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    Westerwälderin hilft nach Erdbeben in Nepal

    In einem Team der Hilfsorganisation Malteser, das nach dem verheerenden Erdbeben nach Nepal geflogen ist, ist auch eine Frau aus dem Westerwald dabei: Dr. Marie Theres Benner aus Streithausen ist derzeit im Krisengebiet unterwegs.

    Die Gesundheitsexpertin verschafft sich gemeinsam mit ihren Kollegen ein Bild von der Lage und wird Nothilfemaßnahmen einleiten. Der Malteser-Nothilfe-Koordinator Oliver Hochedez weiß aber schon jetzt: "Die Menschen in Nepal brauchen dringend Hilfe: Die Gesundheitsversorgung ist zusammengebrochen, Krankenhäuser sind überfüllt, es fehlen Medikamente und Verbandsmaterialien." Unterdessen stellt Malteser International 100 000 Euro für erste medizinische Nothilfe zur Verfügung. Dr. Frank Marx, Arzt für Notfallmedizin und, wie Dr. Marie Theres Benner, Mitglied des Malteser Erkundungsteams sagt: "Insgesamt ist die Versorgungslage der Bevölkerung schlecht, es fehlt an Strom, Grundnahrungsmitteln und Wasser. Momentan regnet es stark und anhaltend. Aufgrund des Regens werden dringend Zelte und Notunterkünfte benötigt. Außerdem sind Medikamente und Verbandstoffe knapp."

    Die Arbeit der Helfer vor Ort gestaltet sich schwierig, viele Straßen sind unpassierbar, entlegene Ortschaften nur per Hubschrauber zugänglich. Der Regen erschwert die Hilfe zusätzlich. Auch die Kommunikation vor Ort ist noch immer kompliziert. Zudem können Hilfsgüter derzeit nur eingeschränkt über den beschädigten Flughafen in Kathmandu eingeflogen werden.

    Am Sonntag hatte Malteser International bereits über eine halbe Tonne Medikamente und medizinisches Material, darunter vor allem Anästhetika, Schmerzmedikation, OP-Ausstattung, Infusionen und Wasserreinigungstabletten bereitgestellt. Die Lieferung wird mobil bereitgehalten und auf den nächsten zur Verfügung stehenden Flieger verladen.

    Für Marie Theres Benner ist es keineswegs der erste Einsatz in einem Krisengebiet. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Westerwälderin in Sachen humanitärer Hilfe weltweit unterwegs. Sie hat in Thailand und im pazifischen Raum gewirkt, half nach Tsunamis und Erdbeben, bei Hungersnöten und Epidemien. Im vergangenen Jahr kümmerte sich die Streithausenerin im nordirakischen Erbil um die Medikamentenversorgung für die Flüchtlinge, die aus Angst vor der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der kurdischen Region Schutz suchten.

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