Archivierter Artikel vom 30.12.2019, 16:47 Uhr
Gillenfeld

RKK veranstaltet Jahreshauptversammlung in Gillenfeld – Hans Mayer eindrucksvoll bestätigt

„Es war für mich persönlich das schwierigste Jahr meiner Amtszeit“ mit diesem Fazit beendet Hans Mayer seinen emotional vorgetragenen Geschäftsbericht über die Arbeiten des karnevalistischen Bundesverbandes RKK im Jahr 2019.

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Gibt auch in den nächsten vier Jahren die Richtung vor: Präsident Hans Mayer, der einstimmig als Präsident der RKK bestätigt wurde.
Gibt auch in den nächsten vier Jahren die Richtung vor: Präsident Hans Mayer, der einstimmig als Präsident der RKK bestätigt wurde.
Foto: RKK

Den Lohn für die Ergebnisse seines Engagements erhielt Mayer in Form eines lang anhaltenden Beifalls des Plenums und eine einstimmige Wiederwahl in seiner Position als Präsident des karnevalistischen Verbandes. 2014 hatte sich die Mitgliederversammlung mit dem neugewählten Präsidenten Hans Mayer eine anspruchsvolle Agenda 2020 gegeben und zum Jahresende 2019 hin konnte Mayer Vollzug melden. Eine Moderne Satzung, Digitalisierung des Tanzsportes, Konsolidierung des Haushaltes, Schaffung wichtiger Netzwerke, mehr Basisarbeit und gesunder Tanzsport – alles erfüllt beziehungsweise zur Umsetzungsreife gebracht.

Das Vorstandsteam der RKK stellt sich den Herausforderungen (von links) Gerd-Walter Adler, Werner Blasweiler, Gabriele Arnold-Kreck. Hans Mayer, Hermann Wagner, Sabrina Attardi, Monika Wingen-Fuhrmann und Rudolf Schwaderlapp. Es fehlt: Andre Piwonka.
Das Vorstandsteam der RKK stellt sich den Herausforderungen (von links) Gerd-Walter Adler, Werner Blasweiler, Gabriele Arnold-Kreck. Hans Mayer, Hermann Wagner, Sabrina Attardi, Monika Wingen-Fuhrmann und Rudolf Schwaderlapp. Es fehlt: Andre Piwonka.
Foto: RKK

Das war das Fazit des Berichtes von Hans Mayer, der diese Ergebnisse allerdings lediglich als Zwischenschritt in der Entwicklung des Verbandes sieht. „Wir müssen das Ehrenamt weiter stärken und uns gegenüber den politischen Entscheidern noch stärker positionieren.“ meinte Mayer und zielte dabei auf die Winterferienregelung oder die Diskussion rund um die Gemeinnützigkeit von reinen Männer- oder Frauenverein ab. „Wir lassen uns nicht vorschreiben, ob wir links rum oder rechts rum zu schunkeln haben. Wir schunkeln, wie wir wollen.“ brachte Mayer die Stimmungslage unter dem Applaus des Plenums auf den Punkt.

Dabei verwies der streitbare Oberkarnevalist auf die unzähligen Stunden der ehrenamtlichen Arbeit, die unter anderem im Karneval geleistet werden. Gleichzeitig erneuerte er seine Forderung nach einem zusätzlichen Rentenpunkt für dreißig Jahre ehrenamtliche Tätigkeit.

Blick nach vorne

Neben dem positiven Rückblick skizzierte Mayer auch seine Vorstellungen der künftigen Entwicklung im RKK. 2020 wird es erstmals eine Landesmeisterschaft im Gardetanz in Baden-Württemberg unter dem Dach der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK) geben und in den nächsten Jahren folgen Bayern und Thüringen. Um den Ehrenamtlern in der immer komplexer werdenden Vereinsarbeit Sicherheit zu geben, wird das Versicherungspaket durch die RKK im kommenden Jahr um den Baustein der Rechtsschutzversicherung erweitert werden.

Nachdem Mayer seine Ausführungen beendet hatte, kam es zum Kassensturz, der auf den ersten Blick mit rund 3000 Euro Saldo negativ aussah. Eine noch ausstehende Zahlung, die nach dem Rechnungsabschluss einging, brachte das wahre Ergebnis zu Tage und einen rechnerischen Überschuss von rund 7.500 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr. Schatzmeisterin Monika Wingen-Fuhrmann wurde durch die beiden Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt, sodass die Entlastung einstimmig erfolgte.

Ebenso einstimmig erfolgte die Wiederwahl des Präsidenten Hans Mayer, nachdem Ehrenpräsident und Wahlleiter Peter Schmorleiz seinen persönlichen Dank an Mayer und seine Vorstandsmannschaft zum Ausdruck gebracht hatte.

Komplett ohne Gegenstimmen wurde folgender Vorstand für die nächsten vier Jahre gewählt: Hans Mayer (Präsident), Gabriele Arnold-Kreck (Vizepräsidentin), Hermann Wagner (Vizepräsident), Rudolf Schwaderlapp (Justiziar), Monika Wingen-Fuhrmann (Schatzmeisterin), Gerd-Walter Adler (Geschäftsführer), Sabrina Attardi (Geschäftsführerin), Werner Blasweiler (Medienbeauftragter), Andre Piwonka (Leiter Tanzgeschäftsstelle).