Archivierter Artikel vom 24.09.2018, 14:18 Uhr
Gebhardshain

Im Stegskopfgebiet

Zwischen Emmerzhausen und Lippe, am Rand des ehemaligen Truppenübungsplatzes Daaden, fand eine weitere Wanderung der Gruppe „Wandern im Gebhardshainer Land“ statt.

Foto: Wandern im Gebhardshainer Land

Vom Wanderparkplatz an der L280 führte der Weg über einen schmalen Naturpfad durch ein Naturschutzgebiet aufwärts in Richtung Höllenkopf. Eine Infotafel erinnert an die Patenschaft der Kanzlergattin Loki Schmidt über die am Wag liegende Trollblumenwiese. Außer der Trollblume gibt es hier noch Lebensraum für weitere seltene Pflanzen und Schmetterlinge. Weiter oben gab es von einem Aussichtspunkt einen tollen Blick auf den unten liegenden, durch einen Steinbruch entstandenen Silbersee. Zur Zwischenrast bei bestem Wanderwetter lud der Lipper Sportplatz ein. Durch Weideflächen ging es weiter bis zur Absperrung an dem früher militärisch genutzten Gebiet. Warntafeln mit Betretungsverbot weisen auf die Gefahren hin.

Foto: Wandern im Gebhardshainer Land

Auf einem Waldpfad am Zaun vorbei erreichten die Wanderer den 628 Meter hohen Höllenkopf. Hier konnte die Aussicht über Teile des Westerwalds, Siegerland und Bergisches Land genossen werden. Über eine mit jungen Bäumen bepflanzte Allee, am Eingang des früheren Bundeswehrlagers vorbei und weiter auf der „Panzerstraße“ und durch Wiesengelände erreichten die Wanderer die Skihütte Emmerzhausen.

Ein kurzer Abstieg brachte die 52 Teilnehmer nach etwa elf Kilometer zurück zum Ausgangspunkt. F.-R. Arndt