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Sechs Werkstätten aus Slowenien präsentierten sich

Beim Keramikmarkt in Höhr-Grenzhausen ist es gute Tradition, Keramikern aus dem In- und Ausland – in diesem Jahr kamen die Gäste vom Nordseestrand bis zum Alpenland und aus Großbritannien, Spanien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Polen und Tschechien – eine Plattform für die Präsentation ihrer Produkte zu bieten. Alljährlich wird von den Veranstaltern dabei ein Land als sogenanntes Gastland bestimmt. Diesmal war das Gastland Slowenien.

Gäste aus Slowenien zeigten ihre Töpferkunst.
Gäste aus Slowenien zeigten ihre Töpferkunst.
Foto: hpm

Sechs Werkstätten aus dem früheren jugoslawischen Teilstaat zeigten einen bemerkenswerten Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens mit dem Werkstoff Ton. Die WZ sprach mit Nina Mrdenovic und Jošt Bukovec von Keramika Shrusko, die in einem 300-Seelen-Dorf, etwa eine halbe Stunde von Ljubljana entfernt, ihrem Kunsthandwerk frönen. Jošt und Nina waren begeistert, wie freundlich sie im Kannenbäckerland aufgenommen worden waren. Auf die Frage, ob der Ton, den sie für ihre filigranen Arbeiten benutzten, aus ihrer Region stamme, war die Antwort verblüffend: Sie beziehen ihre Rohstoff von der Firma „Sibelco“, die ja im heimischen Raum keine Unbekannte ist. „Slowenischer Ton hat eine Rotfärbung, wir lieben eher die warmen Pastelltöne für unsere Gebrauchsgegenstände, die Porzellancharakter aufweisen“, verriet Jošt Bukovec, der sich beinahe perfekt auf Deutsch artikulierte.

Die Kontakte mit den slowenischen Keramikern hat Armin Skride, der in Höhr-Grenzhausen sein Atelier betreibt, geknüpft. „Die Kollegen lernte ich auf internationalen Keramikmärkten, die ich europaweit besuche, kennen. Da ist es mir ein echtes Anliegen, die Aufmerksamkeit der Künstler auf unsere Stadt Höhr-Grenzhausen und auf den europäischen Keramikmarkt zu lenken und sie für einen Besuch bei uns zu begeistern“, verriet Achim Skride.

In diesem Jahr hat er die Verantwortlichen, die das Gastland für den Markt in der Kannenbäckerstadt auswählen, davon überzeugen können, dass die Keramiker aus Slowenien eine erste Wahl sind. Und die Slowenen waren ihrerseits beeindruckt von der Gastfreundschaft in der Kannenbäckerstadt. Das haben nicht zuletzt auch die Marktbesucher konstatiert, denn einer lobte anerkennend: „Feinste Keramikarbeiten werden durchaus auch anderswo, und nicht nur im Zentrum der Keramik im Westerwald respektive in Höhr-Grenzhausen kreiert.“

hpm

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