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Westerwaldkreis

Vor 50 Jahren kam das Aus für die Grube Alexandria

Am 7. März 1961 wurde die letzte Schicht in der Grube Alexandria gefahren. Es erschallte dort letztmalig der uralte Gruß des Bergmannes „Glück auf !“, der bei der Einfahrt in eine stets gefahr- und geheimnisvolle Welt unter Tage und nach der glücklichen Ausfahrt ans Tageslicht bei Schichtwechsel zu vernehmen war. Mit Betriebseinstellung der Grube Alexandria bei Höhn endete wohl für immer ein bedeutender Abschnitt Westerwälder Wirtschafts-, Kultur- und Montangeschichte.

Der Haltepunkt "Grube Alexandria" an der Bahnlinie der Westerwald-Querbahn von Erbach nach Herborn um das Jahr 1960.
Der Haltepunkt "Grube Alexandria" an der Bahnlinie der Westerwald-Querbahn von Erbach nach Herborn um das Jahr 1960.

Westerwaldkreis – Am 7. März 1961 wurde die letzte Schicht in der Grube Alexandria gefahren. Es erschallte dort letztmalig der uralte Gruß des Bergmannes „Glück auf !“, der bei der Einfahrt in eine stets gefahr- und geheimnisvolle Welt unter Tage und nach der glücklichen Ausfahrt ans Tageslicht bei Schichtwechsel zu vernehmen war. Mit Betriebseinstellung der Grube Alexandria bei Höhn endete wohl für immer ein bedeutender Abschnitt Westerwälder Wirtschafts-, Kultur- und Montangeschichte.

 

 

Geologisch betrachtet grenzt der Westerwald im Norden unmittelbar an das Siegener Antiklinorium. Der tiefere Untergrund des Westerwaldes wird aus bis zu mehreren tausend Meter mächtigen devonischen Gesteinsschichten gebildet. Hierbei sind im Norden unterdevonische Gesteine nachgewiesen, die nach Süden und Osten hin in jüngere Schichten des Mitteldevons übergehen. Bis zu 300 Meter mächtige Basaltflächen, das „Westerwälder Tertiär“, überdecken das Devonfundament und umfassen eine Fläche von rund 400 Quadratkilometern, wobei etwa 100 Quadratkilometer auf den Teil des Hohen Westerwaldes entfallen, wo die ertragreichen Braunkohle- bzw. Lignitkohle-Vorkommen anstehen.

Mehr zu diesem Thema in der Donnerstagausgabe der Westerwälder Zeitung.

 

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