Archivierter Artikel vom 17.03.2020, 07:21 Uhr
Betzdorf

CDU-Kreisverband Altenkirchen besuchte den Politischen Aschermittwoch der CSU

Der CDU-Kreisverband lud in diesem Jahr erstmals zu einer Fahrt zum Politischen Aschermittwoch der CSU nach Passau ein.

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Foto: privat

Dabei nutzten die über 40 Teilnehmer aus dem Kreis Altenkirchen die Gelegenheit, bayerische Politik einmal hautnah mitzuerleben. Nach einer staufreien und reibungslosen Busanreise am Veilchendienstag ließ man den Ankunftstag nach einem Stadtrundgang in der Dreiflüssestadt in einem traditionellen bayerischen Brauhaus ausklingen.

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Am Morgen des Aschermittwochs machte sich die Delegation unter Begleitung von Landrat Dr. Peter Enders und Erwin Rüddel Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) bereits früh auf den Weg in die Passauer Dreiländerhalle, um sich die begehrten Plätze im festlichen Gebäude zu sichern, was bei dem Gedränge trotz Reservierung nicht so einfach war. Pünktlich um 10 Uhr eröffnete Dorothee Bär, MdB (Digitalstaatsministerin des Bundes) die Veranstaltung und sorgte gemeinsam mit dem CSU-Generalsekretär Markus Blume Mitglied des Landtages (MdL) für eine feierliche Atmosphäre im Saal. Kurze Zeit später wurde der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef, Markus Söder, unter frenetischem Jubel in der Festhalle empfangen. Dessen rund 90-minütige Rede wurde zum Glanzpunkt der Veranstaltung. Bereits mit den eingehenden Worten „Der Politische Aschermittwoch ist ein Hochamt der Demokratie“ konnte der CSU-Chef die rund 6.000 anwesenden Besucher in den Aschermittwoch einstimmen. In seiner Rede formulierte Söder einige zentrale Botschaften an die Politik in Bayern, Berlin und Brüssel und sparte dabei auch nicht an Kritik am politischen Gegner. Ferner nutzte er die Traditionsveranstaltung, um sich deutlich von Grünen, Linken und AfD abzugrenzen.

Nach Abschluss seiner unterhaltsamen Rede erntete Söder einen langanhaltenden, stehenden Beifall aus dem gesamten Publikum. Am Ende des Politischen Aschermittwochs nutzten auch die Besucher aus dem AK-Land die Chance, noch Fotos mit zahlreichen CSU-Spitzenpolitikern zu schießen. Schließlich wurde gegen Mittag die Heimreise angetreten, sodass alle Mitfahrer am späten Abend wieder in der Heimat ankamen. Abschließend bedankte sich CDU-Kreisvorsitzender Michael Wäschenbach (MdL) bei allen Teilnehmern und dem Busunternehmen aus dem AK-Land für die gute Fahrt und die Hotelauswahl. Er bot gleichermaßen an, eine solche Fahrt in den kommenden Jahren wieder anzubieten. „Es ist schon überwältigend, so eine populäre Veranstaltung mal live mitzuerleben“, so das zusammenfassende Fazit des Kreisvorsitzenden.