Archivierter Artikel vom 27.04.2018, 07:38 Uhr
Koblenz

Mitglieder tauchten in die Koblenzer Geschichte ein

Der Arbeitskreis Bildung und Kultur des Seniorenbeirates Koblenz erlebte eine interessante Führung durch das Bundesarchiv.

Der Arbeitskreis Bildung und Kultur zu Gast im Bundesarchiv Koblenz.
Der Arbeitskreis Bildung und Kultur zu Gast im Bundesarchiv Koblenz.
Foto: privat

Der Arbeitskreis Bildung und Kultur des Seniorenbeirates Koblenz unter der Sprecherin Monika Artz tauchte Mitte April in das gesammelte Schriftgut des 20. und frühen 21. Jahrhunderts deutscher Geschichte ein.

Geschichte zum Anfassen – der Briefwechsel zwischen Bundespräsident Theodor Heuss und Bundeskanzler Konrad Adenauer.
Geschichte zum Anfassen – der Briefwechsel zwischen Bundespräsident Theodor Heuss und Bundeskanzler Konrad Adenauer.
Foto: privat

„Die Raumtemperatur liegt immer zwischen 18 und 22 Grad, die Luftfeuchtigkeit ist immer gleich. So kann garantiert werden, dass die Dokumente lange erhalten bleiben“, klärte die Archivarin Manuela Lange die an diesem Tage versammelten Arbeitskreismitglieder auf. Auf lebendige Art und Weise veranschaulichte Lange die Arbeitsweise und Aufgaben des Bundesarchivs und der verschiedenen Standorte. Nach dieser Einführung ging es weiter in die Magazine des Bundesarchivs, es roch nach jeder Menge Papier, Papier, welches in sorgfältiger Arbeit gesichtet, sortiert und archiviert wird.

Monika Artz, Sprecherin des Arbeitskreises, bedankt sich herzlich bei Manuela Lange für die außerordentlich gute Führung durch das Bundesarchiv.
Monika Artz, Sprecherin des Arbeitskreises, bedankt sich herzlich bei Manuela Lange für die außerordentlich gute Führung durch das Bundesarchiv.
Foto: privat

Anschließend gab es Geschichte zum Anfassen. Es durfte im Briefwechsel zwischen Bundespräsident Theodor Heuss und Bundeskanzler Konrad Adenauer geblättert werden, die Arbeitskreismitglieder waren beeindruckt. Begeistert bestaunte man die ältesten Fotos aus dem Jahr 1864 (Deutsch-Dänischer Krieg), die im Bundesarchiv verwahrt werden. Die ganze Führung wurde abgerundet mit der Filmvorführung “Koblenz, Perle des Rheinlandes", ein Schwarz-Weiß-Stummfilm, aus dem Jahr 1925. Manch einer konnte hiermit die Erinnerungen aus den Erzählungen der eigenen Eltern verbinden.

Monika Artz, Sprecherin des Arbeitskreises, bedankte sich herzlich für diese informative Führung, die durch das Herzblut von Manuela Lange an ausgesprochener Lebendigkeit gewann.