margarete Staudt und Norbert Söhngen ein kleines Präsent. Weiter im Bild: Pater Sijo (links), Ortsbürgermeister Rudolf Staudt (Mitte), Joachim Brenner (Zweiter von rechts), Karl-Heinz Striegl (rechts)
Als älteste Teilnehmer erhielten Margarete Staudt und Norbert Söhngen ein kleines Präsent. Weiter im Bild: Pater Sijo (links), Ortsbürgermeister Rudolf Staudt (Mitte), Joachim Brenner (Zweiter von rechts), Karl-Heinz Striegl (rechts)
Foto: Verbandsgemeinde Alsdorf

Als Ehrengäste waren in Vertretung von Bürgermeister Bernd Brato der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Joachim Brenner; Pater Sijo Mathew von der katholischen Kirchengemeinde Herdorf-Alsdorf; sowie Karl-Heinz Striegl von der evangelischen Kirchengemeinde Betzdorf gekommen.

Ortsbürgermeister Rudolf Staudt sagte in seiner Begrüßung unter anderem: „Der Seniorennachmittag ist insbesondere gedacht als Dank der Gemeinde an Sie als ältere Generation, für Ihre Arbeit in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten für diesen Ort, in diesem Ort und für die Gesellschaft. Sei es im Beruf, der Erziehung der Kinder oder auch in vielfältigen Ehrenämtern in der Kommunalpolitik, in Vereinen, Verbänden oder auch in den Kirchen. Nehmen Sie diese Veranstaltung daher bitte als Dank und Anerkennung Ihrer ganz persönlichen Lebensleistung.“ Weiter führte er aus, dass die Senioren auf Grund ihrer Lebenserfahrung ein wahrer Goldschatz für eine Gemeinde sind.

Joachim Brenner rief sie Senioren dazu auf, sich weiter aktiv am Dorfleben zu beteiligen: „Die große Zahl der Besucher zeugt von einer intakten Dorfgemeinschaft. Pater Sijo wies in seinem Grußwort auch auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit hin und sprach die Erwartung aus, dass man diese Zeit nutzen könnte, um die allgegenwärtige Hektik des Alltags zu überdenken und zur Ruhe zu kommen. Karl-Heinz Strigel übermittelte seine Grußworte mit einem Gedicht von Wilhelm Busch über das Alter.

Für die Unterhaltung sorgten unter anderem die Kinder der KiTas „Haus Sonnenschein“ und „Hand-in-Hand“ mit einigen Liedern. Den musikalischen Teil gestalteten Schneeweißchen und Rosenrot, die mit ihren Akkordeons mit alten Schlagern und bekannten Volkliedern den Saal begeisterten und die Senioren mitrissen. Auch der MGV Alsdorf war wie gewohnt zu Gast.

Im Anschluss an deren Liedvorträge wurden die Sänger noch zu einem Matrosenchor umfunktioniert, die zusammen mit Schneeweißchen und Rosenrot und dem gesamten Saal das Lied „Seemann, Deine Heimat ist das Meer“ zum Besten gaben. Traditionell bildeten die Jagdhornbläser den Abschluss des Programms. In einem etwas anderen Programm spielten sie die verschiedenen Hornsignale, die traditionell bei einer Jagd zur Kommunikation genutzt werden. Hornmeister Uwe Weller erteilte ganz nebenbei noch einen Intensivkurs in Jagdbräuchen.