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    Sessenbach

    Sessenbacher machen ihr Dorf lebenswert

    Die Ortsgemeinde investiert in die Dorferneuerung. Ziel des 500-Einwohner-Ortes ist es, die Dorfgemeinschaft lebendig zu halten und das Leben im Dorf für alle Generationen attraktiv zu gestalten.

    Der Wochenmarkt am Donnerstagnachmittag hat sich zu einem beliebten Treffpunkt der Sessenbacher entwickelt.
    Der Wochenmarkt am Donnerstagnachmittag hat sich zu einem beliebten Treffpunkt der Sessenbacher entwickelt.

    Von unserer Redakteurin

    Stephanie Kühr

    Dabei setzen Ortsbürgermeister Rudi Hoppen, seine Beigeordneten Manfred Wehmeier und Gerd Lang sowie die übrigen sechs Ratsmitglieder nicht nur auf Bauprojekte wie die Sanierung des Hauses Leni als Dorftreffpunkt, sondern auch auf kleinere Projekte und Ideen, die sich auch ohne viel Geld realisieren lassen. Das Hauptaugenmerk der Sessenbacher liegt zurzeit auf ihrem Haus Leni. Der frühere Lebensmittelladen am Dorfplatz, den Leni Hermann bis Ende der 80er-Jahre betrieb und der nach ihrem Tod viele Jahre lang leer stand, soll zum neuen, barrierefreien Dorftreffpunkt in unmittelbarer Nähe zum Bürgermeisteramt und zum alten Backes werden. Schließlich hat Sessenbach kein eigenes Dorfgemeinschaftshaus. Und so wird der gemütliche, etwa 50 Quadratmeter große Raum im Erdgeschoss künftig als Treffpunkt für Vereine und die Dorfgemeinschaft dienen. „Wir wollen uns hier donnerstags beim Wochenmarkt zusammensetzen und Kaffee und Kuchen oder später am Abend auch mal ein Bier genießen", sagt Hoppen zufrieden. Die untere Etage verfügt zudem über eine Küche und ein Bad. Eigentlich hatte die Ortsgemeinde in den Räumen wieder einen Dorfladen eröffnen wollen, doch ein Gutachter riet davon ab. „Gemessen an der Verkaufsfläche und der Einwohnerzahl hätte ein solches Geschäft keine Chance gehabt", bedauert der Ortschef. Doch der Wochenmarkt sei eine gute Alternative, meinen Hoppen und Wehmeier unisono. Im ersten Stock des Hauses Leni soll das Gemeindearchiv sowie eine Dorfbibliothek aus Buchspenden untergebracht sein. Das Dachgeschoss ist für die Jugend reserviert. Mit Hilfe des Jugendpflegers der Verbandsgemeinde, Achim Opper, sollen die Jugendlichen des Ortes ihren Raum in Eigenregie gestalten und einrichten. „Dafür gibt es von der Gemeinde ein kleines Budget", verspricht Hoppen. Seit Frühjahr vergangenen Jahres saniert die Gemeinde mit finanzieller Unterstützung des Landes das Gebäude von Grund auf. Der Dachstuhl, das Dach und die Fenster sind bereits neu gemacht. Im Inneren wurden Wände versetzt, Heizung, Elektrik und Sanitäranlagen wurden erneuert. Die Malerarbeiten sind in vollem Gange, auch der Außenputz wird zurzeit aufgebracht. Die Sanierung wird insgesamt rund 220 000 Euro kosten, schätzt Hoppen. Das Land fördert das Projekt mit rund 65 000 Euro. Den Rest trägt die Ortsgemeinde mit Hilfe des Fördervereins und den vielen freiwilligen Helfern, die das Haus Leni in Eigenleistung sanieren helfen. Das Haus Leni wird erstmals beim Sessenbacher Weihnachtsmarkt am Samstag, 6. Dezember, ab 15 Uhr seine Pforten zum gemütlichen Adventskaffee öffnen. Im Sommer 2015 soll dann das gesamte Gebäude fertig saniert sein.

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