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    Rewe XL geht in die nächste Planungsphase

    Rewe XL in Westerburg und kein Ende in Sicht? Noch hängt das Projekt in der formell-baurechtlichen Phase. Der sogenannte vorhabenbezogene Bebauungsplan ist bereits beschlossen, die Öffentlichkeit wurde in einer Bürgerversammlung informiert. Bei der Stadtratssitzung am Donnerstagabend stellte ein Planungsbüro dem Gremium nunmehr noch einmal die detaillierte Planung vor.

    Symbolbild. Foto dpa
    Symbolbild. Foto dpa
    Foto: dpa

    Ein paar Kleinigkeiten seien noch abgearbeitet worden, erläuterte ein Vertreter der Planungsbüros ISU, der bei der Zusammenkunft erneut auf das Vorhaben einging. Inhaltlich habe sich im Vergleich zum vorherigen Verfahrennichts geändert, informierte er. Für eine 800 Quadratmeter große Fläche muss ein Ausgleich geschaffen werden, 900 Quadratmeter städtische Fläche seien bei Kölbingen als externe Ausgleichsfläche festgelegt worden. Um allen Eventualitäten im Bereich Artenschutz vorzubeugen wurde ein Fachbiologe durch das ehemalige leer stehende Schwinngebäude geschickt. Schützenswerte Tiere habe er dabei nicht gefunden. Im Juni/Juli soll nun die Offenlage erfolgen, danach wisse man, ob der Bauantrag durch den Investor gestellt werden kann, erläuterte der Planer weiter. Der Stadtrat beschloss in seiner Sitzung die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange. Die Abstimmung erfolgte einstimmig.

    Auch die Planungen zum Ausbau Gemündener Tor wurden präsentiert. Der Haupt-, Bau- und Finanzausschuss hatte die Pläne zustimmend zur Kenntnis genommen. Es ist vorgesehen, das Gemündener Tor von der Ecke Schlosshecke bis zur Ecke Adolfstraße auf insgesamt 5600 Quadratmetern auszubauen. Die Fahrbahn hat eine Länge von 520 Meter und soll durchgängig sechs Meter breit ausgebaut werden. Ebenfalls ist geplant, im Kreuzungsbereich zur Gräfin-Hedwig-Straße einen Fahrbahnteiler zur leichteren Überquerung dieser Kreuzung anzubringen. Wie ein Mitarbeiter des Büros Dr. Siekmann + Partner darstellte, wird der Ausbau in drei Teilabschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt erstreckt sich von der Adolfstraße bis oberhalb der Kreuzung Mozartstraße, der zweite von diesem Bereich bis oberhalb der Gräfin-Hedwig-Straße und der dritte Bereich dann von der Gräfin-Hedwig-Straße bis zum Burgmannenhaus. Die Bauzeit für die Gesamtmaßnahme inklusive sämtlicher Kanal- und Wasserleitungen wird voraussichtlich ein Jahr dauern. Die Kosten belaufen sich auf circa 940.000 belaufen.

    „Da es sich hierbei um eine verkehrswichtige Straße und die kürzeste Verbindung von der L 288- Umgehung Westerburg bis zur Landesstraße 300 in Richtung Winnen handelt, erhalten wir für diesen Ausbau Zuschüsse nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz“, informierte Stadtbürgermeister Ralf Seekatz den Rat. Dies bedeutet, dass der städtische Anteil voraussichtlich in einer Höhe zwischen 70 und 75 Prozent gefördert wird. Da auch die Verbandsgemeindewerke Kanalisation und Wasserleitungen erneuern, werde auch die eingesparte Wiederherstellung der Straßenoberfläche den Gesamtpreis mindern, informierte Ralf Seekatz weiter. Sollten die Zuschüsse kurzfristig genehmigt werden, ist es geplant, in diesem Jahr den ersten der drei Teilabschnitte auszubauen. „Wenn es absehbar ist, dass wir in den Winter hineinkommen, werden wir mit der Baumaßnahme erst im nächsten Jahr beginnen“, erläuterte der Stadtbürgermeister. Wichtig sei auch, dass bei dieser Maßnahme auch die Verkehrsdurchlässigkeit zu dem angrenzenden Wohngebiet in Richtung Gemünden weitestgehend erhalten bleibt.

    „Insgesamt ist es notwendig, diese gesamte Verkehrsspange neu auszubauen, da nicht nur die Kanal- und Wasserleitungen marode sind, sondern auch die Straßenoberfläche dringend sanierungsbedürftig ist“, unterstrich der Stadtchef. Bei einer Anwohnerversammlung, bei der die Planungen vorgestellt wurden, habe es keinen Einspruch gegen die Baumaßnahme gegeben. Es sei jedoch Wert darauf gelegt worden, dass besonders die Gehwege und auch die Gefahrenstellen im Kreuzungsbereich für die Fußgänger optimiert werden, so Seekatz.

    Von unserem Redakteur Michael Wenzel

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