Koblenz

FDP Delegation besucht Editha Pröbstle

Es begann als kleines Kind bei einem Spaziergang mit ihrem Vater im Wald. Sie durfte mit einem Messer die Rinde von einem Stöckchen abschälen und roch den Duft des Holzes.

Das Foto zeigt (von links) Hiltrud Mertin, Justizminister Herbert Mertin, Künstlerin Editha Pröbstle, und Arnold Thieltges, Kulturpolitischer Sprecher der FDP im Atelier der Künstlerin.
Das Foto zeigt (von links) Hiltrud Mertin, Justizminister Herbert Mertin, Künstlerin Editha Pröbstle, und Arnold Thieltges, Kulturpolitischer Sprecher der FDP im Atelier der Künstlerin.
Foto: FDP Koblenz

Der Duft von frischem Holz war der Anfang zur späteren Kunst der von Hand gedruckten Farbholzschnitte. Heute ist Editha Pröbstle eine weltbekannte Künstlerin. Neben regionalen Ausstellungen im Mittelrhein-Museum, der Landesgartenschau Bingen, Buga Koblenz und vielen anderen mehr, hatte sie vielbeachtete Ausstellungen in Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Österreich, Japan, Ägypten und Israel. Für ihr künstlerisches Wirken, insbesondere innerhalb der Stadt Koblenz, wurde sie von dem kulturpolitischen Sprecher der FDP Arnold Thieltges zur Verleihung der Kulturehrennadel der Stadt Koblenz vorgeschlagen. Dies war der Anlass, mit einer Abordnung der Koblenzer FDP Editha Pröbstle in ihrem Atelier in Ehrenbreitstein zu besuchen und ihre Schaffensweise kennenzulernen. Atemberaubend war der erste Eindruck in ihrem Atelier mit dahinterliegendem Skulpturengarten. Dabei hat die FDP-Abordnung erfahren, welch großartige vielseitige Künstlerin Editha ist.

Aus dem „Abschälen der Hölzchenrinde“ sind mittlerweile bis zu 6,50 Meter hohe Skulpturen von Giraffen entstanden, die von ihr so benannten Leucht-KUULlus-Tierfiguren. Derzeit kann man als Leihgabe im Foyer der Stadtbücherei den von ihr geschaffenen „Weltenbummler Elefant“ bestaunen. Ihre künstlerische Vielfältigkeit zeichnet sich auch in Bronzeplastiken, Farbholzschnitten, Klappraden und Kinderbüchern mit bunten Bleistiftzeichnungen aus. Ein besonderes Engagement war in diesem Sommer die künstlerische Gestaltung von Postkarten für einen gemeinnützigen Zweck. Darüber hat der SWR ausführlich in der SWR-Landesschau berichtet. Aus anfänglich geplanten 100 Kunstpostkarten sind am Ende 385 Stück geworden. Die von ihr geschaffenen künstlerischen Postkarten wurden für zehn Euro veräußert, so dass 3850 Euro an den Kinderschutzbund überwiesen werden konnten. Letztlich waren sich die Besucher, Hiltrud Mertin, Justizminister Herbert Mertin und der kulturpolitische Sprecher der FDP, Arnold Thieltges, einig, dass sie als eine verdiente Koblenzer Künstlerin geehrt wird. Die Verleihung der Kulturehrennadel im feierlichen Rahmen durch Oberbürgermeister David Langner wird pandemiebedingt leider noch eine Weile auf sich warten lassen müssen.